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Endspurt bei der US-Präsidentschaftswahl: Es sieht nach einer rekordhohen Wahlbeteiligung aus

Bereits haben mehr als 60 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner gewählt. Was die ersten Zahlen verraten – und was nicht.

Zum Anstehen Pizza: Aktivisten vor einem Wahllokal in New York.

Zum Anstehen Pizza: Aktivisten vor einem Wahllokal in New York.

Foto: Jason DeCrow (AP/Keystone)

Bis zum Tag der Entscheidung dauert es noch eine Woche – eine Woche Wahlkampf, Umfragen und Spekulationen. Dabei hat ein grosser Teil der Amerikanerinnen und Amerikaner längst gewählt: Knapp 60 Millionen haben ihre Stimme vorzeitig abgegeben, das sind viel mehr als zum gleichen Zeitpunkt vor vier Jahren. Analysten rechnen damit, dass letztlich zwischen 140 und 160 Millionen Amerikaner wählen gehen werden. Das wäre ein Rekord. Vor vier Jahren waren es 138 Millionen Wähler.

Noch lässt sich nicht sagen, womit sich der frühe und aussergewöhnlich grosse Ansturm auf die Urnen erklären lässt. Vermutlich ist es eine Mischung: Wegen der Corona-Pandemie haben die meisten Bundesstaaten das sogenannte Early Voting erleichtert. Es ist für die Wähler vielerorts einfacher geworden, briefliche Wahlunterlagen anzufordern. Zugleich haben die lokalen Wahlbehörden vielerorts dafür gesorgt, dass es mehr Möglichkeiten für die vorzeitige persönliche Stimmabgabe im Wahllokal gibt.

Viele Erstwähler

Die neuen Möglichkeiten sind also ein Grund – Donald Trump der andere. Es gibt Anzeichen dafür, dass der Kampf um die Präsidentschaft Leute an die Urne bringt, die das erste Mal überhaupt wählen oder das erste Mal seit langer Zeit.

Laut der Nachrichtenagentur AP stammt ein Viertel der bis jetzt abgegebenen Stimmen von neuen oder unregelmässigen Wählern. Ob ihre Stimmen an den Republikaner Donald Trump gehen oder an den Demokraten Joe Biden, kann heute aber niemand sagen – so wie man auch von den übrigen Frühwählern nicht weiss, für wen sie eingelegt haben.

Einige Tendenzen lassen sich trotzdem erkennen. Nach einer Zählung der AP entfallen 51 Prozent der vorzeitig eingegangenen Stimmen auf Wähler, die als Demokraten registriert sind, nur 31 Prozent stammen von Wählern der Republikaner. Beim Rest handelt es sich um Wähler, die keine Parteibindung haben.

Eine Frage der Marge

Diese Verteilung ist nicht überraschend. Die Demokraten rufen ihre Anhänger seit Monaten dazu auf, ihre Stimmen möglichst früh abzugeben. Die Anhänger der Republikaner hörten jedoch vor allem die Behauptungen Trumps, wonach der Briefwahl nicht zu trauen sei, weil dabei massiv betrogen werde.

Man könnte deshalb auch von zwei Wahlen sprechen: eine vor dem 3. November, bei der die meisten Stimmen von den Demokraten kommen werden. Und eine am 3. November selbst, bei der eine Mehrheit der Wähler Republikaner sein wird. Wer sich letztlich durchsetzt, hängt von den Margen ab. Und die sind in den entscheidenden Bundesstaaten in der Regel knapp. (Lesen Sie hier eine Analyse zum maroden Wahlsystem der USA.)

Der Vorsprung in Florida

In Florida zum Beispiel, dem grössten Swing State, wurden bisher 5,7 Millionen Stimmen abgegeben. Davon entfallen knapp 43 Prozent auf die Demokraten, 36 Prozent auf die Republikaner. Um diesen Rückstand wettzumachen, muss Trumps Partei am 3. November also deutlich viel mehr Leute an die Urne bringen als die Demokraten.

Das haben die Republikaner bei früheren Wahlen durchaus geschafft. Auch Hillary Clinton hatte 2016 einen Vorsprung bei den Stimmen des Early Voting – und diesen dann am Wahltag doch noch verloren.

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