Switzerland

Ein Toter und Dutzende Verletzte nach Vulkanausbruch

Auf der neuseeländischen Insel White Island laufen nach einem Vulkanausbruch Rettungseinsätze.

Touristen auf der Insel wurden per Schnellboot und Helikoptern ans Festland gebracht. (9. Dezember 2019)
Video: Katee Shanls/Keystone

Nach einem Vulkanausbruch auf der zu Neuseeland gehörenden Insel White Island sind Rettungshelikopter aufgebrochen. Ersten Informationen zufolge hielten sich zum Zeitpunkt der Eruption am Montag zahlreiche Menschen auf White Island auf. Eine Person sei tödlich verunglückt, teilte die neuseeländische Polizei mit.

Fernsehbilder zeigten eine enorme Aschewolke, die über der Insel in den Himmel stieg. White Island liegt etwa 50 Kilometer nördlich der Küste von Neuseelands Nordinsel. Selbst von dort aus war die riesige Aschewolke über der Insel zu sehen.

Eine Gruppe von Besuchern hielt sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs sogar im Krater auf, wie auf Live-Bildern vom Vulkan zu sehen war. Mehr als ein halbes Dutzend Menschen lief innerhalb des Kraterrandes, als der White Island Vulkan gegen 02.10 Uhr nachmittags (Ortszeit; 02.10 Uhr MEZ) plötzlich ausbrach. Dann wurde das Bild plötzlich dunkel.

Viele Vermisste

Rund hundert Menschen hielten sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs «auf oder um» den Vulkan White Island auf, wie Regierungschefin Jacinda Ardern zudem am Montag bestätigte. Eine unbekannte Zahl von Menschen werde vermisst, erklärte sie.

Die örtliche Bürgermeisterin Judy Turner sagte der Nachrichtenagentur AFP, Rettungskräfte seien vor Ort. Es habe Verletzte gegeben. «Ich weiss nicht, wie viele oder mit welchen Verletzungen, aber Rettungskräfte versuchen derzeit verzweifelt, diese Menschen von der Insel zu einem Spital zu bringen.»

Insgesamt 23 Verletze seien von der Insel gerettet worden, wie örtliche Behörden laut CNN an einer Pressekonferenz mitteilten. Die Ärzteteams seien aber noch unterwegs. Mehrere Helikopter und Flugzeuge waren in dem Gebiet im Einsatz, über dem eine dichte weisse Rauchwolke über dem Vulkan hing.

Aktivster Vulkan des Landes

Die Nationale Katastrophenschutzbehörde teilte mit, es gebe eine «gemässigte Vulkaneruption», und es sei in unmittelbarer Nähe des Vulkans gefährlich.

Der Vulkan auf White Island wird von den Maori-Ureinwohnern Whakaari genannt. Er ist der aktivste Vulkan Neuseelands. Die Insel wurde 1769 von dem britischen Seefahrer James Cook entdeckt, der ihr auch den Namen gab. Grund dafür war, dass White Island ständig in einer Wolke von weissem Dampf und Rauch erschien. Mehrere Unternehmen bieten heute Tagestouren für Touristen an. Die Insel wird pro Jahr von etwa 10'000 Ausflüglern besucht. (chk/sda)

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Weiterbildung

Die Welt in Bildern

Feuerschweif: Eine Spezialeinheit demonstriert am Indian Navy Day in Mumbai ihr Können. (4. Dezember 2019)
(Bild: Francis Mascarenhas) Mehr...

Football news:

Das Interesse Barcelonas an Isak wuchs nach der Ernennung von couman. Larsson (Mundo Seportivo) der FC Barcelona ist nach Angaben von Mundo Deportivo nach wie vor an einer übernahme des Stürmers von Real Sociedad durch Alexander Isak Interessiert
Manuel Pellegrini: Wenn man gegen Real und var spielt, ist es schon zu viel
PSV Eindhoven und FC Porto sind an FC Barcelona Interessiert. Er Wolle den Klub PSV Eindhoven und den FC Porto nicht verlassen, sagte Barcelona-Mittelfeldspieler Ricky Puig, wie Mundo Deportivo mitteilte
Puyol über Barcelona: wenn wir die Meisterschaft gewinnen wollen, müssen wir sehr gut auftreten
Schalke entließ Wagner. Die Mannschaft hat seit Januar in der Bundesliga nicht mehr gewonnen, Schalke hat Cheftrainer David Wagner entlassen. Auch seine Assistenten Christoph Bühler und Frank Fröhling verließen den Verein. Schalke hat zum Auftakt der Bundesliga-Saison zwei Spiele verloren: in der ersten Runde besiegte die Mannschaft den FC Bayern mit 8:0, in der zweiten Unterlagen die Gelsenkirchener zu Hause gegen Werder Bremen mit 1:3
Yakini über 3:4 gegen Inter: Selbst ein Unentschieden wäre ein unfaires Ergebnis, wenn man bedenkt, wie viele Punkte Fiorentina geschaffen hat
Ramos über das 3:2 mit Betis: der Schiedsrichter versuchte sein bestes und Tat nichts vorsätzlich