Switzerland

Dortmund verliert gegen Köln +++ Enttäuschende Schweizer im Skispringen – und weitere Sportmeldungen

Weger holt zum Auftakt Weltcup-Punkte. Pinturault siegt in Lech-Zürs, Bissig und Caviezel in den Top Ten. Die Schweizer Langläufer starten mit Ausnahme von Dario Cologna vielversprechend in die Saison. Die wichtigsten Sportmeldungen im Überblick.

Erling Haalnd (l.) und seine Mitspieler zeigen gegen Köln einen enttäuschenden Auftritt.

Erling Haalnd (l.) und seine Mitspieler zeigen gegen Köln einen enttäuschenden Auftritt.

Martin Meissner / AP

(sda) Dortmund erleidet einen überraschenden Rückschlag in der Bundesliga. Die Mannschaft von Lucien Favre unterliegt in der 9. Runde daheim dem 1. FC Köln, der erstmals seit Ende Februar drei Punkte holt.

Ausgerechnet gegen Borussia Dortmund beendete der 1. FC Köln mit dem 2:1 seine Negativserie von 18 Spielen ohne Sieg. Der Zweite der vergangenen Saison überzeugte in den letzten Wochen mit seiner jungen Mannschaft fast durchgehend, egal ob in der Bundesliga oder in der Champions League. An den Kölnern, die dank zweier Tore des Tunesiers Ellyes Skhiri bis eine Viertelstunde vor Schluss 2:0 führten, bissen sich die Dortmunder die Zähne aus. Allerdings hätte Erling Haaland in der Nachspielzeit zum Ausgleich treffen müssen. Der Norweger vergab aus bester Position.

Während Köln seine Serie durchbrach, hält jene von Schalke 04 an. Der Tabellenletzte, der in Mönchengladbach 1:4 unterlag, ist nunmehr seit 25 Spielen sieglos. Florian Neuhaus, Oscar Wendt, Marcus Thuram und Hannes Wolf schossen die Tore zum Erfolg des Champions-League-Teilnehmers, bei dem erstmals seit März der lange Zeit verletzte Denis Zakaria in der Startformation stand.

Leader Bayern München siegte in Stuttgart nach Rückstand mühevoll mit 3:1. Kingsley Coman und Robert Lewandowski überwanden den Schweizer Keeper Gregor Kobel noch vor der Pause, bevor Douglas Costa mit seinem ersten Treffer seit seiner Rückkehr nach München für den Schlussstand sorgte. Die Stuttgarter waren damit schlecht bedient. Sie hatten auch nach dem ersten Treffer gute Torchancen.

Erster Verfolger der Bayern ist neu und mindestens bis am Sonntag der RB Leipzig. Dieser gewann gegen Bielefeld knapp mit 2:1, nachdem er lange Zeit souverän unterwegs gewesen war. Angelino und Christopher Nkunku brachten die Leipziger 2:0 in Führung und noch vor dem Bielefelder Anschlusstreffer vergab Neuzugang Alexander Sorloth den dritten Treffer mit einem verschossenen Penalty.

Ruben Vargas rettete mit seinem dritten Saisontreffer Augsburg gegen Freiburg einen Punkt. Der Innerschweizer traf in der 80. Minute mit einem abgefälschten Schuss zum 1:1. Auch Union Berlin spielte gegen Eintracht Frankfurt unentschieden. Beim 3:3 ging die Mannschaft von Urs Fischer in den ersten sechs Minuten 2:0 in Führung, lag in der Schlussphase dann 2:3 zurück. Für den dritten Berliner Treffer sorgte Max Kruse, der schon das 2:0 erzielt hatte.

Tore: 15. Neuhaus 1:0. 20. Raman 1:1. 36. Wendt 2:1. 52. Thuram 3:1. 80. Wolf 4:1. – Mönchengladbach mit Sommer, Embolo (bis 71.) und Zakaria (bis 65.), ohne Elvedi und Lang (beide Ersatz). – Tore:

Tore: 2. Andrich 1:0. 6. Kruse (Foulpenalty) 2:0. 27. André Silva 2:1. 37. André Silva 2:2. 79. Dost 2:3. 82. Kruse 3:3. – Eintracht Frankfurt mit Sow (bis 87.), ohne Zuber (Ersatz).


Tore:

Tore: 29. Angelino 1:0. 47. Nkunku 2:0. 76. Klos 2:1. – Bielefeld mit Brunner. 72. Sorloth (Leipzig) verschiesst Penalty.

Tore:

Die weiteren Spiele der 9. Runde. Wolfsburg - Werder Bremen 5:3. - Sonntag: Bayer Leverkusen - Hertha Berlin 15.30. Mainz 05 - Hoffenheim 18.00.

Rangliste: 1. Bayern München 9/22 (31:13). 2. RB Leipzig 9/20 (18:6). 3. Bayer Leverkusen 8/18 (16:9). 4. Borussia Dortmund 9/18 (21:9). 5. Wolfsburg 9/17 (14:8). 6. Union Berlin 9/16 (21:11). 7. Borussia Mönchengladbach 9/15 (17:14). 8. Augsburg 9/12 (11:12). 9. Eintracht Frankfurt 9/12 (14:16). 10. VfB Stuttgart 9/11 (17:15). 11. Werder Bremen 9/11 (13:15). 12. Hoffenheim 8/8 (14:15). 13. Hertha Berlin 8/7 (15:18). 14. SC Freiburg 9/7 (10:20). 15. 1. FC Köln 9/6 (10:15). 16. Mainz 05 8/4 (10:21). 17. Arminia Bielefeld 9/4 (6:19). 18. Schalke 04 9/3 (6:28).

Simon Ammann kommt in der aktuellen Weltcup-Saison noch nicht in Form.

Simon Ammann kommt in der aktuellen Weltcup-Saison noch nicht in Form.

Pekka Sipola / EPA

(sda) Simon Ammann steht auch nach dem zweiten Wettkampf des Winters ohne Weltcuppunkte da. Der Toggenburger scheitert in Kuusamo im 1. Durchgang kläglich.

Der vierfache Olympiasieger musste mit Platz 46 vorliebnehmen, nachdem der Übergang in die Flugphase nicht gepasst hatte. Begleitet von einem Schrei des Frusts setzte der 39-Jährige bereits nach 104 m auf.

Der Routinier hatte vor den ersten internationalen Vergleichen angedeutet, dass seine Form wohl nicht die beste sei. Mit einem derartigen Dämpfer hat er aber kaum nicht gerechnet. Denn Ammann missrieten bislang nicht bloss die Sprünge im Wettkampf. Auch in den Trainings zeigte er keinen einzigen Absprung, der ihm Hoffnung auf eine rasche Besserung machen könnte. Die Flugkurve ist zu flach. Materialabstimmung und die Technik passen nicht optimal zusammen, Ammann kann sich nicht in die Höhe tragen lassen. Einmal im Fliegen, kriegt er auch die typische Bananenform der Weltbesten nicht hin. «Jetzt muss ein bisschen der Optimist Ammann her», hatte der Toggenburger vor knapp einem Monat gesagt. Der Glaube in seine eigenen Fähigkeiten ist nun noch mehr gefragt.

Mit etwas Glück entging die Schweiz einem Nuller. Gregor Deschwanden und Dominik Peter schafften mit den Klassierungen 29 und 30 gerade noch den Einzug in den Finaldurchgang. Deschwanden verbesserte sich auf Position 26. Der Luzerner ist nach dem Ausfall von Killian Peier zur Nummer 1 im Schweizer Team aufgestiegen und holte wie bereits vor Wochenfrist in Wisla Weltcuppunkte. Der junge Peter nahm den einen Zähler für den 30. Rang mit.

Simon Friedli und Gregory Jones freuen sich über den dritten Rang.

Simon Friedli und Gregory Jones freuen sich über den dritten Rang.

Roman Koksarov / AP

(sda) Auch im dritten Rennen in diesem Winter im Zweierbob-Weltcup klassiert sich ein Schweizer Team in den Top 3.

Nach den beiden 3. Plätzen von Michael Vogt am vergangenen Wochenende klassierte sich diesmal Simon Friedli mit Anschieber Gregory Jones als Dritter. Der 29-jährige Solothurner, der seine erste komplette Weltcup-Saison als Pilot bestreitet, schaffte zum zweiten Mal den Sprung aufs Weltcup-Podest. Im Februar belegte er ebenfalls im lettischen Sigulda Rang 2, der gleichbedeutend mit EM-Silber war. Eine Woche zuvor hatte sich Friedli an gleicher Stätte noch mit den Plätzen 9 und 6 begnügen müssen - damals trat er zusammen mit Dominik Schläpfer an.

Vogt, der im Gegensatz zu den ersten beiden Rennen nicht mit Sandro Michel, sondern mit Alain Knuser als Anschieber startete, lief es diesmal nicht wunschgemäss. Nach Rang 10 im ersten Lauf verbesserte sich der 22-jährige Schwyzer immerhin noch um zwei Positionen auf Platz 8.

(sda) Wenige Tage nach der Heimniederlage in der Champions League gegen Atalanta reicht es Liverpool in der Meisterschaft nur zu einem Punkt. In Brighton kassiert der Meister in der Nachspielzeit das 1:1.

Eine unglückliche Aktion von Aussenverteidiger Andrew Robertson kostete Liverpool den Sieg. Der Schotte traf beim Versuch eines Befreiungsschlags seinen Gegenspieler. Der Deutsche Pascal Gross verwertete den Penalty durch die Mitte, nachdem zu Beginn der Partie sein Mitspieler Neal Maupay einen Elfmeter am Tor vorbei geschossen hatte.

Liverpool, das nach 60 Minuten durch einen weiteren Treffer des wertvollen Neuzugangs Diogo Jota in Führung gegangen war, musste erneut auf viele namhafte Spieler verzichten. Xherdan Shaqiri laboriert weiterhin an einer Muskelverletzung. Bei Brighton stand Andi Zeqiri erneut nicht im Aufgebot. Der Topskorer der Schweizer U21-Nationalmannschaft wartet noch auf seine ersten Minuten in der Premier League.Manchester City feierte nach zwei Spielen mit nur einem Punkt einen 5:0-Kantersieg gegen Burnley, das erst Anfang dieser Woche seinen ersten Saisonerfolg gefeiert hatte. Für das Team von Pep Guardiola traf der Algerier Riyad Mahrez dreimal.

Brighton - Liverpool 1:1 (0:09. - Tore: 60. Jota 0:1. 92. Gross (Foulpenalty) 1:1.- Bemerkungen: Brighton ohne Zeqiri (nicht im Aufgebot). Liverpool ohne Shaqiri (verletzt). 20. Maupay (Brighton) verschiesst Penalty.

Manchester City - Burnley 5:0 (3:0). - Tore: 6. Mahrez 1.0. 22. Mahrez 2:0. 41. Mendy 3:0. 67. Torres 4:0. 69. Mahrez 5:0.

Die weiteren Spiel der 10. Runde. Freitag: Crystal Palace - Newcastle United 0:2. - Samstag: Manchester City - Burnley 5:0. Everton - Leeds United 18.30. West Bromwich Albion - Sheffield United 21.00. - Sonntag: Southampton - Manchester United 15.00. Chelsea - Tottenham Hotspur 17.30. Arsenal - Wolverhampton Wanderers 20.15. - Montag: Leicester City - Fulham 18.30. West Ham United - Aston Villa 21.00.


Dario Cologna belegt im Einzelstart-Rennen über 15km klassisch lediglich den 29. Rang.

Dario Cologna belegt im Einzelstart-Rennen über 15km klassisch lediglich den 29. Rang.

Eddy Risch / Keystone

(sda) Dario Cologna muss in der Minitour zum Saisonauftakt in Finnland einen Dämpfer hinnehmen. Der vierfache Olympiasieger belegt in Kuusamo im Rennen über 15 km klassisch mit Einzelstart bloss Platz 29.

Auf den letzten 5 km liess der Champion deutlich nach. Er büsste nochmals 45 Sekunden auf den Sieger Johannes Hösflot Klaebo ein, überquerte mit 1:31 Minuten Rückstand auf den Norweger die Ziellinie und klassierte sich unmittelbar vor Teamkollege Beda Klee, der sich als 30. über den einen Weltcup-Punkt freute.

Cologna wird in der Gesamtwertung der Minitour kaum mehr in die Top Ten vorstossen. Der Bündner nimmt die Verfolgung über 10 km Skating 2:11 Minuten nach Klaebo in Angriff. Der aktuell zehntklassierte Norweger Sindre Skar steigt 50 Sekunden vor Cologna ins Rennen.

Auch Nadine Fähndrich liegt leicht im Hintertreffen. Sie startet am Sonntag im finnischen Kuusamo von Position 18 in die Verfolgung, deren Siegerin die Minitour zum Saisonauftakt gewinnt. Der Rückstand der Luzernerin auf die Leaderin Therese Johaug beträgt vor dem Rennen über 10 km Skating 1:10 Minuten.

Nach Platz 10 im Sprint lief Fähndrich am Samstag über 10 km klassisch mit Einzelstart in den 21. Rang. Mit dieser ordentlichen Leistung reiht sie sich eine halbe Minute hinter den Top 10 ein. Bei günstigem Rennverlauf ist für die Schweizerin ein Vorstoss in diesen Bereich möglich.

Benjamin Weger klassiert sich in Kontiolahti im 33. Schlussrang.

Benjamin Weger klassiert sich in Kontiolahti im 33. Schlussrang.

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

(sda) Die Schweizer Männer liefern zum Weltcup-Auftakt im Biathlon in Kontiolahti keine Top-Resultate, aber doch ermutigende Leistungen. Zumindest im Schiessstand klappt es.

Einzig der Teamleader Benjamin Weger ergatterte sich im Einzel über 20 km mit Platz 33 ein paar Weltcup-Punkte. Mit zwei Strafminuten für die 20 Schuss setzte der Walliser seine Devise «Treffer vor Zeit» um. In der Loipe büsste der Routinier aber deutlich mehr ein als in früheren Jahren. 1:45 Minuten Rückstand auf den Top-Ten-Platz der reinen Laufzeit sind zu viel. Weger stieg nach einer mehrmonatigen Auszeit mit einem Defizit ins Sommertraining. Er brauchte mehrere Monate, um intern wieder zur Nummer 1 aufzusteigen. Eine weitere Steigerung darf deshalb erwartet werden.

Ermutigend war der Auftritt des Weltcup-Debütanten Niklas Hartweg. Der 20-Jährige hielt dem Druck stand und leistete sich nur einen Fehlschuss. Als 54. war der 22-Jährige sogar noch vor Sebastian Stalder (60./2 Strafminuten) klassiert. Die beiden müssen in der Loipe noch einiges zulegen, um für Top-Resultate in Frage zu kommen. Jeremy Finello (44.), der schnellste Schweizer Langläufer, vergab ein ordentliches Resultat mit vier Strafminuten.

Der norwegischen Überraschungssieger Sturla Holm Laegreid kam ohne Fehler durch und schnappte so seinem Landsmann und Overall-Favoriten Johannes Thingnes Bö den Sieg weg.


Gewinnt das Weltcup-Parallelrennen in Lech-Zürs: der Franzose Alexis Pinturault.

Gewinnt das Weltcup-Parallelrennen in Lech-Zürs: der Franzose Alexis Pinturault.

Imago

(sda) Der Franzose Alexis Pinturault hat das Weltcup-Parallelrennen in Lech-Zürs gewonnen. Der überraschende Semyel Bissig und Gino Caviezel belegen nach einem abschliessenden internen Duell die Plätze 5 und 6.

Der 22-jährige Nidwaldner Bissig, der erst sein viertes Weltcup-Rennen absolvierte, sicherte sich seine ersten Weltcup-Punkte. Bissig, der die Qualifikation auf Platz 7 abgeschlossen hatte, schlug zum Auftakt den Kanadier Erik Read und scheiterte danach im Viertelfinal mit 14 Hundertsteln an Pinturault. Im Kampf um Platz 5 gegen Caviezel behielt er um vier Hundertstel die Oberhand. Caviezel setzte sich im Achtelfinal gegen den Franzosen Thibaut Favrot durch, zog dann aber gegen den Österreicher Adrian Pertl knapp den Kürzeren. Der Bündner egalisierte mit Rang 6 sein zweitbestes Weltcup-Ergebnis. Vor sechs Wochen hatte er sich mit Platz 3 im Riesenslalom in Sölden seinen ersten Podestplatz geholt. Im Final setzte sich Pinturault gegen den Norweger Henrik Kristoffersen durch.

(sda)

Der Schweizer Langlauf-Equipe gelang ein verheissungsvoller Saisonauftakt. Im Sprint in klassischer Technik in Kuusamo stiess Jovian Hediger (6.) in den Final vor, Nadine Fähndrich (10.) erreichte die Top Ten.

Das Podium lag für Hediger in Finnland ausser Reichweite. Gegen die Norweger, die mit einem Dreifachsieg überzeugten, oder Alexander Bolschunow, den Overall-Favoriten im Weltcup aus Russland, gab es nichts auszurichten. Im Final wurde zudem voll aufs Tempo gedrückt. Dabei fügte Erik Valnes dem Sprint-Dominator Johannes Hösflot Klaebo eine überraschende Niederlage zu.

Der Sprint-Spezialist aus der Romandie stiess im Alter von 29 Jahren erst zum vierten Mal in den Endlauf vor. Zuvor war Hediger dies einzig dreimal auf seiner Lieblingsstrecke in Toblach gelungen - in den Jahren 2014, 2015 und 2017 jeweils auf den Skating-Latten. In Kuusamo hingegen ist mit dem äusserst anspruchsvollen Schlussanstieg nicht allein eine hohe Endschnelligkeit gefragt. Hediger, der im Gegensatz zum vergangenen Sommer ohne Verletzungssorgen durch die Vorbereitung kam, hat mit diesem Resultat die WM-Qualifikation für Oberstdorf bereits im Sack.

Nadine Fähndrich gewann wie Hediger ihren Viertelfinal-Heat. In der Vorschlussrunde hingegen fiel sie am Schlussanstieg zurück. Neben der Kraft fehlte ihr wohl auch etwas die Haftung des Skis. Die Luzernerin jedenfalls musste ausscheren und im Grätsch-Schritt hochsprinten. Auch Laurien van der Graaff stiess in die K.o-Runden vor. Die Davoserin schied in den Viertelfinals aus. Dario Cologna verpasste den Cut als 38. um 1,5 Sekunden.

Marcus Rashfords Jugendverein Manchester United ist Opfer eines Hackerangriffs geworden.

Marcus Rashfords Jugendverein Manchester United ist Opfer eines Hackerangriffs geworden.

Paul Ellis / AP

ipf. Der englische Premier-League-Verein Manchester United hat zurzeit alle Hände voll zu tun: Das Computersystem wurde gehackt, die Hacker fordern mehrere Millionen Franken. Das schreibt die britische Zeitung «Daily Mail». Die Hacker drohen damit, sensible Daten des Vereins zu veröffentlichen, sollte Manchester United der Geldforderung nicht nachkommen. Ein entsprechendes Virus sei im Computersystem der Engländer bereits untergebracht.

Noch ist unklar, wer die Hacker sind und wie hoch ihre Geldforderung tatsächlich ist. Der Verein meldet, dass der Hackerangriff keinerlei Auswirkungen auf das nächste Heimspiel (Champions-League-Partie gegen Paris Saint-Germain am Mittwoch) haben wird. Das National Cyber Security Centre (NCSC) und weitere Experten bearbeiten momentan den Fall. Würde sich herausstellen, dass die Hacker das Sicherheitssystem aufgrund eines Lecks haben knacken können, und wären damit auch Informationen der Fans in Gefahr, könnte das eine saftige Busse für Manchester United zur Folge haben.

Das NCSC warnt in Bezug auf den neuesten Hackerangriff auf den Sportklub Manchester United von vermehrten Attacken auf Vereine, die teilweise auch verheerende Folgen haben können. Beispielsweise musste der Stadtrivale Manchester City nach einem Hackerangriff und der Veröffentlichung sensibler Daten eine Financial-Fair-Play-Strafe zahlen und riskierte gar, aus der Champions League ausgeschlossen zu werden.

(sda)

Die Triathletin Nicola Spirig wird am 6. Dezember an der erstmals stattfindenden Mittelstrecken-WM der neu gegründeten Professional Triathlon Organisation (PTO) teilnehmen. Über 2 km Schwimmen, 80 km Radfahren auf dem «International Daytona Speedway» und 18 km Laufen werden viele der weltbesten Athleten aller Distanzen (Ironman, Halb-Ironman und der olympischen Distanz) starten.

Für Spirig, die wie alle startenden Athleten der olympischen Distanz eine Wildcard für das Rennen erhielt, war diese spannende Konstellation ideal, um ein Zwischenziel und somit Motivation für die qualitativ sehr guten Trainingseinheiten der vergangenen Wochen zu bekommen. «Die PTO unterstützt uns Athleten mit den Sicherheitsvorkehrungen und bei den Reisen, so dass wir eine kleine Schweizer Gruppe sind, die zusammen in die USA fliegen wird», erklärt die Olympiasiegerin von 2012 und Silbermedaillen-Gewinnerin von 2016. Einen Sieg erwartet Spirig demnach nicht, vielmehr erhofft sie sich weitere Aufschlüsse für den nächsten Trainingsblock.

Das Preisgeld für die besten Triathlon-Athleten der Welt beträgt 1,1 Millionen Dollar, die Hälfte davon für die Frauen.

Lara Gut-Behrami ist die einzige Schweizerin, die die Qualifikation für das Parallelrennen schafft.

Lara Gut-Behrami ist die einzige Schweizerin, die die Qualifikation für das Parallelrennen schafft.

Imago

(sda)

Lara Gut-Behrami sichert sich im einzigen Parallelrennen des Weltcup-Winters einen Podestplatz. Die Tessinerin klassiert sich in Lech-Zürs als Dritte. Gewonnen wurde der Wettkampf von Petra Vlhova, die im vierten Saisonrennen ihren dritten Sieg feierte. Im Final schlug die Slowakin die überraschende Amerikanerin Paula Moltzan, die sich im Halbfinal gegen Gut-Behrami durchgesetzt hatte.

Gut-Behrami hatte schon am Morgen mit dem Sieg in der Qualifikation eine überzeugende Leistung gezeigt. Alle anderen acht Schweizer Teilnehmerinnen, unter ihnen Wendy Holdener, waren in der Qualifikation gescheitert.

(sda) Nach drei positiven Corona-Tests wird Österreich bei den Weltcup-Springen am Wochenende in Kuusamo nur mit einer B-Auswahl am Start sein. Routinemässige Tests auf das Coronavirus fielen bei Cheftrainer Andreas Widhölzl, Gregor Schlierenzauer und Philipp Aschenwald positiv aus.

Widhölzl und Rekord-Weltcupsieger Schlierenzauer zeigen laut Verbandsangaben vom Mittwoch leichte Symptome, alle drei haben sich sofort in Isolation begeben. Das restliche Team vom Weltcup-Auftakt vom letzten Wochenende in Wisla ist in Quarantäne. Österreich wird bei den zwei Springen von der Grossschanze in Finnland nun durch die zweite Trainingsgruppe vertreten sein.

(sda) Die Vorbereitung des Schweizer Frauen-Nationalteams auf das letzte und entscheidende Spiel in der EM-Qualifikation wird durch einen Coronafall empfindlich gestört. Torhüterin Gaëlle Thalmann wurde sechs Tage vor der Partie gegen Belgien positiv auf das Coronavirus getestet. Sie wurde im Team-Hotel umgehend isoliert.

Eine vorübergehend angeordnete Isolation für den Rest der Mannschaft wurde wieder aufgehoben, nachdem die weiteren Tests von Spielerinnen und Staff negativ ausgefallen waren. Die Schweizerinnen brauchen am kommenden Dienstag in Belgien einen Punkt, um sich direkt für die EM-Endrunde 2022 zu qualifizieren. Verliert die Schweiz, muss sie die Barrage bestreiten.

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