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Dinos Check zum EVZ: Ein Geschenk für Ehren-Präsi Fredy Egli?

In diesem Frühling hatte ich das Vergnügen, mit dem EVZ-Ehrenpräsident Fredy Egli eine Runde Golf spielen zu dürfen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass Fredy der einzige aus unserer Runde war, der sich den wunderschönen, aber auch sehr hügeligen Kurs in Küssnacht am Rigi per pedes zur Brust nahm.

Der Rest (fast allesamt pensionierte Eishockeyprofis) war zu faul, zu bequem oder nicht mehr in der Lage, ein paar Kilometer zu marschieren und setzte sich darum in die Golfkarren. Egli wird im nächsten Frühling 80 Jahre alt. Eine prima Gelegenheit, um die Sportfreunde aus dem Hertiquartier daran zu erinnern: es wäre mal wieder an der Zeit für einen (richtigen) Titel. Fredy würde sich bestimmt auch über ein verspätetes Geschenk (feiert am 2. März Geburtstag) freuen.

Wie es sich im letzten Frühling abgespielt hätte, kann niemand sagen. Ich hatte aber mit einem total fanatisierten EVZ-Anhänger eine Wette laufen, dass der EVZ die ZSC Lions in sechs Spielen schlagen wird (total fanatisierte Anhänger glauben offenbar, sie könnten das Schicksal überlisten, indem sie auf den Gegner setzen).

Der EVZ hat im Pandemie-Sommer zurückhaltend transferiert und sich so einen moralischen Vorteil gegenüber dem direktesten aller direkten Konkurrenten (Zürich) verschafft. Irgendwie steht Zug also nicht mehr so arg unter Druck wie noch in der letzten Saison, als der Titel als Pflichtaufgabe im Raum stand.

Ausserdem ist es dem Zuger Sportchef Kläy gelungen, exakt diesem Konkurrenten die schwarze Titel-Wolke Johann Morant anzudrehen. Ein cleverer Schachzug und ein vielleicht nicht ganz zu unterschätzender Vorteil. Morant stand bisher drei Mal erfolglos im Playoff-Final (einmal mit Bern, zwei Mal mit Zug gegen Bern). Mal sehen, welcher Sportchef bei Morant daneben liegt.

Zug mit drei Nordamerika-Rückkehrern

Marc Schumacher/freshfocus

Der St. Moritzer Verteidiger Nico Gross spielt wieder für den EVZ.

Trainer – Der Norweger Dan Tangnes (41) hat den Stil des Teams geprägt. Die Zuger spielen attraktives und aktives Lauf-Eishockey. Bei den hohen Zuger Ansprüchen zählen aber nicht nur Stilnoten, sondern auch ob der Trophäenschrank gefüllt wird. 2019 holte der EVZ wenigstens den Cup. Der letzte Meistertitel datiert allerdings aus dem Jahr 1998.

Verzicht – Sämtliche Mitarbeitenden der Geschäftsstelle und der Gastronomie, die Spieler, die Coaches, der Staff, die Nachwuchscoaches, die Geschäftsleitung, generell alle Festangestellten mit einem Jahreslohn von über 48'000 Franken, haben sich wegen des Corona-Schadens zu diesem Lohnverzicht bereit erklärt. Die Lohnabzüge bewegen sich in einer Bandbreite von minimal 7,5 Prozent bis maximal 25 % des Lohnes im Geschäftsjahr 2020/21 (Mai 2020 bis April 2021).

TransfersZuzüge: Claudio Cadonau (V, SCL Tigers), Nico Gross (V, Oshawa), Ryan McLeod (S, Edmonton/Bakersfield), Calvin Thürkauf (S, leihweise von Cleveland/Columbus). Abgänge: Johann Morant (V, ZSC Lions), Thomas Thiry, Miro Zryd (beide V, Bern), Oscar Lindberg (S, Dynamo Moskau), Andreas Martinsen (S, ?).

AusländerKlingberg, Thorell und Kovar hatten noch weiter laufende Verträge und bleiben den Zentralschweizern erhalten. Lindberg hingegen nutzte hingegen seine Ausstiegsklausel und wechselte für eine Ablösesumme zu Dynamo Moskau. Für die vierte Ausländer-Position hat der EVZ nun nicht einen weiteren gestandenen Routinier verpflichtet, sondern wegen der Corona-Krise das erst 21-jährige Stürmertalent Ryan McLeod (Ka) von der Organisation der Edmonton Oilers ausgeliehen. Der EVZ muss nur für Kost und Logis aufkommen.

Rückkehrer – Mit den Verteidigern Tobias Geisser (21), der wie letzte Saison von Washington Capitals ausgeliehen wurde und Nico Gross (20), dem die New York Rangers keinen Vertrag gaben, sowie Stürmer Calvin Thürkauf (23), dessen Vertrag bei den die Columbus Blue Jackets ausgelaufen ist und noch nicht verlängert wurde, stehen drei Nordamerika-Rückkehrer im Team.

Football news:

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