Switzerland

«Dieser Zustand wird noch vier bis sechs Wochen andauern»

Alec von Graffenried wendet sich mit einer weiteren Videobotschaft an die Bevölkerung. Er warnt, «wir werden noch viel Leid erleben und Todesfälle haben».

Durchhalteparolen, Optimismus, aber auch Warnungen: Nach zehn Tagen Stillstand im öffentlichen Leben wegen der Coronakrise richtet sich der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried erneut per Videobotschaft an die Bevölkerung. Zuerst lobt er sie für das Verhalten im Kampf gegen die Pandemie.

Alle hätten sich auf die neue Situation eingestellt und hielten die Empfehlungen konsequent ein. «Super! Dafür danke ich Ihnen», sagt von Graffenried in der Videobotschaft, die am Samstag veröffentlicht wurde.

Der Stadtpräsident zeigt sich optimistisch, dass «wir mit den heutigen Massnahmen durch die Krise kommen.» Allerdings werde dieser Zustand nach seiner Einschätzung «noch vier bis sechs Wochen andauern».

Dank an Gesundheitspersonal und Läden

Und Ja, es sei eine Krise historischen Ausmasses. «Wir werden noch viel Leid erleben und Todesfälle haben.» Allen Engagierten im Gesundheitswesen, die jetzt noch stärker belastet seien als sonst, dankt von Graffenried ausdrücklich. Er dankt auch allen anderen, die heute mehr denn je engagiert seien. Insbesondere allen in den Läden, welche die Versorgung sicherten.

Die sofortigen Verluste nach dem Stillstand seien happig und die Aussichten ungewiss. «Umso besser, dass der Bund und der Kanton Bern sehr rasch und unbürokratisch die Mittel für jeden und jede, für die Unternehmungen und die Wirtschaft, bereitgestellt haben.» Die Stadt Bern tue alles dafür, damit alle Betroffenen so rasch und zuverlässig wie möglich zu ihrer Hilfe kommen.

Mit Langsamkeit kann Bern ja gut umgehen

In einem zweiten Teil der Videobotschaft rät von Graffenried, sich positiv auf die Situation einzustellen. Das Leben sei langsamer geworden, kleiner. «Eigentlich können ja wir in Bern fast am besten damit umgehen», findet der Stadpräsident. Und er schiebt nach:«Nume nid gschprängt! Nimm’s mit der Rueh. Blib am Bode.» Von Graffenried hofft, dass für alle auch wieder etwas Positives zum Vorschein komme, nämlich die Solidarität. «Wir sind gefordert als gesamte Gesellschaft.»

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