Switzerland

Die Zahl der Skiunfälle hat 2019 rasant zugenommen – doch eine Sportart toppt sie alle

Kein seltenes Bild im vergangenen Jahr: Skiunfälle häuften sich. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Die Zahl der Skiunfälle hat 2019 rasant zugenommen – doch eine Sportart toppt sie alle

Dank dem sonnigen und schneereichen Winter 2019 kam es laut der Suva zu einem starken Anstieg an Skiunfällen – fast 15'000 Personen verunfallten. Nochmals deutlich mehr Unfälle gab's allerdings in einer anderen Sportart.

Anzahl Unfälle im Jahr 2019

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 480'000 Unfälle beim Unfallversicherer Suva gemeldet, was einem leichten Anstieg von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Etwa einer von vier Versicherten meldete 2019 einen Unfall. Bild: watson

Insgesamt versichert die Suva nach eigenen Angaben rund die Hälfte aller Berufstätigen in der Schweiz, also rund 2 Millionen Personen. Im Schnitt meldete also jede/r vierte Versicherte im Jahr 2019 einen Unfall.

Unfälle bei der Arbeit und in der Freizeit

Bild: watson

Knapp 40 Prozent aller erfassten Unfälle passieren laut den aktuellsten Zahlen während der Arbeit – darin eingeschlossen sind auch Berufskrankheiten, wie zum Beispiel Hautkrankheiten durch übermässige Sonneneinstrahlung oder Rückenschäden durch das Herumtragen von Lasten.

Während vor den 1980er-Jahren Unfälle bei der Arbeit noch die Mehrheit ausmachten, sind sie heute weniger häufig. Grund dafür sind ein verändertes Freizeitverhalten und grössere Sicherheitsstandards am Arbeitsplatz.

Mit rund 60 Prozent passieren demnach die meisten Unfälle in der Freizeit.

Unfälle nach Aktivität

Auffallend ist der Anstieg der Skiunfälle: 2019 erfasste die Suva insgesamt 14'870 Unfälle, im Vergleich zum Vorjahr sind das 6,9 Prozent mehr. Die starke Zunahme führt die Suva darauf zurück, dass wegen dem schönen Wetter generell mehr Menschen auf den Skiern waren.

Am Anstieg über's ganze Jahr ist vor allem ein unfallreicher Februar schuld. Bild: watson

Mit Abstand am meisten Unfälle passieren jedoch in einer anderen Sportart: Beim Fussballspielen sind über 27'000 Unfälle registriert worden. Beim Wandern und Spazieren waren es 23'000, beim Velofahren und Biken über 18'000. Diese Zahlen bewegten sich im Jahr 2019 im üblichen Rahmen.

Bild: watson

Verunfallte Personen

Am häufigsten verunfallt sind Personen zwischen 20 und 29 Jahren, danach folgen die 30- bis 39-Jährigen.

Unfälle nach Alterklassen Bild: watson

Die stärkste Zunahme aller Freizeitunfälle verzeichneten die über 60-Jährigen (plus 4 Prozent). Laut Suva sind Senioren immer aktiver und unternehmenslustiger und treiben vermehrt Sport. Ausserdem kommen die geburtenstarken Jahrgänge ins Alter über 60.

Die schwersten Unfälle von TV-Star Richard Hammond

Wie Handyunfälle wirklich enden

Das könnte dich auch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

50 Tonnen Gras pro Jahr – so viel Cannabis konsumiert die Schweiz

Eine neue Studie hat den Schweizer Cannabis-Konsum durchleuchtet. Wie viel Tonnen Gras die Schweizer jährlich konsumieren und wie viel wir dafür monatlich ausgeben, verraten euch die folgenden fünf Grafiken.

Ein interdisziplinäres Team von Forschenden von Sucht Schweiz, dem Institut für Kriminologie der Universität Lausanne und Unisanté hat den Cannabis-Markt im Kanton Waadt untersucht. Die Forscher kombinierten Abwasseranalysen und Analysen von konfisziertem Cannabis mit Interviews von Polizeimitarbeitenden und Drogenkonsumierenden.

Die Resultat der Untersuchung rechnen die Forscher auf die gesamte Schweiz hoch und liefern so einen Einblick in den Cannabis-Konsum des ganzen Landes (hier geht's zur …

Link zum Artikel