Switzerland

Die Union schiebt den Machtkampf auf

Ein Kompromiss beim Fraktionsvorsitz verhindert eine drohende Kampfkandidatur. Die Abgeordneten geben dem angeschlagenen CDU-Chef Armin Laschet ein wackliges Mandat für Sondierungen mit Grünen und FDP.

Der CDU-Chef Armin Laschet spricht nach der Fraktionssitzung mit den Medien.

Der CDU-Chef Armin Laschet spricht nach der Fraktionssitzung mit den Medien.

Clemens Bilan / Epa

CDU und CSU haben einen Machtkampf in der Bundestagsfraktion durch einen Kompromiss zunächst entschärft. In ihrer ersten Sitzung nach der Wahl folgten die Abgeordneten am Dienstagabend in Berlin dem Vorschlag der Parteichefs Armin Laschet (CDU) und Markus Söder (CSU), den bisherigen Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus (CDU) zwar zu bestätigen, seine Amtszeit allerdings auf sechs Monate zu verkürzen. Brinkhaus hatte sich nicht auf Laschets ursprünglichen Vorschlag einlassen wollen, sich nur kommissarisch wählen zu lassen, und bestand auf einer einjährigen Amtszeit. Auch eine Verschiebung der Wahl lehnte er ab.

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