Switzerland

Die Sprache holpert zwischen Elend und Aberwitz

Roland Reichen hat eine eigene knorrige Kunstsprache mit Dialekteinsprengseln entwickelt, mit der er das Leben aus der Unterschicht abbildet. Diesen Sound zieht er auch im neuen Roman «Auf der Strecki» durch.

Roland Reichen, 46-jähriger Autor aus Spiez, legt mit «Auf der Strecki» seinen dritten Roman vor.

Roland Reichen, 46-jähriger Autor aus Spiez, legt mit «Auf der Strecki» seinen dritten Roman vor.

Foto:  PD/Philip Delaquis

Die Randständigen. Die Ausgegrenzten. Die Herausgefallenen. Sie sind die Hauptfiguren, denen sich Roland Reichen in seinem Schreiben widmet. Der 46-jährige Spiezer, der in Bern wohnt, weiss, wovon er spricht: Sein Bruder Pit stand erst grad im Zentrum des Bildbands «Druffä», der letzten Herbst herausgekommen ist. Bilderfolgen ganz aus der Nähe von einem, der seit Jahren harte Drogen zu sich nimmt, ohne sie nicht sein kann. Und rundum gruppiert die Familie, die sich mittendrin befindet und das mitträgt.

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