Switzerland

DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Gewitter in der Schweiz: Baden und Bootsfahren auf Limmat wieder erlaubt, erneut Starkregen, heftige Gewitter und Hagel am Freitag

Die neusten Entwicklungen

Einige Regionen erlebten zu Wochenbeginn heftige Gewitter und Regenfälle. Nachdem es am Donnerstag weitgehend trocken bleiben soll, wird ab Freitag mit neuerlichen Gewittern gerechnet.

Nach den Unwettern vom 13. Juli prägten umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste das Stadtbild von Zürich.

Nach den Unwettern vom 13. Juli prägten umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste das Stadtbild von Zürich.

Gaetan Bally / Keystone

Die neusten Entwicklungen:

  • Baden- und Befahren von Limmat und der Sihl wieder erlaubt. Wegen der Wetterberuhigung sowie der verringerten Abflussmengen der Limmat und der Sihl können die erlassenen Bade- und Benutzungsverbote sofort aufgehoben werden, weil damit die Gefahrenstufe 1 erreicht ist, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte. Deshalb ist nun Baden und Bootsfahren auf der Limmat ab dem Seebecken in Zürich bis zur Kantonsgrenze wieder erlaubt. Dasselbe gilt für die Sihl ab Zollbrücke.
  • Trotz der Aufhebung der Bade- und Benutzungsverbote ist weiterhin Vorsicht geboten, da die Pegelstände nach wie vor hoch und die Fliessgeschwindigkeiten der Gewässer noch immer sehr stark sind. Flüsse sollten unbedingt nur von erfahrenen Schwimmern und mit entsprechender Ausrüstung benutzt werden.
  • Eine neue Unwetterfront kommt am Freitag (30. 7.) auf die Schweiz zu. Der Bund hat deshalb für weite Teile des Landes die Gefahrenstufe 3 (von 4) ausgerufen, was «erhebliche Gefahr» bedeutet. Nach einem noch sonnigen Freitagvormittag bringt der Nachmittag und Abend laut den aktuellen Prognosen wieder teils heftige Schauer und Gewitter. Dabei ist mit Starkregen, Hagel und Sturmböen zu rechnen. Wann wo genau wie viel Niederschläge fallen, ist aber nur schwer zu prognostizieren. Auch am Samstag wird es tagsüber weitere Schauer geben, jedoch nicht mehr mit derselben Intensität wie am Freitag. Am Nationalfeiertag wird es meist stark bewölkt und wiederholt regnen, teils länger anhaltend und gewittrig verstärkt, wobei die Niederschläge am Abend allmählich nachlassen werden.
  • In einigen Gebieten im Kanton Tessin ist Anfang Woche so viel Regen gefallen wie noch nie. Wie SRF Meteo am Mittwoch (28. 7.) mitteilte, gab es in Coldrerio in 72 Stunden über 350 Millimeter Regen. Gewöhnlich sind es im gesamten Monat Juli rund 120 Millimeter. Im Juli 2021 erhielt Coldrerio bisher 441 Millimeter Regen – ein Rekord. Die grossen Wassermassen sorgen für zahlreiche Schäden und Verzögerungen auf den Strassen und im Zugverkehr. Am Mittwochmorgen musste die A2 zwischen Mendrisio und Melide/Bissone wegen eines Erdrutsches kurzzeitig gesperrt werden. Am Abend teilte «AlertSwiss» mit, dass keine Erdrutschgefahr mehr bestehe. Viele Strassen im Tessin bleiben aber wegen der Unwetter gesperrt.
  • In angrenzenden Regionen Italiens ist zum Teil der Notstand ausgerufen worden. Östlich des Lago Maggiore seien die Feuerwehrleute zu 40 Einsätzen in der Provinz Varese gerufen worden, teilten die Retter am Mittwochnachmittag (28. Juli) mit. In der Gegend kam es zu Erdrutschen und Überschwemmungen. Auf Fotos waren Geröll und Schlamm zu sehen, die Autos einschlossen und in Häuser eingedrungen waren. Der Präsident der Lombardei, die besonders von den Unwettern betroffen war, liess den Notstand für mehrere Provinzen beantragen, darunter Varese, Como und Lecco. In einem Video auf Facebook sprach er von grossen Schäden.

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