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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: WHO hält Ende der Corona-Pandemie in diesem Jahr für unrealistisch, Impfungen verhindern in Grossbritannien in 80 Prozent der Fälle Spitaleinweisungen von über 80-Jährigen

Die neusten Entwicklungen

Mehr als 114,4 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Über 2,5 Millionen Infizierte sind verstorben, über 64,6 Millionen genesen.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid-19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid-19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Pat Nabong / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Die Weltgesundheitsorganisation rechnet nicht mit einem baldigen Ende der Corona-Pandemie. «Es wäre sehr verfrüht und unrealistisch zu glauben, dass wir bis Ende des Jahres mit diesem Virus fertig werden», sagte WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan am Montagabend (1. 3.) in Genf. Bei klugem Handeln könnten jedoch die Spitaleinweisungen, die Todesfälle und die Tragödie beendet werden, die mit dieser Pandemie einhergehen.
  • Die Impfstoffe von Pfizer und AstraZeneca verhindern in Grossbritannien in 80 Prozent der Fälle Spitaleinweisungen von über 80-Jährigen. Dieses Ergebnis einer Studie gab die zuständige englische Behörde bekannt. Dieses Resultat dürfte die Erklärung dafür sein, weshalb die Fälle von Verlegungen in die Intensivstationen von über 80-jährigen Patienten in Grossbritannien in den letzten Wochen auf einstellige Zahlen gesunken sei, erklärte Gesundheitsminister Matt Hancock und bezeichnete dies als sehr ermutigend. In Grossbritannien wurden inzwischen über 20 Millionen Menschen geimpft, rund 30 Prozent der Bevölkerung. 
  • Die Gesundheitsbeauftragten der brasilianischen Gliedstaaten fordern eine Ausgangssperre. «Der Nationale Rat der Gesundheitsbeauftragten (CONASS) spricht sich für die sofortige Verabschiedung von Massnahmen aus, um den drohenden Zusammenbruch der öffentlichen und privaten Gesundheitssysteme zu vermeiden», hiess es in einem «Brief an die brasilianische Nation», am Montag (1. 3.). Zu den geforderten Massnahmen gehören die Aussetzung des Präsenzunterrichts und eine landesweite Ausgangssperre von 20 bis 6 Uhr sowie an den Wochenenden. 
  • Kolumbien hat als erstes Land Lateinamerikas Impfstoffe von der internationalen Covax-Initiative bekommen. «Der heutige Tag markiert einen sehr wichtigen Meilenstein», sagte der kolumbianische Präsident Iván Duque nach der Ankunft von 117 000 Dosen des Impfstoffs von Biontech und Pfizer am Flughafen von Bogotá am Montag (1. 3.). Insgesamt erwarte Kolumbien im Rahmen der Covax-Initiative 20 Millionen Impfdosen, sagte Duque. Die Covax-Initiative wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Impfallianz Gavi gegründet, um vergleichsweise ärmere Länder mit Corona-Impfstoffen zu versorgen. 
  • Der Kurznachrichtendienst Twitter will Tweets mit irreführenden Informationen zur Covid-Impfung künftig mit Warnhinweisen versehen. Bei wiederholten Verstössen sollen Benutzer gesperrt werden. Das Netzwerk verstärkt damit seine Anstrengungen, auf die Glaubwürdigkeit der Informationen zur öffentlichen Gesundheit zu achten, wie eine Vertreterin von Twitter in Grossbritannien am Montag (1. 3.) erklärte.
  • Vergangene Woche ist die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus weltweit zum ersten Mal in fast zwei Monaten gestiegen. Das teilte die WHO am Montag (1. 3.) mit. Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte, es sei «enttäuschend, aber nicht überraschend» und appellierte an die Staaten, weiter gegen die Verbreitung des Virus zu kämpfen. 
  • Die EU-Kommission will am 17. März den Gesetzentwurf für einen digitalen Impfpass vorlegen, der unter anderem Reisen in der EU ermöglichen soll. Dies kündigte Kommissions-Vizepräsident Margaritis Schinas am Montag (1. 3.) in Brüssel an. Vermerkt werden sollen im «grünen Pass» neben Corona-Impfungen und Covid-19-Erkrankungen auch frische negative Tests. Dadurch sollen Ungeimpfte erleichtert Zugang zu Reisen, Restaurants oder Veranstaltungen bekommen. Allerdings soll jeder Staat selbst entscheiden können, welche Vorteile mit dem Pass verbunden sein sollen. 

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