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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: Unicef warnt vor einer «katastrophalen Bildungskrise», US-Präsident Joe Biden verspricht Impfstoff für alle Erwachsenen bis Ende Mai

Die neusten Entwicklungen

Mehr als 114,4 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Über 2,5 Millionen Infizierte sind verstorben, über 64,6 Millionen genesen.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid-19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid-19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Pat Nabong / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Seit fast einem Jahr sind nach Angaben von Unicef mehr als 168 Millionen Kinder weltweit wegen Massnahmen gegen die Corona-Pandemie vom Schulunterricht ausgeschlossen. 214 Millionen Kinder hätten mehr als drei Viertel ihres Unterrichts verpasst, berichtete das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen am Mittwoch (3. 3.). Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore sprach von einer «katastrophalen Bildungskrise» wegen des weltweiten Lockdowns. Laut dem Bericht haben sich 14 Länder von März 2020 bis Februar 2021 weitgehend im Lockdown befunden. Zwei Drittel dieser Länder gehören zu Lateinamerika und der Karibik und zählen gemeinsam fast 98 Millionen Schulkinder.
  • Die USA werden laut Präsident Joe Biden bereits «bis Ende Mai» genügend Impfstoff für alle Erwachsenen im Land haben. Bisher hatte Biden das Erreichen dieses Meilensteins bis Ende Juli angestrebt. Die jüngste Zulassung eines dritten Impfstoffs und die Bemühungen der Regierung, die Produktion der Präparate anzukurbeln, ermöglichten es, das Ziel noch schneller zu erreichen, sagte Biden am Dienstag (2. 3.) im Weissen Haus. Die Lebens- und Arzneimittelbehörde der USA (FDA) hatte am Samstag eine Notfallzulassung für das Präparat von Johnson & Johnson erteilt. Alle Lehrkräfte und Erzieher sollen bereits bis Ende des Monats mindestens die erste Impfstoff-Dosis erhalten. Dies sei ein wichtiger Schritt zur Wiederaufnahme des normalen Schulbetriebs, sagte Biden. Er werde die Gliedstaaten anweisen, Mitarbeiter an Schulen und Erzieher bei den Impfungen zu bevorzugen, wo dies noch nicht geschehe.
  • Der amerikanische Gliedstaat Texas hebt die Maskenpflicht und die wegen der Pandemie eingeführten Kapazitätsgrenzen für Restaurants und andere Unternehmen auf. «Jetzt ist die Zeit, Texas 100 Prozent zu öffnen», sagte der republikanische Gouverneur Greg Abbott am Dienstag (2. 3.). Die Zeit für Einschränkungen der Wirtschaft sei angesichts der fortschreitenden Impfkampagne vorbei. «Das muss ein Ende haben», sagte Abbott. Die Aufhebung der Maskenpflicht und der Kapazitätsgrenzen werde ab Mittwoch gelten. Die rund 29 Millionen Einwohner des südlichen Gliedstaats bleiben aufgerufen, sich an die medizinischen Ratschläge zur Eindämmung der Pandemie zu halten. Es brauche aber keine staatlichen Vorschriften mehr, sagte Abbott. Falls die Auslastung der Spitäler in einem Bezirk wider Erwarten stark steigen sollte, könne die Region neue Beschränkungen verhängen.
  • Österreich will sich bei Corona-Impfstoffen künftig nicht mehr auf die Europäische Union verlassen. Kanzler Sebastian Kurz kritisierte am Dienstag (2. 3.), die EU-Arzneimittelbehörde EMA sei zu langsam bei der Zulassung und es komme zu Lieferengpässen der Pharmahersteller. «Wir müssen uns daher auf weitere Mutationen vorbereiten und sollten nicht mehr nur von der EU abhängig sein bei der Produktion von Impfungen der zweiten Generation.» Kurz kündigte eine enge Zusammenarbeit mit Dänemark und Israel an. Die EU-Kommission steht auch in Deutschland in der Kritik, weil sie für die Beschaffung der Corona-Impfstoffe zuständig ist und die Mengen vorerst nicht ausreichen. Die Impfkampagne in der EU läuft viel langsamer als etwa in Israel oder Grossbritannien. Die Kommission spielte die Bedeutung der österreichisch-dänischen Initiative am Dienstag herunter.
  • Italien verlängert zentrale Corona-Beschränkungen wie die Reisesperren im Land um einen Monat bis nach Ostern. Ausserdem müssen alle Schulen in Hochrisiko-Gebieten, sogenannten Roten Zonen, schliessen. Das teilte Gesundheitsminister Roberto Speranza in Rom mit. Ministerpräsident Mario Draghi unterschrieb am Dienstag (2. 3.) ein entsprechendes Dekret. Damit bleibt es in der ersten grossen Reisezeit zu Ostern bis 6. April verboten, die Grenzen zwischen den 20 italienischen Regionen zu überqueren. Ausnahmen gibt es etwa für die Arbeit und in Notfällen. Grund für die Massnahmen ist die ansteckendere britische Virus-Variante, welche in Italien mit deutlich über 50 Prozent der Fälle vorherrschend sei.

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