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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: Pfizer-Chef hält dritte Dosis und jährliche Impfung für notwendig, Israel hebt Maskenpflicht im Freien auf

Die neusten Entwicklungen

Über 138,6 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Rund 2,9 Millionen Infizierte sind gestorben, rund 78,6 Millionen genesen.

Mehr als die Hälfte der rund 9 Millionen Israeli haben eine Erstimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer erhalten.

Mehr als die Hälfte der rund 9 Millionen Israeli haben eine Erstimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer erhalten.

Stephane Mahe / Reuters

Die neusten Entwicklungen

  • Nach Einschätzung von Pfizer-Chef Albert Bourla könnte eine dritte Spritze als Auffrischung und anschliessend eine jährliche Impfung mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff notwendig werden.  Es sei wahrscheinlich, dass bereits voll Geimpfte irgendwo zwischen sechs und zwölf Monaten eine weitere Impfdosis benötigten um den Impfschutz aufrecht zu erhalten.  Danach sei dann  wahrscheinlich eine jährliche Neu-Impfung notwendig. Doch das müsse noch bestätigt werden, sagte der Vorstandsvorsitzende des Pharmakonzerns dem Fernsehsender CNBC in einem am Donnerstag (15. 4.) veröffentlichten, aber bereits Anfang April geführten Interview. Dabei spielten auch die Varianten von Sars-CoV-2 eine grosse Rolle. Andere Wissenschafter und Pharma-Vertreter hatten sich bereits ähnlich geäussert. Pfizer und sein deutscher Partner Biontech sowie andere Hersteller untersuchen derzeit bereits die Wirkung von möglichen Auffrischungen ihrer Corona-Impfstoffe.
  • Angesichts der niedrigen Infektionszahlen in Israel will das Land die Maskenpflicht im Freien von Sonntag (18. 4.) an aufheben. Dies hat Gesundheitsminister Juli Edelstein am Donnerstag (15. 4.) entschieden, wie sein Sprecher bestätigte. Er folge damit den Empfehlungen von Gesundheitsexperten. In Innenräumen bleiben die bisherigen Anweisungen und die Maskenpflicht jedoch bestehen. Fast vier Monate nach Beginn der Impfkampagne werden in Israel immer weniger Neuinfektionen registriert. Bisher haben mehr als 5,3 Millionen der rund 9 Millionen Israeli eine Erstimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer erhalten.
  • Mittlerweile sind in den Ländern der europäischen WHO-Region mehr als eine Million Todesfälle in Verbindung mit Corona-Infektionen registriert worden. Diese Marke hat Europa nach Angaben des Regionalbüros der WHO überschritten. Jede Woche kommen derzeit 1,6 Millionen Neuinfektionen hinzu, wie WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Donnerstag (15. 4.) während seiner regelmässigen Online-Pressekonferenz sagte, die er diesmal bei einem Besuch in Athen abhielt. «Das sind 9500 jede Stunde, 160 Menschen jede Minute.» Die WHO zählt mehr als 50 Länder zur europäischen Region, darunter neben der Europäischen Union auch die Türkei sowie Russland und die Ukraine. Im Europäischen Wirtschaftsraum – dazu gehören die EU sowie Norwegen, Island und Liechtenstein – hat die EU-Gesundheitsbehörde bisher knapp 630 000 mit Corona in Verbindung stehende Todesfälle verzeichnet.
  • Für Touristen aus EU-Ländern soll von diesem Montag an die einwöchige Quarantänepflicht bei der Einreise nach Griechenland wegfallen. Dem Vorhaben der Regierung müsse am Freitag noch der Corona-Expertenstab zustimmen, berichtete am Donnerstag (15. 4.)die Tageszeitung «Kathimerini». Voraussetzung sei, dass die Einreisenden entweder vollständig geimpft sind oder einen aktuellen, negativen PCR-Test vorweisen können. Auch wird ein Teil der Ankommenden weiterhin per Zufallsprinzip noch einmal getestet.
  • Die zunächst in Grossbritannien entdeckte Corona-Variante B.1.1.7 ist laut aktuellen Studien ansteckender als die ursprüngliche Form, unter Spital-Patienten führt sie aber nicht zu mehr Todesfällen. Zu diesem Schluss kommen Forscher in einer Studie, die am Dienstag (13. 4.) in Fachmagazin «The Lancet Infectious Diseases» veröffentlicht wurde. In ihrer Studie untersuchten Forscher des University College London mit PCR-Tests die Viruslast von Infizierten im Spital und werteten die in diesem Zeitraum aufgetretenen schweren Verläufe und Todesfälle aus. Bei Infizierten mit der sogenannten britischen Variante stellten sie eine höhere Viruslast fest. Der Anteil der Patienten, die an Covid-19 starben, war jedoch bei der Variante nicht erhöht. Eine zweite, in «The Lancet Public Health» veröffentlichte Studie stellt keine signifikanten Unterschiede bei der Schwere der Symptome sowie bei nachweisbaren Langzeitwirkungen einer Infektion fest.
  • Argentinien hat für grosse Teile des Landes wieder strenge Ausgangsbeschränkungen verhängt. Im Grossraum Buenos Aires gilt ab Freitag von 20 Uhr bis 6 Uhr eine Ausgangssperre, wie Präsident Alberto Fernández am Mittwoch (14. 4.) mitteilte. Ausgenommen sind lediglich Arbeiter in essenziellen Sektoren. Alle sozialen, sportlichen, kulturellen und religiösen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen werden untersagt. Schulen und Kindergärten schliessen bis Ende April. Argentinien erlebt derzeit eine zweite Welle: Am Dienstag wurden gut 27 000 neue Neuinfektionen registriert – ein Rekord seit Beginn der Pandemie.
  • Dänemark verzichtet als erstes EU-Land komplett auf die Verimpfung von AstraZeneca. Grund sei neben sehr seltenen Fällen ungewöhnlicher Blutgerinnsel, dass die Corona-Pandemie in Dänemark derzeit unter Kontrolle sei und andere Impfstoffe gegen Covid-19 zur Verfügung stünden, teilte die dänische Gesundheitsverwaltung am Mittwoch (14. 4.) mit. Man teile die Einschätzung der Europäischen Arzneimittelagentur EMA, wonach das Präparat mehr Vor- als Nachteile habe, und schlösse nicht aus, das Mittel zu einem späteren Zeitpunkt wieder einzusetzen.

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