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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: Offenbar gehäufte Impfdurchbrüche beim Vakzin von Johnson-&-Johnson, Zertifikatspflicht am Arbeitsplatz in Italien

Die neusten Entwicklungen

Rund 227 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Mehr als 4,6 Millionen Infizierte sind gestorben. Rund 5,8 Milliarden Impfdosen wurden weltweit verabreicht.

Der Impfstoff von Pfizer/Biontech schützt zuverlässig vor einer Infektion – das bestätigen auch die neuesten Daten zu Impfdurchbrüchen.

Der Impfstoff von Pfizer/Biontech schützt zuverlässig vor einer Infektion – das bestätigen auch die neuesten Daten zu Impfdurchbrüchen.

Joel Carrett / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Experten und Behörden fallen vermehrte Impfdurchbrüche beim Impfstoff von Johnson-&-Johnson auf. In Deutschland erkrankten in bisher 6106 Fällen Menschen trotz vollständigem Impfschutz durch das Mittel, schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitag (17. 9.) in seinem Wochenbericht. Laut RKI haben bisher gut drei Millionen Menschen eine Johnson-&-Johnson-Impfung bekommen. Auf eine Million Geimpfte kämen demnach etwa 2000 Impfdurchbrüche. Zum Vergleich: Beim Impfstoff von Biontech/Pfizer sind es rund 640 Durchbrüche pro einer Million. Eine Sprecherin von Johnson-&-Johnson sagte, dass kein Corona-Impfstoff Infektionen zu 100 Prozent verhindern könne. «Unser zugelassener Covid-19-Impfstoff als Einmaldosis kann jedoch nachweislich dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu verringern und schwere Verläufe zu vermeiden», betonte sie.
  • Die Niederlande führen ab dem 25. September einen Corona-Pass ein. Eine knappe Mehrheit im Parlament lehnte am Donnerstag (16. 9.) einen Gegenantrag dazu ab. Für den Zutritt zu Bars, Restaurants, Museen, Theatern und anderen kulturellen Veranstaltungen muss damit in Zukunft eine Impfung oder ein kürzlich durchgeführter negativer Corona-Test nachgewiesen werden. Alle anderen Corona-Massnahmen werden dafür aufgehoben. Gegner aus dem gesamten politischen Spektrum hatten die Notwendigkeit des Passes infrage gestellt. «Diese Massnahme ist sinnlos, unnötig und falsch. Das ist eine Zwangsimpfung, die die Gesellschaft spaltet», sagte etwa der rechtsextreme Oppositionsführer Geert Wilders. Rund 72 Prozent der 17,5 Millionen Niederländer haben sich nach offiziellen Angaben mindestens einmal gegen Covid-19 impfen lassen.
  • Wegen der noch immer hohen Corona-Zahlen in Australien setzt der Inselstaat Neuseeland den Reisekorridor mit dem Nachbarland Australien um weitere zwei Monate aus. Die beiden Länder hatten sich im April auf eine Regelung zum quarantänefreien Reisen der Bürger zwischen den Ländern geeinigt. Die so genannte «Trans-Tasman bubble» wurde aber im Juli wieder gestoppt, nachdem Australien wegen der Ausbreitung der Delta-Variante steigende Fallzahlen meldete. Auch Neuseeland kämpfte zuletzt mit einem Ausbruch in der Metropole Auckland, hat diesen aber wieder weitgehend unter Kontrolle gebracht. Im November will die Regierung in Wellington die Lage neu bewerten.
  • In Italien gibt es künftig am Arbeitsplatz eine Zertifikatspflicht. Sowohl für private Firmen als auch für den öffentlichen Dienst gilt: Nur wer sich als geimpft, genesen oder negativ getestet ausweisen kann, darf arbeiten. Arbeitgeber dürfen die Lohnzahlung aussetzen, jedoch Angestellte ohne «Green Pass» nicht entlassen. Die neue Regel tritt am 15. Oktober in Kraft und soll bis Ende Jahr dauern. Verstösse seitens Arbeitgebern oder Arbeitnehmern werden mit Geldbussen bestraft.
  • Mit Start der Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen  sind in Frankreich rund 3000 Angestellte vorläufig suspendiert worden. Sie hätten am Mittwoch noch keine erste Impfung gegen das Coronavirus vorweisen können, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran am Donnerstag (16. 9.). Er gehe aber davon aus, dass die Angestellten, die etwa in Bereichen wie Küche oder Wäscherei arbeiteten, die Impfung schnell nachholten. Es habe nur wenige Dutzend Kündigungen von Beschäftigten gegeben, die mit der Impfpflicht gar nicht einverstanden seien. Betroffen von der Impfpflicht in Frankreich sind rund 2,7 Millionen Beschäftigte, überwiegend im Gesundheitssektor, aber auch Feuerwehrleute, Beschäftigte des Zivilschutzes sowie Gendarmen.
  • In der slowenischen Hauptstadt Ljubljana ist es am Mittwochabend (15. 9.) bei Protesten von Gegnern der staatlichen Corona-Massnahmen zu Ausschreitungen gekommen. Vor dem Gebäude des Parlaments warfen Demonstranten Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper gegen Polizisten. Der Protest hatte sich an strengeren Corona-Massnahmen entzündet, die seit Mittwoch in Kraft sind. Insbesondere hatte die Regierung die 3G-Regelung (Zutritt für Geimpfte, Genesene und Getestete) auf alle Geschäfte ausser Lebensmittelläden sowie auf die meisten öffentlichen Gebäude ausgeweitet. In Slowenien steigt aktuell die Zahl der Neuansteckungen. 45 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft.
  • Eine dritte Dosis des Pfizer/Biontech-Impfstoffs kann bei Personen ab 60 Jahren das Auftreten von Krankheitssymptomen im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus deutlich reduzieren. Dies geht aus einer Kurzzeitstudie aus Israel hervor, die am Mittwoch (15. 9.) im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Ab etwa zwölf Tage nach der zusätzlichen Dosis waren die bestätigten Infektionsraten in der Booster-Gruppe elf Mal niedriger als bei einer Gruppe, die die üblichen zwei Dosen bekommen hatte. 

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