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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: Kanada schliesst wegen dritter Welle Provinzgrenzen, Frankreich kündigt Lockerungen ab Mitte Mai an

Die neusten Entwicklungen

Über 140,4 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Über 3 Millionen Infizierte sind gestorben, über 80 Millionen genesen.

Mehr als die Hälfte der rund 9 Millionen Israeli haben eine Erstimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer erhalten.

Mehr als die Hälfte der rund 9 Millionen Israeli haben eine Erstimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer erhalten.

Stephane Mahe / Reuters

Die neusten Entwicklungen

  • Kanada hat am Samstag (17. 4.) vom zweiten Fall innerhalb einer Woche berichtet, bei dem es zu den äusserst seltenen Nebenwirkungen nach einer Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff gekommen ist. Die betroffene Person, bei der Thrombosen festgestellt wurden, erhole sich gut, und Kanada werde weiter auf das Mittel setzen, hiess es vom Gesundheitsministerium. Wegen einer dritten Corona-Welle sind in Kanada seit Freitag die Grenzen zwischen den Landesteilen geschlossen.  
  • Frankreich hat am Freitag (16. 4.) Lockerungen ab Mitte Mai angekündigt. Davon betroffen sind kulturelle Einrichtungen, wie Museen, die wieder ihre Pforten öffnen dürfen sollen. Ausserdem soll die Gastronomie auf Terrassen und in Biergärten wieder gestattet werden. Frankreich ist derzeit in einem strengen Lockdown, da die Intensivstationen einen Auslastungsgrad von rund 117 Prozent verzeichnen. Am Freitag meldeten die Gesundheitsbehörden 36 442 Neuinfektionen und 331 neue Todesfälle. 
  • Wegen seiner Verwicklung in einen Impfskandal darf der frühere peruanische Präsident Martín Vizcarra für zehn Jahre keine öffentlichen Ämter bekleiden. Weil er sich Ende 2020 ausser der Reihe mit dem Vakzin des chinesischen Herstellers Sinopharm gegen das Coronavirus hatte impfen lassen, verhängte der Kongress des südamerikanischen Landes am Freitag (16. 4.) die Ämtersperre gegen den ehemaligen Staatschef (2018-2020). Damit kann der 58-Jährige auch sein frisch errungenes Parlamentsmandat nicht wahrnehmen. Vizcarra war noch als Präsident geimpft worden. Auch die frühere Aussenministerin Elizabeth Astete wurde für ein Jahr gesperrt, die ehemalige Gesundheitsministerin Pilar Mazzetti für acht Jahre. In den Skandal «Vacuna-Gate» (Impf-Gate) sind knapp 500 Politiker, Funktionäre und Beamte verwickelt. Sie behaupten, in der Testphase freiwillig an klinischen Studien teilgenommen zu haben. Im Falle Vizcarras hatte die zuständige Universität in Lima dies ausdrücklich dementiert.
  • Seit Beginn der Impfkampagne in den USA Mitte Dezember sind bereits mehr als 200 Millionen Impfungen verabreicht worden. Rund 49 Prozent aller Erwachsenen bekamen bisher mindestens eine Impfdosis, 31 Prozent sind bereits voll geimpft, wie Daten der Gesundheitsbehörde CDC am Freitag (16. 4.) zeigten. Am Freitag in einer Woche wollen die USA über den Impfstopp mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson beraten. Dies teilte die Direktorin der amerikanischen Gesundheitsbehörde mit. Die CDC und die Arzneimittelbehörde FDA hatten am Dienstag (13. 4.) eine vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson empfohlen, nachdem in den USA zunächst sechs Fälle von Hirnvenenthrombosen erfasst worden waren. 
  • Australien berichtet vom ersten Todesfall, der wahrscheinlich im Zusammenhang mit der AstraZeneca-Impfung steht. Eine 48-jährige Frau ist am Freitag (16. 4.) an einem Blutgerinnsel gestorben, vier Tage, nachdem ihr das Vakzin verabreicht wurde. Es ist der dritte Fall eines solchen Blutgerinnsels in Australien. Die Regulierungsbehörde für Arzneimittel TGA sagte, Vorerkrankungen wie Diabetes und «andere untypische Merkmale» hätten die Sache im Fall dieser Frau verkompliziert.
  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt, die Welt steuere auf die höchste Infektionsrate seit Pandemiebeginn zu. Auch der Anstieg der weltweit gemeldeten Todesfälle bereite der WHO Sorgen. «Die Zahl neuer Fälle pro Woche hat sich in den vergangenen zwei Monaten fast verdoppelt», sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag (16. 4.) in Genf. Man nähere sich der bisher höchsten Rate von Ende 2020. 

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