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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: Italiens Corona-Zahlen sinken - Erleichterungen in der Lombardei, Berliner Spital steht unter Quarantäne

Die neusten Entwicklungen

Mehr als 98,6 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Über 2,1 Millionen Infizierte sind verstorben, über 54 Millionen genesen.

Eine Seelsorgerin hält Mitte Januar in einem Spital in Los Angeles die Hand eines verstorbenen Covid-19-Patienten, während sie mit den Angehörigen telefoniert.

Eine Seelsorgerin hält Mitte Januar in einem Spital in Los Angeles die Hand eines verstorbenen Covid-19-Patienten, während sie mit den Angehörigen telefoniert.

Jae C. Hong / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Nach etwas sinkenden Corona-Zahlen treten in einigen Teilen Italiens Erleichterungen bei den Covid-Beschränkungen in Kraft.  Am Samstag (23. 1.) verzeichneten die Behörden in dem Land mit 60 Millionen Einwohnern gut 13 000 Neuinfektionen in 24 Stunden. Die wirtschaftsstarke Lombardei mit ihren rund zehn Millionen Einwohnern ist seit Sonntag (24. 1.) keine Rote Zone mit strengen Ausgangsverboten mehr, sondern wurde eine Risiko-Stufe herabgesetzt - auf orange. Viele Läden dürfen dort wieder öffnen. Den Erlass dazu hatte Gesundheitsminister Roberto Speranza am Samstag in Rom unterschrieben. Sizilien im Süden und die Autonome Provinz Bozen im Norden bleiben rote Hochrisiko-Gebiete. Ein Grossteil Italiens gehört ohnehin als Orange Zone ins Mittelfeld. Dort sollen die Menschen in der Regel ihre Orte nicht verlassen. Restaurants und Bars dürfen Gäste nicht mehr am Tisch bedienen, erlaubt ist nur zeitweiser Ausser-Haus-Verkauf.
  • Das Berliner Humboldt-Klinikum nimmt keine neuen Patienten mehr – um zu verhindern, dass sich die Corona-Virusvariante B.1.1.7 weiter verbreitet. Darüber informierte das im Bezirk Reinickendorf gelegene Krankenhaus am Samstag (23.1.) auf seiner Website. Die Mutation war zuvor sowohl bei Patienten als auch bei Mitarbeitern des Klinikums nachgewiesen worden. Neue Patienten, auch Notfälle, würden in andere Kliniken der Hauptstadt umgeleitet, heisst es. Die mutmasslich deutlich infektiösere Virusvariante war im Herbst erstmals im Süden Englands nachgewiesen worden und ist inzwischen im ganzen Land die vorherrschende Variante. Laut Berliner Lokalmedien soll die Mutation auch auf dem Charité Campus Virchow-Klinikum im Bezirk Wedding aufgetaucht sein.
  • Britische Experten zeigen sich überrascht von Premierminister Boris Johnsons Aussage, wonach das mutierte Virus möglicherweise zu einer höheren Sterblichkeit führe. Es sei «nicht vollständig klar», dass die mutierte Variante tödlicher sei, sagte die medizinische Direktorin der Gesundheitsbehörde Public Health England, Yvonne Doyle, am Samstagvormittag (23. 1.) dem Sender BBC Radio 4. Es gebe zwar Hinweise, derzeit liefen aber noch mehrere Untersuchungen. Mike Tildesley, Mitglied des wissenschaftlichen Expertengremiums Sage, sagte, es sei zu früh für klare Aussagen. Die Zahl der Todesfälle sei zwar leicht gestiegen, von 10 auf 13 je 1000 Patienten. «Aber das basiert auf einer ziemlich kleinen Datenmenge», sagte Tildesley. Der Premierminister hatte am Freitagabend an einer Pressekonferenz verkündet, es gebe Hinweise, dass die britische Variante des Coronavirus «mit einer höheren Sterblichkeit verbunden sein kann».      
  • In den Niederlanden gilt zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie ab Samstag (23. 1.) eine Ausgangssperre. Von 21 bis 4 Uhr 30 dürfen die Menschen ihre Wohnungen nicht mehr verlassen. Verstösse gegen die Sperrstunde werden mit einer Geldbusse von 95 Euro bestraft. Ausnahmen gelten für Personen, die beruflich unterwegs sein müssen, sowie Menschen, die andere pflegen oder Reisende. Auch Hundespaziergänge sind erlaubt. Die Ausgangssperre gilt vorerst bis zum 9. Februar.
  • In Norwegens Hauptstadt Oslo und neun benachbarten Gemeinden werden nach einem Ausbruch der mutierten Coronavirus-Variante Massnahmen verhängt. Dies teilte die Landesregierung am Samstag (23. 1.) mit. Einkaufszentren und andere nicht lebensnotwendige Geschäfte werden ab Samstagmittag geschlossen, organisierte sportliche Aktivitäten werden eingestellt und in Schulen gilt weitgehend Fernunterricht.

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