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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus weltweit: Der Impfstoff von Johnson & Johnson erhält Notfallzulassung in den USA, englischen Haushalte mit Schulkindern werden ab Montag zweimal in der Woche getestet

Die neusten Entwicklungen

Mehr als 113,7 Millionen Menschen sind laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit positiv auf das Virus getestet worden. Rund 2,5 Millionen Infizierte sind verstorben, über 64,1 Millionen genesen.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid-19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Viele Hoffnungen ruhen derzeit auf den Covid-19-Impfstoffen. Im Bild wird eine Impfdose des Herstellers Moderna vorbereitet.

Pat Nabong / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat dem Impfstoff des US-Konzerns Johnson & Johnson eine Notfallzulassung erteilt. Das teilte die FDA am Samstag (27. 2.) mit. Damit ist in Amerika, nach den Impfstoffen von Pfizer/Biontech und Moderna, nun ein dritter Corona-Impfstoff bedingt zugelassen. Ein Vorteil ist, dass das Vakzin nur einmal gespritzt werden muss, während für die Impfung mit den beiden anderen Präparaten jeweils zwei Dosen erforderlich sind.
  • Alle englischen Haushalte mit Kindern im Schulalter werden ab Montag (1. 3.) Corona-Schnelltests für die ganze Familie erhalten, mit denen sie sich zweimal in der Woche testen können. Damit will das britische Gesundheitsministerium die Rückkehr der Schüler in die Schulen ermöglichen. Das Gesundheitsministerium teilte mit, die Corona-Tests könnten ab Montag an 500 Verteilstellen oder von Testzentren am Arbeitsplatz oder in den Gemeinden abgeholt werden. So soll vor allem verhindert werden, dass symptomfreie, aber ansteckende Schüler in die Schulen kommen und das Virus verbreiten. 
  • In Brasilien wollen zwölf Gliedstaaten und der Hauptstadtdistrikt Brasília ihre Massnahmen gegen eine rasante Ausbreitung des Coronavirus verschärfen. Die Massnahmen reichen von Einschränkungen bei nicht lebensnotwendigen Dienstleistungen über die Schliessung von Schulen bis hin zu einer nächtlichen Ausgangssperre, wie das brasilianische Nachrichtenportal «G1» am Freitagabend (26. 2.) berichtete. Zuletzt hatten verschiedene Gliedstaaten vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems gewarnt. Brasilien ist eines der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder.
  • Nach der Meldung einer einzigen Corona-Neuinfektion in der neuseeländischen Stadt Auckland ist ein Lockdown von mindestens einer Woche verhängt worden. Das gab Premierministerin Jacinda Ardern am Samstag (27. 2.) bekannt. Zurzeit sei unklar wie es zu der Ansteckung gekommen sei, sagte Ardern weiter. In Auckland gab es bereits am 14. Februar einen dreitägigen Lockdown, nachdem drei Corona-Neuinfektionen in einer Familie aufgetreten waren. Seit Sonntagmorgen sind in der grössten Stadt Neuseelands unter anderem Schwimmbäder, Museen, Kinos und Spielplätze geschlossen. Schulen bleiben weiterhin geöffnet, bieten jedoch nur Notbetreuung an. Das Ziel Neuseelands ist die Eliminierung des Virus im eigenen Land. Zwischen vereinzelten harten Lockdowns ist das Land bisher immer wieder für  Wochen oder Monate zu einem normalen Leben zurückgekehrt. 
  • Der amerikanische Präsident Joe Biden hat angesichts neuer Coronavirus-Varianten vor der Gefahr erneut steigender Covid-19-Fallzahlen gewarnt. «Das Schlimmste, was wir jetzt tun können, ist, in unserer Wachsamkeit nachzulassen», sagte Biden am Freitagabend (26. 2.) bei einem Besuch in Houston im Gliedstaat Texas. Er rief die Amerikaner dazu auf, sich impfen zu lassen. Die Impfungen seien sicher und wirksam. Biden appellierte zudem an seine Landsleute, Masken zu tragen. Es sei keine politische Aussage, ob man einen Mund-Nasen-Schutz trage oder nicht. Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als 510 000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus ums Leben gekommen. Zur Zeit stagniert die Zahl der täglichen Neuinfektionen bei 70 000. 
  • Tschechien hat die Bewegungsfreiheit der Menschen im ganzen Land drastisch eingeschränkt. Sie dürfen ihren jeweiligen Bezirk von Montag (1. 3.) an nur noch in Ausnahmefällen verlassen. Das gab Innenminister Jan Hamacek am Freitagabend (26. 2.) bekannt. Erlaubt bleiben Fahrten zur Arbeit, zum Arzt und zu Behörden, wenn entsprechende Nachweise erbracht werden. Spaziergänge und Sport in der Freizeit sind sogar nur in der eigenen Stadt oder Gemeinde möglich. Die Massnahmen gelten zunächst für drei Wochen. Die Einhaltung soll nicht nur von der Polizei, sondern auch von 5000 Soldaten kontrolliert werden. Tschechien hat im Moment die höchste Infektionsrate der EU. Die Zahl der Corona-Toten im Land ist seit Beginn der Pandemie auf fast 20 000 gestiegen.

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