Switzerland

DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in Deutschland: Kretschmann für Lockerungen beim Datenschutz, Schwesig erneuert Forderung nach Ausstiegsszenario aus dem Lockdown

Die neusten Entwicklungen

Das Robert Koch-Institut hat am Sonntag 7890 Neuinfektionen und 157 Todesfälle gemeldet. 2827 Intensivbetten sind mit Covid-19-Patienten belegt, 4789 Betten sind frei. 3,9 Millionen Menschen haben eine Erstimpfung erhalten, zwei Millionen eine Zweitimpfung.

Noch liegt nicht genügend Impfstoff vor, um alle Menschen direkt impfen zu können. Deswegen wurde nach Empfehlungen der Ständigen Impfkommission eine Reihenfolge festgelegt.

Noch liegt nicht genügend Impfstoff vor, um alle Menschen direkt impfen zu können. Deswegen wurde nach Empfehlungen der Ständigen Impfkommission eine Reihenfolge festgelegt.

Klaus-Dietmar Gabbert / AP

Die neusten Entwicklungen

  • Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Sonntag (28. 2.) 7890 Neuinfektionen und 157 neue Todesfälle. Am Vortag waren es 9762 Neuinfektionen und 369 neue Todesfälle gewesen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Sonntagmorgen bundesweit bei 63,8 – und ist damit gleich geblieben wie am Vortag. In Deutschland haben sich seit Beginn der Pandemie über 2,44 Millionen Menschen angesteckt, 70 045 Personen sind gestorben. Am Wochenende werden in der Regel weniger Covid-19-Fälle an das RKI übermittelt als an anderen Tagen. Dadurch gibt es an Sonntagen meist deutlich geringere Fallzahlen. 
  • Die Ergebnisse von Corona-Schnelltests sollten nach Ansicht der Bundesärztekammer zentral durch das Robert Koch-Institut (RKI) erfasst werden. «Mit der wachsenden Bedeutung der Antigen-Schnelltests in Deutschland sollten die Ergebnisse dieser Testverfahren detailliert ausgewertet werden», sagte Kammerpräsident Klaus Reinhardt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Unkomplizierte digitale Meldeverfahren und eine zentrale Erfassung der Testergebnisse durch das RKI würden das Dunkelfeld nicht registrierter Infektionen aufhellen und ein umfassenderes Lagebild der Pandemie in Deutschland ermöglichen. Bislang werden in Deutschland nur die Ergebnisse der laborgebundenen PCR-Tests an das RKI gemeldet. Wegen der geringeren Empfindlichkeit müssen positive Schnelltest-Ergebnisse im Labor bestätigt werden, was Experten zufolge vermutlich nicht immer geschieht.
  • Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder und sein baden-württembergischer Amtskollege Winfried Kretschmann wollen das AstraZeneca-Vakzin für alle freigeben. Der Impfstoff des britisch-schwedischen Unternehmens hat in Deutschland ein Akzeptanzproblem; mehr als eine Million Dosen lagen zuletzt ungenutzt in den Depots. Aus den Bundesländern kommen nun Forderungen nach einer Lockerung der Impfreihenfolge, um eine Verschwendung zu vermeiden. Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder schlug vor, ungenutzte Dosen für alle freizugeben. Der CSU-Politiker strebt eine bundesweite Regelung an, um dafür die Impfreihenfolge zu lockern. Zudem solle der Impfstoff auch durch Hausärzte verimpft werden können. Auch Söders baden-württembergischer Amtskollege Winfried Kretschmann sprach sich dafür aus, den Zugang für alle Bevölkerungsgruppen zu öffnen, solange einige Vakzine auf Vorbehalte stiessen. Dies sagte der Grünen-Politiker der Zeitung «Welt am Sonntag». Die hohen Anforderungen an den Datenschutz halte er im Kampf gegen die Pandemie für hinderlich, sagte Kretschmann ausserdem. Es könne «nicht der Weisheit letzter Schluss sein, dass wir uns in einer Pandemie so einmauern beim Thema Datenschutz, dass wir lieber massiv in andere Grundrechte und die Lebensverhältnisse der Bürger eingreifen». Aufgrund des Datenschutzes sei etwa die Corona-Warn-App «nur eine Krücke».
  • Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat vor dem Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch (3. 3.) ihre Forderung nach einem Ausstiegsszenario aus dem Lockdown erneuert. «Wir brauchen dringend einen Perspektivplan für ganz Deutschland. Wir müssen den Menschen sagen, in welchen Schritten wir vorangehen wollen», sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Bei der Festlegung auf Lockerungen dürfe nicht allein die Sieben-Tage-Inzidenz der Massstab sein. «Wir müssen stärker darauf schauen, wie die Belastung der Krankenhäuser ist, wie der Stand der Impfungen. Und wir müssen mit dem Testen vorankommen», sagte Schwesig.
  • Vom Lockdown betroffene Firmen können nun auch grosse Hilfsbeträge von mehr als zwei Millionen Euro beantragen. Hintergrund sind neue Vereinbarungen mit der EU-Kommission, wie das deutsche Wirtschaftsministerium am Samstag (26. 2.) mitteilte. Dabei geht es um die sogenannten November- und Dezemberhilfen. Für November und Dezember 2020 können Unternehmen, die direkt vom Lockdown betroffen waren, Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus dem Vorjahreszeitraum bekommen. Für Abschlagszahlungen ist der Bund zuständig, für die Abwicklung der eigentlichen Zuschüsse die Länder. Bislang wurden laut Wirtschaftsministerium rund 7,2 Milliarden Euro an die betroffenen Unternehmer ausgezahlt.

Football news:

Courtois über das 2:1 gegen Barça: Real zeigte, dass er kämpfen kann
Messi hat Real seit Mai 2018 nicht mehr getroffen
Zinedine Zidane: Real besiegt Barça verdient. Man kann nicht alles auf den Richter abschreiben
Ronald Koeman: Der Schiedsrichter hätte einen klaren Elfmeter setzen müssen. Aber Barça muss sich wieder abfinden Ich denke, wenn du das Spiel gesehen hast und du aus Barcelona kommst, bist du jetzt am Zug und unzufrieden mit den beiden Entscheidungen des Schiedsrichters
Sergi Roberto über den Fall Braithwaite: Überrascht, dass der Schiedsrichter sofort sagte, es sei nichts passiert. Wir haben bis zum Ende gekämpft. Real spielte sehr geschlossen, vor allem in der ersten Halbzeit. Am Ende hatten wir Pech, wir haben die Latte getroffen. Es ist sehr schade, ein Unentschieden wäre nicht das schlechteste Ergebnis für uns
Ex-Schiedsrichter Iturralde Gonzalez glaubt, dass es einen Elfmeter für Braithwaite gab. Anduhar Oliver glaubt, dass es keine Zwei Ex-Schiedsrichter gibt, die die Episode mit dem Sturz von Barcelona-Stürmer Martin Braithwaite nach einem Kontakt mit Real-Verteidiger Ferlan Mehndi bewertet haben. Nach Ansicht von Andujar Oliver gab es keinen Elfmeter. Iturralde Gonzalez glaubt, dass sich der 11-Meter-Schuss gelohnt hätte: Elfmeter. Der Spieler wird aus dem Gleichgewicht gebracht, wenn er läuft. In dieser Episode wird er aus dem Gleichgewicht gebracht, er bewegt sich in eine Richtung und er wird von der Hand gepackt
Casemiro bekam 2 gelb in einer Minute und verpasst Real Madrid Spiel mit Getafe