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DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in Deutschland: 20 Millionen Impfdosen pro Monat zu erwarten, CSU-Abgeordneter Nüsslein verlässt Unionsfraktion wegen Maskenaffäre

Die neusten Entwicklungen

Das Robert-Koch-Institut hat am Sonntag 8103 Neuinfektionen und 96 Todesfälle gemeldet. 2786 Intensivbetten sind mit Covid-19-Patienten belegt, 4282 Betten sind frei. Eine Erstimpfung haben über 4,9 Millionen Menschen erhalten. Davon sind rund 2,4 Millionen bereits vollständig geimpft.

Antigen-Schnelltests sind in Deutschland nun auch für Privatpersonen erhältlich.

Antigen-Schnelltests sind in Deutschland nun auch für Privatpersonen erhältlich.

Björn Hake / Imago

Die neusten Entwicklungen

  • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erwartet deutlich mehr Impfstoff ab nächstem Monat. «Ab April könnten sich die Mengen nach den Plänen der Hersteller nochmals verdoppeln, auch weil weitere Impfstoffe vor der Zulassung stehen», sagte sie der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Montag, 8. 3.). Sie rechne «im zweiten Quartal im Schnitt mit rund 100 Millionen Dosen pro Monat, insgesamt 300 Millionen bis Ende Juni». Den Zeitungen zufolge würde das für Deutschland etwa 20 Millionen Dosen im Monat bedeuten. Seit Beginn der Impfkampagne Ende Dezember wurden in Deutschland nach Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Freitag (5. 3.) rund 7,3 Millionen Impfstoffdosen verabreicht. Von fast 5 Millionen geimpften Menschen hat knapp die Hälfte auch die Zweitimpfung erhalten. 
  • Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Sonntag 8103 Neuinfektionen und 96 Todesfälle gemeldet. Am Sonntag vor einer Woche waren es 7890 Neuinfektionen und 157 Todesfälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 66,1. Am Wochenende sind die gemeldeten Infektionszahlen bekanntlich niedriger, was unter anderem damit zu tun hat, dass weniger getestet wird.  In Deutschland haben sich seit Beginn der Pandemie mehr als 2,5 Millionen Menschen angesteckt, 71 900 Erkrankte sind gestorben.
  • Wegen Affären um hohe Provisionen für Schutzmasken verlassen zwei Abgeordnete die Bundestagsfraktion der Union und wollen sich aus der Politik zurückziehen. Der ehemalige Fraktionsvize Georg Nüsslein gab am Sonntagabend (6. 3.) bekannt, dass er der Fraktion von CDU und CSU nicht mehr länger angehören werde. Am Freitag hatte der christlichsoziale Politiker seinen baldigen Abschied aus der Politik angekündigt. Nüssleins Beratungsunternehmen soll für die Vermittlung von Corona-Schutzmasken 660 000 Euro Provision erhalten und diese nicht versteuert haben. Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel zieht sich wegen einer Affäre um eine hohe Provision für Corona-Schutzmasken aus der Politik zurück. Er trete mit sofortiger Wirkung aus der Bundestagsfraktion von CDU und CSU aus, gab er am Sonntag bekannt. Ihre Bundestagsmandate wollen Löbel und Nüsslein erst mit dem Ende der Legislaturperiode im August niederlegen, was ihnen scharfe Kritik aus den eigenen Reihen einbrachte.  
  • In Frankfurt am Main kamen am Samstag (6. 3.) mehrere hundert Menschen zusammen und hielten sich dabei nicht an die Corona-Regeln. In der Nähe des Hafenparks musste die Polizei am Abend mehrere Versammlungen auflösen. Medienberichten zufolge hielten sich dort rund 500 Jugendliche auf – ohne Masken zu tragen oder Abstand zu halten. Auf den Sportplätzen am Hafenpark kam es offenbar ebenfalls zu Verstössen gegen die Corona-Regeln, weshalb die Polizei ein Betretungsverbot verhängte.
  • Berliner sollen sich einmal pro Woche auf Corona testen lassen. Wie auch in anderen Bundesländern werden in Berlin kommende Woche zahlreiche staatliche Schnelltestzentren öffnen. «Zum persönlichen Schutz und zum Schutz des eigenen Umfeldes sind die Berlinerinnen und Berliner aufgefordert, sich einmal pro Woche mit einem Schnelltest testen zu lassen», heisst es in einer Mitteilung der Senatsverwaltung. Die Kapazität der 16 Berliner Testzentren wird für 3,7 Millionen Einwohner allerdings nicht ausreichen.  
  • Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig empört sich darüber, dass die Discounter Aldi und Lidl seit Samstag (6. 3.) Schnelltests anbieten. «Ich will an dieser Stelle nicht verhehlen, dass ich sehr verärgert bin darüber, dass der Bund es zulässt, dass zunächst Aldi und Co. Selbsttests verramschen können, und wir die Selbsttests erst Mitte März geliefert bekommen», sagte die Sozialdemokratin. Der Markt würde damit über den Schutz für Kinder und Jugendliche bestimmen. Die Nachfrage nach den Schnelltests überstieg das Angebot der Discounter am Samstag deutlich. In Mecklenburg-Vorpommern habe man den Verdacht gehabt, dass man sich bei den Tests nicht auf den Bund verlassen könne, sagte Schwesig. Daher habe man schon vor der Ministerpräsidentenkonferenz am vergangenen Mittwoch (3. 3.) zwei Millionen Tests bestellt.

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