Switzerland

DIE NEUSTEN ENTWICKLUNGEN - Coronavirus in der Schweiz: Gesuche für Auffrischungsimpfung eingegangen, BAG meldet 2095 neue Ansteckungen

Die neusten Entwicklungen

Seit Beginn der Pandemie sind in der Schweiz und in Liechtenstein laut Angaben des Bundesamts für Gesundheit 823 074 Personen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, 10 619 Infizierte sind gestorben.

Bundesrat Alain Berset während einer Medienkonferenz über die neusten Entscheide des Bundesrates zur Coronavirus-Pandemie.

Bundesrat Alain Berset während einer Medienkonferenz über die neusten Entscheide des Bundesrates zur Coronavirus-Pandemie.

Anthony Anex / Keystone

Die neusten Entwicklungen:

  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Freitag (17. 9.) 2095 neue Ansteckungen innerhalb der letzten 24 Stunden gemeldet. 51 Personen wurden neu ins Spital eingeliefert. Es gab 8 neue Todesfälle. Über 53 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft.
  • An einer Demonstration gegen die Corona-Massnahmen des Bundes hat die Polizei in Bern am Donnerstagabend (16. 9.) Wasserwerfer, Tränengas und Gummischrot eingesetzt.  Die Kantonspolizei Bern teilte mit,  Protestierende hätten am Metallzaun vor dem Bundeshaus gerüttelt und versucht das Gitter aus den Verankerungen zu heben. Zudem hätten die Demonstranten Feuerwerk gezündet und Gegenstände geworfen. Es habe einen Verletzten als Folge einer «Konfrontation zwischen Personengruppen» gegeben. Zuvor waren mehrere tausend Personen durch die Innenstadt gezogen und hatten den öffentlichen Verkehr zum Stillstand gebracht. Die Demonstration wurde schliesslich aufgelöst.
  • Die Hersteller Moderna und Pfizer haben in der Schweiz Gesuche für sogenannte Auffrischimpfungen eingereicht. Die Heilmittelbehörde Swissmedic begutachtet nun die eingereichten klinischen Daten zu den dritten Impfdosen («Booster»), wie sie am Donnerstag (16. 9.) mitteilte.
  • Der Bund plant laut SRF die Anerkennung der Zertifikate aus Drittstaaten. Demnach begrüssen Schweiz Tourismus und die Auslandschweizer-Organisation (ASO) die Pläne des Bundesrats. Zurzeit befinden sich laut dem Bericht rund 50 000 Touristinnen aus Drittstaaten in der Schweiz, die geimpft sind. Trotzdem müssen sie sich zurzeit für Veranstaltungen und Restaurants testen lassen. Die Kantone befürchten allerdings einen enormen Mehraufwand bei der Kontrolle dieser Zertifikate, vor allem falls noch Impfstoffe anerkannt würden, die in der Schweiz gar nicht zugelassen sind. So schätzt etwa die Zürcher Regierung, dass das Betrugsrisiko bei der Anerkennung weiterer Impfstoffe sehr hoch wäre. 
  • Der koordinierte Sanitätsdienst (KSD) hat für die Schweiz eine erste Zwischenbilanz zu den Repatriierungen gezogen. Laut einer Mitteilung vom Mittwoch (15. 9.) wurden insgesamt 23 intensivbehandlungspflichtige Patientinnen und Patienten bei der nationalen Koordinationsstelle zur Verlegung angemeldet. Davon seien 16 priorisiert worden. Von diesen 16 priorisierten Patientinnen und Patienten seien neun repatriiert, während für sieben aus unterschiedlichen Gründen kein Transport mehr gewünscht wurde, schreibt der KSD in seiner Mitteilung. Um Covid-Fälle würde es sich bei 52 Prozent handeln, die anderen 48 Prozent seien Personen mit anderen medizinischen Befunden. Aufgrund der angespannten Situation in den Schweizer Intensivstationen wurde die nationale Koordinationsstelle zusätzlich damit beauftragt, Verlegungsanträge der Assistance-Gesellschaften für potenziell intensivbehandlungspflichtige Patientinnen und Patienten aus dem Ausland mit Wohnsitz in der Schweiz entgegen zu nehmen.
  • In den ersten Grosskonzernen ist der Zutritt nur noch mit einem gültigen Covid-Zertifikat möglich. Dies berichten die Tamedia-Zeitungen am Dienstagabend (14. 9.). Gemeint sind die  Impfstoffherstellerin Lonza und der Agrarchemiekonzern Syngenta. In beiden Unternehmen müssen die Mitarbeitenden ein Zertifikat vorweisen. Auch der Industriekonzern ABB schliesse eine Zertifikatspflicht aktuell nicht aus. Entscheidungen seien aber noch keine gefällt worden. Der Rückversicherer Swiss Re oder die Schweizer Grossbanken setzen lediglich im Personalrestaurant, welches auch für externe Personen zugänglich ist, auf eine Zertifikatspflicht. 
  • Die Schweiz hat die Impfempfehlung für Schwangere angepasst. Dies teilt Christoph Berger, Präsident der Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) am Dienstag (14. 9.) mit. Neu wird die Impfung jetzt auch für Schwangere ab der 12. Schwangerschaftswoche empfohlen. Die Impfung schütze die Frau und das ungeborene Kind, hielt er fest. Dies gelte ausdrücklich auch für Frauen, die stillen, sagte Berger. Für Auffrischungsimpfungen, wie sie andere Länder gestartet hätten, gebe es aufgrund der heutigen Daten noch keine Notwendigkeit. Wie Berger erklärte, ist der Schutz durch die Impfung sowie durch das eigene Immunsystem für die meisten Personen auch mehrere Monate nach einer Impfung noch sichergestellt.
  • Die SVP-Fraktion hat eine Motion verabschiedet, in der sie fordert, dass der Bund die Kosten für die Corona-Tests auch nach dem 1. Oktober übernimmt. Dies gab die Volkspartei am Dienstag (14. 9.) bekannt. So lange die Zertifikatspflicht gelte, müsse der Bund die Kosten für die Tests weiterhin übernehmen, heisst es in der Mitteilung. Die Ausweitung der Covid-Zertifikatspflicht sei willkürlich, diskriminiere weite Teile der Bevölkerung und komme einem indirekten Impfzwang gleich.

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