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Die Medizingeschichte braucht eine Denkpause

In der gegenwärtigen Krise gehören historische Texte zu den grossen Gewinnern: Eifrig werden Artikel über frühere Seuchen geschrieben und gelesen. Was können solche Beiträge der Gesellschaft über die reine Unterhaltung hinaus bieten?

«Der Arzt in seinem Studierzimmer», Gemälde des Niederländers Adriaen van Ostade, 1665. Für Medizinhistoriker ist es zentral, nicht nur in der Kammer zu sitzen, sondern aktuelle Themen der Gegenwart aufzugreifen.

«Der Arzt in seinem Studierzimmer», Gemälde des Niederländers Adriaen van Ostade, 1665. Für Medizinhistoriker ist es zentral, nicht nur in der Kammer zu sitzen, sondern aktuelle Themen der Gegenwart aufzugreifen.

Quint Lox / imago

Es irritiert Geschichtslaien regelmässig, ist aber eine Tugend der Disziplin: Historikerinnen und Historiker orientieren sich nicht nur an der Vergangenheit, sondern auch an den Bedürfnissen der gegenwärtigen Öffentlichkeit. Letztes Jahr forderten daher etwa Stefanie Gänger und Jürgen Osterhammel, zwei ausgewiesene Experten der Globalgeschichte, zu einer Denkpause für die Globalgeschichte auf. In einer pandemischen Gegenwart habe sich das «eherne Gesetz der Moderne» – permanente Beschleunigung, Globalisierung, Vernetzung – zwar nicht überlebt, sich aber zumindest verwundbar gezeigt. Die Globalgeschichte diene so nicht mehr als Orientierungspunkt für die Öffentlichkeit, die der Globalisierung mehr und mehr kritisch gegenüberstehe.

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