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Die Katmai-Bären fressen wieder um die Wette

Bis die Internetgemeinde wieder über den fettesten Bären des Katmai Nationalparks in Alaska abstimmen darf, dauert es noch. Bis dahin kann man den zotteligen Riesen live bei ihrem spektakulären Lachs-Schmaus zuschauen.

Warten auf den Lachs: Dem Bären-Spektakel in Alaska kann man via Webcam live beiwohnen.

Warten auf den Lachs: Dem Bären-Spektakel in Alaska kann man via Webcam live beiwohnen.

Foto: Screenshot explore.org

Jedes Jahr aufs Neue belustigt der Katmai Nationalpark in Alaska die Internetgemeinde mit der «Fat Bear Week». Dabei stimmt das Publikum im Herbst aufgrund von Vorher-nachher-Fotos darüber ab, welcher Bär über die Sommermonate am meisten zugelegt hat (wir berichteten). Seit letzter Woche ist die Webcam an den Brooks-Wasserfällen in Alaska nun wieder auf Sendung – und der Startschuss zum Bear-Watching gefallen.

Was für die zotteligen Riesen ein Festfressen, ist auch für die menschlichen Betrachter ein Augenschmaus. Umkreist von hungrigen Möwen stehen die teils mächtigen Braunbären in der Strömung und warten darauf, dass ihnen die wandernden Lachse quasi ins Maul springen. Fehlversuche sind dabei mindestens so spannend zu beobachten wie Erfolgsmomente, und bald mal lassen sich die Profis von den etwas weniger begabten Exemplaren unterscheiden.

Da gibt es solche, die kaum ins Bild gewandert mit einer fetten Beute im Maul wieder davonspazieren, während andere eine gefühlte Ewigkeit auf keinen grünen Zweig kommen. Da sind die scheuen Bärenjungen, die dicht zusammengedrängt auf einem Baumstrunk der Mutter beim Fischen zuschauen. Sympathiepunkte erntet auch jener Bär, der sich nach einigen Fehlversuchen kurzerhand ein entspannendes Bad im natürlichen Whirlpool gönnt.

Mitleiden am Bildschirm erlaubt

Als Webcam-Zuschauer schwankt man ob dem Anblick der mal mehr mal weniger talentierten Jäger schnell einmal zwischen Belustigung und Mitleid. Und man ist nicht alleine. Denn die (vorwiegend amerikanische) BearCam-Gemeinde verleiht Freud und Leid in der Kommentarspalte Ausdruck: «Yay! Finally 402 caught a fish» findet ein User. Fast wäre sie umgefallen, musste ganz schön ausbalancieren, kommentiert eine andere den beinahe-Fauxpas einer Bärin.

Es wird fleissig darüber diskutiert, ob das nun Bär 912 oder 913 sei, und erstaunt festgestellt, dass Bär 812 dieses Jahr nun bereits grösser sei, als seine Mutter. 856 verschlinge den Lachs, als ob er seit einer Woche nichts gegessen hätte, findet ein Zuschauer. Und die letztjährige «Fat Bear» Titelträgerin Holly sei ja wirklich schlank geworden, dafür habe man sie mit einem Zögling gesichtet.

Mission erfolgreich: Braunbär verschlingt Lachs.

Mission erfolgreich: Braunbär verschlingt Lachs.

Foto: Screenshot explore.org

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