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Der Bundesrat will keine rechtliche Extrawurst für Uber-Fahrer

Ob Uber-Fahrer als Angestellte oder Selbständige gelten, ist nicht restlos geklärt. Der Bundesrat will keinen neuen Erwerbsstatus für die Plattform-Ökonomie schaffen.

Die Frage, ob Uber-Fahrer Angestellte oder Selbständige sind, bewegt auch die Politik.

Die Frage, ob Uber-Fahrer Angestellte oder Selbständige sind, bewegt auch die Politik.

Karin Hofer / NZZ

Der Fahrdienst Uber beschäftigt regelmässig die Gerichte. Dabei geht es immer um die eine Frage: Sind Uber-Fahrer selbständige Unternehmer oder Angestellte? Welcher Erwerbsstatus gilt, hat für die Betroffenen erhebliche Konsequenzen. Als Arbeitgeber müsste Uber Sozialversicherungsbeiträge abliefern. Zudem hätten die Fahrer ein Anrecht auf Ferien oder Lohnfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit. Ein Entscheid des Bundesgerichtes vom März brachte keine Klarheit. Laut dem Urteil sind die Fahrer nicht bei der Schweizer Niederlassung von Uber angestellt. Ob ihre Arbeit als selbständig zu werten ist, liess das Bundesgericht aber offen.