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Das meint Blick zum Meistertitel des EVZ: Zug hat trotz Widrigkeiten geliefert!

Die Zuger haben dem Druck standgehalten. Jenem Druck, der ihnen schon seit 2019 im Nacken sitzt. Nach der bitteren Final-Pleite gegen Bern investierte der Klub kräftig in die Mission Titelgewinn. Unter anderem mit den Königstransfers von Leonardo Genoni und Grégory Hofmann. Und stand so plötzlich zuvorderst in der Schlange der Titelkandidaten.

In der letztjährigen Meisterschaft hatten die Zuger aber noch ihre liebe Mühe mit dieser Favoritenrolle. Als Begründung für Niederlagen musste oftmals die zu hohe Erwartungshaltung herhalten. Ob sie damit in den Playoffs hätten umgehen können, mussten sie nicht beweisen, weil sie wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurden.

Die Frage, ob diese Mannschaft 2020 reif genug gewesen wäre für den Titel, kann niemand beantworten. Dafür aber, dass sie die Zeit gebraucht und genutzt hat, um zu einer Meister-Mannschaft zu reifen. Dies in einem Jahr voller Widrigkeiten.

Die Ungewissheit dieser Corona-Saison hätte Stoff für so manche Ausreden geliefert. Lockdown statt Sommertraining. Drei Quarantänen. Unterschiedliche Krankheitsverläufe und Regenerationen der Spieler. Keine Team-Events. Unregelmässiger Spielplan, mal gedrängt, mal ausgedehnt. Kein Publikum, das die Emotionen transportiert.

Doch der EVZ brauchte nie eine Ausrede. Er hat abgeliefert. Zielstrebig, entschlossen, konsequent, vereint. Mit einem Punkterekord in der Quali. Und mit dem ersten Meistertitel seit 23 Jahren.

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