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Celtic-Fan kassiert zehn Monate Gefängnis für Schläge gegen Polizeipferde

Celtic-Fan kassiert zehn Monate Gefängnis für Schläge gegen Polizeipferde

Er habe gar nichts gemacht, sondern sei nur da gestanden, sagte Kevin McGuire vor Gericht in Glasgow. Aber das entschied am Mittwoch anders. Es sah es als erwiesen an, dass der 36-Jährige drei Polizeipferde geboxt hatte und verknurrte ihn zu einer Gefängnisstrafe von zehn Monaten.

Der Vorfall ereignete sich vor etwas mehr als einem Jahr bei einem Cupspiel zwischen Celtic und Airdrie (3:0). Während McGuire seine Unschuld beteuerte, betonte Sheriff John McCormick gemäss einem BBC-Artikel: «Sie waren in Tat und Wahrheit sogar einer der Anführer des Mobs.»

Der Beamte Mark Stewart, der mit seinem Pferd Oban am Spiel war, sprach laut «Glasgow Live» von den schlimmsten Ausschreitungen, die er je gesehen habe. «Familien wollten ins Stadion gelangen, als Steine, Raketen und brennende Zigaretten durch die Luft flogen. Die Stimmung war sehr aggressiv.»

Er habe McGuire dabei beobachtet, wie er andere herumkommandiert habe, so der Polizist, und ihm gesagt, er solle verschwinden. «Da schlug er meinem Pferd Oban auf die Schnauze, es war ein Volltreffer. Dann schlug er auch dem Polizeipferd Glasgow an den Kopf und er haute mit Nerston ein weiteres Tier

Zwei der geschlagenen Pferde.

Der Anwalt des Schlägers versuchte vergeblich, an die Milde des Gerichts zu appellieren. «Er hat eine grosse familiäre Verantwortung zu tragen als Vater eines Babys und drei weiterer Kinder.» Der vierfache Familienvater wurde schuldig gesprochen, weil er den Pferden unnötige Schmerzen zugefügt, zwei Polizisten angegriffen und sich in bedrohlicher Manier aufgebaut hatte.

Dafür kassierte er nebst der Gefängnisstrafe von zehn Monaten auch ein fünfjähriges Stadionverbot in ganz Grossbritannien. Zum Zeitpunkt der Tumulte vor dem Cupspiel befand sich McGuire nur deshalb auf freiem Fuss, weil Kaution bezahlt worden war. (ram)

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