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Bürki, Mvogo, Hitz, Omlin, …: Das irre Goalie-Karussell in der Bundesliga

Die Gerüchte kamen aus dem Nichts. Die englische «Sun» berichtet vergangene Woche, dass Chelsea an Roman Bürki (29) interessiert sei. Die Behauptung im Artikel: Der Londoner Klub sei mit den Leistungen von Kepa Arrizabalaga (25), der 2018 für 80 Millionen Euro von Bilbao kam, nicht zufrieden.

BLICK erfuhr: An diesem Gerücht ist nichts dran. Es gibt keinen Kontakt von Chelsea weder mit dem Spieler noch mit Borussia Dortmund. Nehmen die Dinge ihren normalen Lauf, wird Bürki in nächster Zeit seinen Vertrag beim BVB verlängern.

Bürki in Dortmund und Yann Sommer (31) bei Gladbach, sie werden auch in der nächsten Saison gesetzt sein in der Bundesliga. Aber es ist sogar möglich, dass vier weitere Goalies einen Stammplatz in Deutschland bekommen.

Kobel ist hoch im Kurs

Denn mit Schalke, Augsburg, Hertha BSC, Union Berlin, Fortuna Düsseldorf und vielleicht auch Freiburg haben sechs Klubs ihre Fühler auf dem Transfermarkt ausgestreckt.

Gute Aktien, in der nächsten Saison Bundesliga-Goalie zu sein, hat Gregor Kobel (22). Der 22-Jährige ist von Hoffenheim an Stuttgart ausgeliehen, wird in der nächsten Saison aber nicht dorthin zurückkehren, weil Oliver Baumann (29) die Nummer 1 bleibt. Im Raum steht auch, dass Hoffenheim seinen bis 2021 laufenden Vertrag nochmals verlängert und er ausgeliehen wird. Steigt Stuttgart auf, dürfte Kobel dort bleiben.

Falls nicht, wird Hertha BSC zum Thema, weil Stammkraft Rune Jarstein (35) ersetzt werden könnte.

Wird Omlin Opfer des Corona-Sparens?

Auf der Liste steht dort auch Jonas Omlin (26) und die neureiche Hertha um Investor Lars Windhorst könnte die wohl geforderten vier, fünf Millionen Euro Ablöse stemmen. Problematischer wird das bei Schalke, das ebenfalls interessiert ist. Jedem ist dort eigentlich klar, dass man mit Markus Schubert (21) und Ralf Fährmann (31) ein Goalie-Problem hat – aber finanziell scheinen dem Klub aus Gelsenkirchen die Hände gebunden.

So ist Omlin interessant für alle Bundesliga-Klubs, die suchen. Und hat eben doch nicht die besten Karten. Denn die Frage für die Vereine ist: Wie sieht es aus, wenn wir als Klub Millionen ausgeben, wenn wir die Spieler vorher gebeten haben, auf Geld zu verzichten?

Hitz und Mvogo in der Pipeline

So ist es vielleicht kostengünstiger für die Klubs, sich einen Spieler wie Marwin Hitz (32) zu verpflichten. Er ist bundesliga-erprobt und von der Qualität her ein Stammgoalie. Dass Dortmund seiner Nummer 2 Steine in den Weg legt, ist eher unwahrscheinlich – und Union, Düsseldorf oder auch Freiburg würden sich mit ihm verbessern.

Doch vielleicht kommt auch einer auf Yvon Mvogo (25). Vergangenen Sommer war er Wunschkandidat bei Augsburg, musste aber am Ende in Leipzig bleiben. Und Augsburg scheiterte daraufhin auch mit einer 5-Millionen-Euro-Offerte für Omlin. Nun kann Mvogo wohl gehen, weil man mit Josep Martinez (21) einen Ersatz verpflichtete. Die deutschen Medien schreiben allerdings, dass sich Leipzig eine Rückkaufsoption sichern möchte – oder den 2021 endenden Vertrag verlängern und ihn ausleihen will.

Träumen bleibt erlaubt

Die Frage ist, ob und wann der Transfermarkt in Schwung kommt. «Wir sind schon sehr am Beobachten, es kann manchmal sehr schnell gehen», sagte beispielsweise Freiburgs Trainer Christian Streich über Gerüchte (Benfica, Ajax) und seinen Torwart Alexander Schwolow.

Neben den Schweizer Goalies sind auch Spieler wie Sven Ulreich (Bayern), Loris Karius (Liverpool) oder Rafael Gikiewicz (Union) auf dem Markt. Und trotzdem darf man träumen, dass nächste Saison 6 der 18 Bundesliga-Klubs auf Schweizer Qualität setzen.

Schweizer in der Bundesliga 2019/2020

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