Switzerland

Bunjaku hat nun einen Anwalt eingeschaltet: Totales Transfer-Chaos bei GC

Das Transfer-Rätsel des Jahres, titelt BLICK am 27. Februar und fragt: Wo steckt FCS-Captain Bunjaku? Imran Bunjaku (28), der Captain des FC Schaffhausen, hat sich am 15. Februar bei seinen Teamkollegen verabschiedet und ihnen mitgeteilt, dass er bei GC, dem härtesten Aufstiegskonkurrenten, einen gut dotierten Vertrag bis Sommer 2022 unterschrieben habe.

Doch bei GC trainiert der ehemalige GC-Junior bis heute nicht. Es heisst: Als man bei GC gemerkt habe, dass man gar keinen Platz mehr auf der Kontingentsliste (diese regelt die Anzahl Spieler über 21 Jahren im Kader) habe und der defensive Mittelfeldspieler deshalb in dieser Saison nicht mehr für die Hoppers auflaufen darf, habe man dem Neuzugang bisher die Teilnahme am Training untersagt und ihn gedrängt, seinen Vertrag wieder aufzulösen.

Davon will Shqiprim Berisha, Geschäftsführer von GC, nichts wissen. Imran werde im Sommer erwartet, sagt er beim Gespräch vor drei Tagen. Und: «Zu Vertragsdetails kann ich nichts sagen. Es wurde Stillschweigen vereinbart.»

Es bleibt die Frage, ob man bei GC sogar von der vollen Kontingentsliste wusste und den Aufstiegskonkurrenten bewusst schwächen wollte.

Bunjaku: «Ich habe einen rechtsgültigen Vertrag»

Auch in Schaffhausen ist man zurückhaltend. Beim Challenge-Ligisten betont man aber, dass die beiden Verträge zwischen Bunjaku und GC und den zwei Klubs korrekt und rechtsgültig abgeschlossen worden seien. Laut BLICK-Informationen wurde eine Ablöse von 200’000 Franken vereinbart – das Geld aber noch nicht überwiesen. Im Sommer wäre Bunjaku übrigens ablösefrei gewesen, da sein Vertrag ausgelaufen wäre.

Bunjaku hat bisher zum Transfer-Rätsel nichts gesagt. Nun äussert es sich. Bunjaku zu BLICK: «Ich habe am 15. Februar bei GC einen rechtsgültigen Vertrag ab sofort für eineinhalb Jahre unterschrieben.» Mehr will er nicht sagen.

Bei GC ging man gar zuletzt davon aus, dass Bunjaku diese Saison noch Partien bestreiten wird. Und zwar im Dress des FC Schaffhausen. Zumindest theoretisch ginge das. Denn er bleibt bei Schaffhausen bis Saisonende auf der Kontingentsliste, so sind die Regeln der Liga. Dazu müssten sich aber GC und Bunjaku erst auf eine Vertragsauflösung einigen. Dies dürfte kaum eintreffen. Laut BLICK-Informationen trifft sich der Spieler, der ohne Berater unterwegs ist und nun einen Anwalt herbeigezogen hat, demnächst mit der GC-Führung.

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