Switzerland

British Airways bekommt spanische Air Europa zum halben Preis +++ Richemont hat zum Jahresende wieder etwas aufgeholt – und weitere Wirtschaftsmeldungen

(dpa) Die British-Airways-Mutter IAG bekommt die spanische Fluggesellschaft Air Europa für die Hälfte des ursprünglich vereinbarten Preises. Statt einer Milliarde Euro muss der Konzern der bisherigen Air-Europa-Eigentümerin Globalia nur eine halbe Milliarde Euro bezahlen, wie beide Unternehmen am Mittwoch mitteilten. Zudem kann sich IAG mit der Überweisung Zeit lassen. Die Zahlung muss erst sechs Jahre nach dem Vollzug der Übernahme bei dem spanischen Reiseveranstalter Globalia eingehen.

Richemont hat den Verkauf von Luxusgütern im Weihnachtsquartal wieder steigern können.

Richemont hat den Verkauf von Luxusgütern im Weihnachtsquartal wieder steigern können.

Imago

tsf. Der Luxusgüterhersteller Richemont hat den Umsatz in seinem Ende Dezember endenden dritten Quartal um 5 Prozent auf 4,186 Mrd. Euro verbessert. Wird in aktuellen Wechselkursen gemessen, beträgt das Plus gegenüber dem Vorquartal noch 1 Prozent. Besonders robust waren die Umsätze in Asien, im Nahen Osten und in Afrika. Im wichtigen Markt China kletterten die Verkaufserlöse währungsbereinigt gar um 80 Prozent in die Höhe. In Europa hingegen gingen die Verkäufe um 22 Prozent markant zurück.

Im Überblick aller drei Quartale von April bis Dezember ist die – hauptsächlich Corona-bedingte – Einbusse doch beträchtlich. In dieser Periode ging der Umsatz in konstanten Währungskursen gerechnet um 14 Prozent zurück. Gewinnzahlen veröffentlicht der Hersteller von Cartier-Schmuck und IWC-Uhren nur zum Halbjahr und am Jahresende.

Der Tayron X SUV Nummer 500 000 der Volkswagengruppe in China rollt vom Fliessband in Tianjin.

Der Tayron X SUV Nummer 500 000 der Volkswagengruppe in China rollt vom Fliessband in Tianjin.

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(dpa) Mit der Erholung der chinesischen Wirtschaft erwartet die Volkswagengruppe in diesem Jahr «beträchtliches Wachstum» auf seinem wichtigsten Markt. China-Chef Stephan Wöllenstein rechnet auch damit, dass der Marktanteil steigen wird. «Es ist vermutlich eine angemessene Erwartung, schneller als der Markt zu wachsen», sagte Wöllenstein am Mittwoch (20. 1.) in Peking. Fast jedes fünfte neu verkaufte Auto in China stammt heute von der Volkswagengruppe.

Der grösste Automarkt der Welt soll nach den Erwartungen des Vizepräsidenten von Volkswagen in China, Rainer Seidl, ähnlich schnell wie die zweitgrösste Volkswirtschaft insgesamt wachsen, für die ein Wachstum von «mehr als acht Prozent» vorausgesagt werde. Mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie war der chinesische Automarkt im vergangenen Jahr noch um rund sechs Prozent geschrumpft, während die Wirtschaft aber um 2,3 Prozent gewachsen war.

Mit strikten Massnahmen hat China das Sars-CoV-2-Virus seit dem Sommer weitgehend in den Griff bekommen und verzeichnet nur noch lokal begrenzte Ausbrüche. Das Leben und die Wirtschaftstätigkeit haben sich wieder normalisiert. Auch der Automarkt zog zum Jahresende wieder deutlich an. «Ich bin fest davon überzeugt, dass China nicht nur Covid-19 wirklich überwunden hat, sondern mehr noch den kurzfristigen Abschwung, der mit den Handelsspannungen zwischen den USA und China 2018 begonnen hat», sagte Wöllenstein.

Online-Videodienste haben während der Pandemie viele Kunden hinzugewonnen. Die Zahl der Netflix-Abonnenten hat sich um 8,5 Millionen auf knapp 204 Millionen erhöht.

Online-Videodienste haben während der Pandemie viele Kunden hinzugewonnen. Die Zahl der Netflix-Abonnenten hat sich um 8,5 Millionen auf knapp 204 Millionen erhöht.

Dado Ruvic / Reuters

(dpa) Der Online-Videodienst Netflix ist zum Jahresende dank Serienhits wie «The Queen's Gambit», «Bridgerton» und «The Crown» trotz verschärftem Konkurrenzkampf stark gewachsen. In den drei Monaten bis Ende Dezember stieg die Zahl der zahlenden Abonnenten um 8,5 Millionen auf knapp 204 Millionen, wie Netflix am Dienstag (19. 1.) nach US-Börsenschluss mitteilte. Damit wurde erstmals die Marke von 200 Millionen Nutzern geknackt. Die Zahlen übertrafen die eigene Prognose und die Erwartungen der Analysten deutlich. Die Aktie reagierte nachbörslich mit einem Kurssprung um 13 Prozent.

Die Erlöse legten im Jahresvergleich um mehr als 20 Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn fiel indes mit 542 Millionen Dollar (481 Millionen Franken oder 447 Millionen Euro) etwas geringer aus als vor einem Jahr. Netflix stemmt sich mit hohen Investitionen gegen finanzstarke Wettbewerber, die dem Streaming-Marktführer mit neueren Video-Services Kunden abjagen wollen. Disney+ etwa verzeichnet sehr starkes Wachstum, aber auch andere Dienste wie HBO Max oder Peacock setzen Netflix neben den etablierteren Rivalen wie Amazon Prime oder Hulu unter Druck. Zugute kommt ihnen allen der Streaming-Boom durch die Corona-Krise.

Auch wenn es im Brief an die Aktionäre hiess, 2020 sei ein «unglaublich schwieriges Jahr» gewesen, zählte Netflix zweifellos zu den grossen Gewinnern. Dass Kinos wegen der Pandemie geschlossen blieben und viele Menschen zu Hause festsassen, bescherte dem Unternehmen einen enormen Kundenzuwachs. Insgesamt gewann Netflix - auch dank dem Hype um die Serie «Tiger King» - den Rekordwert von 37 Millionen neuen Abos hinzu und steigerte den Umsatz um knapp ein Viertel auf rund 25 Milliarden Dollar. Der Betriebsgewinn schoss sogar um 76 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar in die Höhe.

An der Börse hat das Unternehmen aus dem kalifornischen Los Gatos ebenfalls einen guten Stand, die Aktie hat im vergangenen Jahr um rund 67 Prozent zugelegt. Weiteren Auftrieb gab nach Börsenschluss die im Geschäftsbericht enthaltene Ankündigung des Managements, erstmals seit 2011 wieder Aktienrückkäufe zur Kurspflege in Erwägung zu ziehen. Der Ausblick auf das laufende erste Quartal fiel derweil relativ verhalten aus, Netflix stellt einen Zuwachs um sechs Millionen auf knapp 210 Millionen Nutzer in Aussicht. Die meisten Analysten hatten hier mit einer höheren Prognose gerechnet.

Ein wieder ausgebauter Takata Airbag-Gasgenerator.

Ein wieder ausgebauter Takata Airbag-Gasgenerator.

Joe Skipper / Reuters

(dpa) Der zweitgrösste US-Autobauer Ford kommt nicht drum herum, zahlreiche Fahrzeuge wegen möglicherweise defekter Airbags des Zulieferers Takata zu reparieren. Die US-Verkehrsaufsicht NHTSA wies am Dienstag (19. 1.) einen Antrag des Unternehmens ab, den Rückruf von etwa drei Millionen Autos zu umgehen. Ford habe nun 30 Tage Zeit, einen Plan zu unterbreiten, wie die betroffenen Autobesitzer in den USA informiert und die Probleme behoben werden sollen. Eine Stellungnahme von Ford lag zunächst nicht vor. Fest steht: Ein Rückruf in der Grössenordnung dürfte hohe Kosten verursachen.

Betroffen sind nach NHTSA-Angaben die Ford-Modelle Ranger, Fusion und Edge der Baujahre 2006 bis 2012 sowie bestimmte Fahrzeugtypen der Konzernmarken Lincoln und Mercury. Die Verkehrsaufsicht ordnete auch den Rückruf von etwa 5800 Wagen des japanischen Herstellers Mazda an, der ebenfalls eine Petition dagegen bei der Behörde eingereicht hatte. Im November war bereits der grösste US-Autobauer General Motors (GM) mit einem solchen Antrag gescheitert und wurde verdonnert, rund 5,9 Millionen Fahrzeuge zu reparieren. Der Konzern ging damals von Kosten von rund 1,2 Milliarden Dollar aus.

Defekte Takata-Airbags bereiten der Autoindustrie seit Jahren Probleme und haben den bisher grössten Autorückruf in Amerika verursacht. Etliche andere Autobauer sind ebenfalls betroffen, darunter auch deutsche Hersteller wie Audi und BMW. Zu stark auslösende Luftkissen, die Teile der Metallverkleidung durch das Fahrzeug schleudern, werden mit zahlreichen Verletzungen und 29 Todesfällen in Verbindung gebracht. Takata hat in den USA ein Schuldgeständnis wegen Herstellerfehlern abgegeben und eine Milliardenstrafe akzeptiert. Das Airbag-Debakel trieb das Unternehmen 2017 in die Insolvenz.

Eine Angestellte in einem Migros Take Away in St. Gallen. Der Bereich Gastronomie hat in der Pandemie starke Einbussen verzeichnet.

Eine Angestellte in einem Migros Take Away in St. Gallen. Der Bereich Gastronomie hat in der Pandemie starke Einbussen verzeichnet.

Simon Tanner

ng. Die Migros-Gruppe hat im Pandemie-Jahr einen Rekordumsatz erzielt. Während die Supermärkte und das Online-Geschäft florierten, erlitten die Bereiche Gastronomie, Reisen sowie Fitness- und Freizeitangebote deutliche Einbussen. Unter dem Strich stieg der Umsatz um 4% auf 29,9 Mrd. Fr.

Die Migros hat die Corona-Krise genutzt und den Online-Kanal deutlich ausgeweitet. Im Online-Geschäft stieg der Umsatz um 31% auf knapp 3 Mrd. Fr., und trug damit rund einen Zehntel zum Gesamtumsatz bei. Besonders gut lief es bei der E-Commerce-Tochter Digitec Galaxus (+56%) und bei Migros Online (+40% auf 266 Mio. Fr.). Konkurrentin Coop wuchs mit dem Online-Supermarkt ähnlich stark (+42,6%). Die Nummer drei im Online-Lebensmittelhandel, Farmy.ch, ist den grossen Konkurrenten 2020 allerdings etwas näher gerückt: Der Umsatz verdreifachte sich fast auf 26 Mio. Fr.

Denner mit gutem Ergebnis

Vom Lockdown betroffen waren dagegen die Fachmärkte Micasa, SportXX, Melectronics, Do it + Garden und OBI, die im vergangenen Jahr dennoch um 5,6% auf 1,7 Mrd. Fr. zulegten. Die vorübergehende Schliessung der Geschäfte wurde durch den Zuwachs von 138,8% im Online-Kanal kompensiert.

Der Detailumsatz aller Migros-Unternehmen, die direkt an die Endkonsumenten verkaufen, nahm um 2,6% auf 24,4 Mrd. Fr. zu. Bereinigt um die Verkäufe von Globus und Depot resultierte ein Plus von 7,2%. Denner behauptete sich im Kampf gegen Aldi und Lidl und steigerte den Umsatz um 15,7%. Bei Ex Libris stieg der Umsatz dank dem Online-Geschäft um 22,4%.

Voller Lohn

Die Migros-Angestellten, die Kurzarbeit leisten, erhielten seit Ausbruch der Corona-Krise den vollen Lohn, weil sich der genossenschaftliche Detailhandel gut entwickelt hat. Der interne Entscheid, künftig die Differenz zur gesetzlich vorgegebenen Kurzarbeitsentschädigung von 80% nicht mehr auszugleichen, wurde wieder rückgängig gemacht. Einzig bei der Reisebüro-Tochter Hotelplan, die wegen der Reiserestriktionen eine Umsatzeinbusse von 38% hinnehmen musste, erhalten die Mitarbeiter seit Juli nicht mehr den vollen Lohn.

Die Produkte von Lindt & Sprüngli fanden in der Pandemie weniger Abnehmer.

Die Produkte von Lindt & Sprüngli fanden in der Pandemie weniger Abnehmer.

Arnd Wiegmann / Reuters

lho. Der Umsatz des Schokoladenherstellers Lindt & Sprüngli ist im vergangenen Jahr um 6,1% auf 4 Mrd. Fr. eingebrochen. In der Heimwährung Schweizer Franken fällt der prozentuale Rückgang mit -10,9% noch deutlicher aus. Die operative Gewinnmarge (Ebit) lag bei 10%. In einer Mitteilung vom Dienstag schreibt das Unternehmen, das weltweite Ladennetz habe unter Schliessungen und tieferer Kundenfrequenz gelitten. Ostern und Weihnachten als wichtigste saisonale Geschenkanlässe seien ebenfalls betroffen gewesen. Auch das Travel-Retail-Geschäft habe aufgrund des eingeschränkten Flugverkehrs starke Umsatzeinbussen verzeichnet. Positiv wertet das Unternehmen, dass die Marktanteile trotz Umsatzrückgang «in praktisch allen Ländern» gesteigert werden konnte. Mittels Heimlieferungen, Pick-Up-Services und dem Ausbau des E-Commerce konnte Lindt & Sprüngli zudem den Umsatzanteil des Online-Geschäfts auf rund 5% steigern, was einer Verdoppelung entspricht. Das Unternehmen glaubt, gestärkt aus der Corona-Krise hervorzugehen. Für die kommenden Jahre strebt Lindt & Sprüngli wie bisher ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 7% an mit einer operativen Gewinnmarge von 15%.

lho. Reisebüros gehören zu den am stärksten von der Pandemie betroffenen Unternehmen. Hotelplan schliesst bis Ende Februar die meisten seiner 86 Filialen. Das Reiseunternehmen bestätigt gegenüber der NZZ eine entsprechende Meldung von «Travelnews». Eine Unternehmenssprecherin lässt sich gegenüber dem Portal wie folgt zitieren: «Wir haben temporär die allermeisten Filialen aufgrund der aktuellen Lage geschlossen bis Ende Februar. Wir haben nun elf sogenannte Hub-Filialen definiert, die für die restlichen Filialen als Anlaufstelle genutzt werden und den Kontakt zu den Kunden aufrechterhalten.» Die Hub-Filialen liegen in allen Landesteilen.

tsf. Noch nie zuvor hat die Schweizerische Post so viele Pakete zugestellt wie im Corona-Jahr 2020. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, sind insgesamt 182,7 Millionen Pakete verarbeitet worden. Das ist im Vergleich zum Vorjahr (148 Millionen) ein Zuwachs von 23,3 Prozent. Gründe für den deutlichen Anstieg seien der Lockdown mit den geschlossenen Läden und die Menschen, die wegen Home-Office vermehrt zuhause blieben. Bei den Kleinwarensendungen aus dem Ausland verzeichnete die Post mit 29,6 Millionen Paketen einen leichten Rückgang von 2 Prozent. Grund ist vor allem die eingeschränkte Luftfahrt. Der rückläufige Trend im Briefmarkt setzte sich mit 1706 Millionen adressierten Briefsendungen (2019: 1807 Millionen) oder -5,6 Prozent fort. Die Post plant aufgrund der grossen Nachfrage bis 2030 weitere regionale Sortierzentren, beispielsweise in Utzenstorf und in den Grossräumen Zürich und Basel.

lho. In der Pandemie haben die Konsumenten technologisch aufgerüstet, wie das Quartalsergebnis des Schweizer Computerzubehör-Herstellers Logitech zeigt. Dank der wachsenden Nachfrage nach Mäusen, Tastaturen, Lautsprechern, Headsets und anderen Geräten hat das Unternehmen seinen Umsatz im dritten Quartal 2020 gegenüber der Vorjahresperiode um 85% auf 1,67 Mrd. $ gesteigert. Das Betriebsergebnis hat sich um 248% auf 448 Mio. $ mehr als verdreifacht. «Die Rekordresultate dieses Quartals zeigen die Stärke unseres Portfolios, das auf langfristige Wachstumstrends in den Bereichen Fernarbeit und -unterricht, Videokollaboration, E-Sports und digitale Inhaltsherstellung ausgerichtet ist», liess sich Logitech-Chef Bracken Darrell in einer Mitteilung zitieren. Für das Geschäftsjahr 2021 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzwachstum zwischen 57 und 60%.

(dpa) Boeings Krisenjet 737 Max soll nach fast zwei Jahren Flugverbot auch in Europa demnächst wieder starten dürfen. Er erwarte die Wiederzulassung in der nächsten Woche, sagte der Chef der europäischen Luftfahrtbehörde EASA, Patrick Ky, am Dienstag in einer Online-Veranstaltung des deutschen Luftfahrt-Presse-Clubs. Nach Ansicht der Behörde erfüllten die Verbesserungen an dem Flugzeugtyp die Anforderungen an die Flugsicherheit.

In Boeings Heimatland USA und in Brasilien ist die 737 Max bereits wieder zugelassen. In Kanada wird das Startverbot für den Flugzeugtyp an diesem Mittwoch aufgehoben, wie die dortige Luftfahrtbehörde Transport Canada am Montag mitgeteilt hatte. Die Fluggesellschaft Air Canada kündigte daraufhin an, den Flugzeugtyp ab 1. Februar wieder einzusetzen.

Bis zum Neustart der 737 Max in Europa stehen aber unter anderem noch Pilotentrainings an. Auch der vom Billigflieger Ryanair bestellte Sondertyp Max 200 werde in den kommenden Wochen zugelassen und stehe für den Sommer bereit, sagte EASA-Chef Ky.

Die Boeing 737 Max war im März 2019 nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten aus dem Verkehr gezogen worden. Als Hauptursache der Unglücke galt ein fehlerhaftes Steuerungsprogramm. Boeing hatte die Probleme eigentlich bereits nach dem ersten Absturz beheben wollen. Doch es traten wiederholt weitere Mängel auf, so dass es letztlich rund 20 Monate dauerte, bis die US-Luftfahrtbehörde FAA das Flugverbot für die USA Mitte November aufhob.

(Bloomberg) Birkenstock, der Hersteller der gleichnamigen Sandalen, könnte einen neuen Eigentümer bekommen. Der Private-Equity-Spezialist CVC Capital Partners ist in Gesprächen mit der Eigentümerfamilie, berichten mit der Angelegenheit vertraute Kreise.

Die Gespräche mit den Eigentümern der bald 250 Jahre alten Marke seien bereits weit gediehen, sagten die involvierten Personen, die nicht genannt werden wollten. Die Transaktion könnte Birkenstock mit über 4 Milliarden Euro inklusive Schulden bewerten.

Das Unternehmen wurde 1774 vom hessischen Schuster Johann Adam Birkenstock gegründet. Die sprichwörtlichen Sandalen kamen in den 1960er Jahren auf den Markt und galten jahrzehntelang als typisch für Hippies, Krankenpfleger oder Umweltbewegte. Zuletzt zierten sie aber immer öfter die Füsse von Prominenten wie Heidi Klum und Kate Moss, und hielten Einzug auf den Laufstegen.

Eine endgültige Entscheidung zum Birkenstock-Verkauf ist noch nicht gefallen und ist nicht garantiert, hiess es in den Kreisen. Ein CVC-Sprecher lehnte einen Kommentar ab, während Birkenstock entsprechende Anfragen nicht sofort erwiderte.

Birkenstock verkaufte 23,8 Millionen Schuhpaare im Geschäftsjahr bis September 2019 und erzielte damit einen Umsatzanstieg von 11% auf 721,5 Millionen Euro. Der Nettogewinn betrug in diesem Zeitraum 129 Millionen Euro, 40% mehr als ein Jahr zuvor.

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