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Berichte: Schwere Zusammenstösse in Jerusalem mit Dutzenden von Verletzten

Palästinenser bei den Auseinandersetzungen mit der israelischen Polizei auf dem Gelände der Al-Aqsa-Moschee am 7. Mai in Jerusalem.

Palästinenser bei den Auseinandersetzungen mit der israelischen Polizei auf dem Gelände der Al-Aqsa-Moschee am 7. Mai in Jerusalem.

Ammar Awad / Reuters

(dpa)

Bei schweren Auseinandersetzungen in Jerusalem sind laut Medienberichten Dutzende von Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, kam es am Freitagabend in der Altstadt auf dem Tempelberg (Al-Haram al-Scharif, «Das edle Heiligtum») zu Zusammenstössen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften. Dabei seien unter anderem Steine und Feuerwerkskörper auf die Beamten geworfen worden. Diese gingen dann gegen Randalierer vor.

Israelische Medien berichteten unter Berufung auf den Palästinensischen Roten Halbmond von 163 verletzten Palästinensern. Die israelische Polizei sprach von bisher sechs verletzten Beamten. Tausende Gläubige hatten sich zuvor auf dem Tempelberg zu Gebeten am letzten Freitag im muslimischen Fastenmonat Ramadan versammelt.

Seit Ramadan-Beginn und der Verschiebung der palästinensischen Parlamentswahl war es wiederholt zu Spannungen und Gewalt im Westjordanland und im Ostteil Jerusalems gekommen. Als Auslöser für die Unruhen in Jerusalem galt zunächst Zorn der Palästinenser über Sperrmassnahmen der israelischen Polizei im Bereich der Altstadt während des Ramadan.

Zuletzt verschärfte ein Konflikt um mögliche Räumungen von palästinensischen Familien im Viertel Scheich Dscharrah die Spannungen. Israelische Sicherheitskräfte hatten am Freitagvormittag einen Anschlag auf einen Stützpunkt im Norden des Westjordanlandes verhindert. Zwei Angreifer wurden getötet.

Gläubige protestieren an der Al-Aqsa-Moschee gegen die mögliche Räumung palästinensischer Familien aus einem Viertel in Jerusalem.

Gläubige protestieren an der Al-Aqsa-Moschee gegen die mögliche Räumung palästinensischer Familien aus einem Viertel in Jerusalem.

Mahmoud Illean / AP

Der Status Jerusalems ist eine der zentralen Streitfragen im Nahost-Konflikt. Israel beansprucht Jerusalem als «ewige und unteilbare Hauptstadt» für sich. Die Palästinenser halten ihrerseits an ihrem Anspruch auf Ost-Jerusalem als Hauptstadt fest.

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