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Switzerland

Auf diesen Linien verkehrt das neue Flexity-Tram zuerst

Die Verkehrsbetriebe Zürich haben die Planung für den Einsatz des neuen Flexity-Trams abgeschlossen. Es wird zunächst auf der Linie 11 und dann auf der Linie 4 eingesetzt. Bis zur ersten Fahrt müssen sich die Passagiere allerdings noch ein wenig gedulden.

Ein Flexity-Tram im VBZ-Zentrum in Zürich Altstetten.

Ein Flexity-Tram im VBZ-Zentrum in Zürich Altstetten.

Joël Hunn / NZZ

nil. ·

 Im kommenden Sommer ist es endlich so weit: Ein neues Tram rollt durch Zürich. Das Flexity des kanadischen Herstellers Bombardier wird zunächst für kurze Zeit auf der Linie 11 und danach auf der Linie 4 verkehren. Das gaben die Verkehrsbetriebe (VBZ) am Dienstag bekannt.

Bis die ersten Passagiere in das neue Fahrzeug einsteigen dürfen, dauert es also noch ein paar Monate. Grund sind ausgiebige Testfahrten und Feinjustierungen, die bis dahin stattfinden. Bereits im April starten die Schulungen des Fahrpersonals.

Nähe zum Depot entscheidend

Die ersten regulären Fahrten erfolgen auf der Linie 11 von Auzelg bis Rehalp. Diese Linie eigne sich gut für die 25-tägige Betriebserprobung, schreiben die VBZ, da sie hauptsächlich vom Depot Oerlikon bedient werde, wo die ersten Flexity-Trams stationiert sind. Bei allfälligen Störungen am Fahrzeug könne so mit geringem Aufwand ein Ersatz aufgeboten werden.

Nach diesem Testmonat wird das Flexity auf der Linie 4 eingesetzt. Bei dieser bestehe aus heutiger Sicht der grösste Handlungsbedarf hinsichtlich der Erhöhung der Kapazität, wie die VBZ den Entscheid begründen. Deshalb werden dort die grösseren Flexity-Fahrzeuge zuerst eingesetzt.

Ende des Tram-Traumas

Wenn das neue Tram die ersten Passagiere durch Zürich befördert, endet ein jahrelanges Zürcher Tram-Trauma. Denn die Beschaffung des Flexity war mit zahlreichen Problemen verbunden. Zunächst lehnte der Verkehrsrat des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) 2014 einen Finanzierungsantrag überraschend ab. Das neunköpfige Gremium kritisierte die Vergabe, da es keinen Einblick in die Offerten erhalten hatte.

Als der Zwist beigelegt war, legten mit Siemens und Stadler Rail zwei der unterlegenen Konkurrenten von Bombardier einen Rekurs ein, was den Prozess um ein weiteres Jahr verzögerte. Bis heute stecken die VBZ deshalb in Schwierigkeiten. Nach Tramunfällen und der Verlängerung der Linie 2 nach Schlieren fehlen mehrere Trams, um alle Kurse wie gewohnt zu fahren.

Die neuen Flexity-Fahrzeuge werden Abhilfe schaffen. Bis 2024 sollen alle 70 bestellten Bombardier-Trams in Zürich verkehren.

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