Switzerland

Anklage gegen Andrea Stauffacher: «Krawall-Grosi» muss nach Bellinzona

Die Bundesanwaltschaft wirft der Zürcher Linksextremistin Andrea Stauffacher «Gefährdung durch Sprengstoffe in verbrecherischer Absicht» vor. Hinzu kommt eine ganze Reihe mutmasslicher Delikte.

Andrea Stauffacher an einer Demonstration in Zürich 2015.

Andrea Stauffacher an einer Demonstration in Zürich 2015.

Foto: Urs Jaudas

Es kommt selten vor, dass sich Beschuldigte vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona wegen Zeigen eines Mittelfingers zu verantworten haben. Genau das ist aber einer von vielen Vorwürfen der Bundesanwaltschaft an die Adresse der 71-jährigen Andrea Stauffacher, einer bekannten Linksextremistin aus Zürich. Das geht aus der Anklageschrift hervor, die der SonntagsZeitung vorliegt.

Die Liste der mutmasslichen Delikte ist lang, doch fällt eigentlich nur ein Anklagepunkt in den Zuständigkeitsbereich der Bundesanwaltschaft: Stauffacher wird verdächtigt, den Feuerwerksanschlag auf das türkische Generalkonsulat vom Januar 2017 begangen zu haben oder zumindest daran beteiligt gewesen zu sein. Im Juristendeutsch heisst das: Gefährdung durch Sprengstoffe in verbrecherischer Absicht. Der entstandene Sachschaden war allerdings gering.

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