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Switzerland

Alte Reithalle: Die Beschwerde ist vom Tisch – der Umbau kann beginnen

Es sind gute Nachrichten für alle Kulturliebhaber: Dem Umbau der Alten Reithalle in ein kulturelles Mehrspartenhaus (Theater, Musik, Tanz, Zirkus) steht ab sofort nichts mehr im Wege. Der Stadtrat verkündete am Freitag überraschend, dass die Beschwerde einer Luzerner Baufirma, die beim Submissionsentscheid für die Baumeisterarbeiten unterlegen war, zurückgezogen wurde.

«Wir sind sehr, sehr froh darüber », sagt der für Kultur zuständige Stadtrat Daniel Siegenthaler. Er sagt, die Baufirma selber habe das Gespräch mit der Stadt gesucht und um Erläuterung des Vergabeentscheids gebeten. «Es war ein konstruktives Gespräch», so der Stadtrat. «Letztlich hat die Baufirma entschieden, sich zurückzuziehen, um einer raschen Umsetzung im Sinne der Nutzer und des Publikums der Alten Reithalle nicht im Wege zu stehen.»

Was heisst das für den Terminplan? «Wäre keine Beschwerde erfolgt, hätte der Bau am 17. Februar begonnen», so Siegenthaler. Ob dieser Termin nun eingehalten werden kann oder ob es doch März wird, kläre man derzeit ab.

Die Eröffnung der Alten Reithalle könne voraussichtlich «auf die Saison 2021/22» erfolgen. Daniel Siegenthaler formuliert es so: «Stand heute ist es aus Sicht der Stadt als Bauherrin realistisch, dass die Alte Reithalle im September 2021 eröffnet werden kann.»

Das heisst: Sie wäre dann parat. Wann die feierliche Eröffnung mit Pauken und Trompeten stattfindet, hängt natürlich auch von den künftigen Nutzern ab. Für den Betrieb wird der Verein Alte Reithalle und Tuchlaube Aarau (ARTA) zuständig sein (Präsidentin: Christine Egerszegi).

Der Spatenstich für das 20,45-Millionen-Projekt fand bereits im Juni 2019 statt. Damals hoffte man noch, im Oktober 2020 eröffnen zu können. Das Baubewilligungsverfahren war vergleichsweise reibungslos über die Bühne gegangen.

Bei der Submission vergab der Stadtrat die Baumeisterarbeiten, die etwa einen Drittel der Gesamtsumme ausmachen, an die Laufenburger Erne AG. Eine unterlegene Baufirma erhob Beschwerde – und obsiegte vor dem Verwaltungsgericht. Der Stadtrat musste die Submission wiederholen und entschied kurz vor Weihnachten 2019. Erneut obsiegte die Erne AG, erneut gab es eine Beschwerde vom selben Unternehmen. Diese konnte nun innert kürzester Zeit beseitigt werden.

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