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76'000 Menschen verunfallen jährlich auf Piste – am häufigsten vor der Mittagspause

(rwa) In den meisten Fällen handelt es sich um Selbstunfälle. Nur in acht Prozent kommt es zu einer Kollision mit einem anderen Skifahrer, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt.

Der grösste Risikofaktor ist überhöhtes Tempo. Unfälle gibt es jedoch häufig auch, weil die Person sich überschätzt oder abgelenkt ist. Zeitlich geschehen am meisten Unfälle kurz vor der Mittagspause. Das BFU empfiehlt daher, genügend Pausen einzulegen.

Sollte es dennoch zu einem Unfall kommen, kann das richtige Material die Folgen mindern. Ein Helm verhindert jede dritte Kopfverletzung. Ausserdem reduziert er bei weiteren Verletzungen den Schweregrad. Heute tragen laut BFU 90 Prozent aller Menschen auf der Piste einen Helm. Entscheidend ist auch eine korrekt eingestellte Bindung, die bei einem Sturz aufgeht.

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