Switzerland

17 Jahre Förderung externer Kinderbetreuung: Bund zieht Bilanz

(gb.) Die Fördergelder des Bundes konnten sowohl für die Schaffung von Kita-Plätzen, aber auch von Angeboten in der schulergänzenden Betreuung und Tagesfamilien beantragt werden. Knapp 63'000 Betreuungsplätze hat der Bund so in den letzten 17 Jahren mitfinanziert.

Die Bilanz stammt vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV). Im Bericht heisst es weiter, dass der Bund für die Förderung der Betreuungsangebote von 2003 bis Ende 2019 382 Millionen Franken ausgegeben hat. Insgesamt wurden 3500 Gesuche bewilligt, wovon mehr als die Hälfte die Schaffung von Kita-Plätzen betraf. In 70 Prozent der Fälle stammten die Gesuche von privaten Trägerschaften wie Vereinen, Stiftungen oder GmbH.

Kanton Zürich profitierte am meisten

Zwischen den Kantonen gibt es grosse Unterschiede. Ein Viertel und damit mit Abstand am meisten Betreuungsplätze wurden im Kanton Zürich mitfinanziert. An zweiter Stelle folgt der Kanton Waadt (16,7 Prozent), an dritter Stelle der Kanton Bern (7,9 Prozent). In den Kanton Uri, Appenzell Innerrhoden sowie Nid- und Obwalden wurden am wenigsten Plätze geschaffen.

Die Verordnung aufgrund der die Fördergelder ausgezahlt wurden, wurde seit 2003 drei mal verlängert und ist noch bis 2023 in Kraft. Derzeit sind 218 Gesuche hängig.