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Sexistische Sicherheitspolitik: Wenn Frauen den «Gottesdienst der Stahlhelmfraktion» stören

Sexistische SicherheitspolitikWenn Frauen den «Gottesdienst der Stahlhelmfraktion» stören

Wer nicht in der Rekrutenschule war, der kann auch nicht übers Militär mitreden. Dies denken heute immer noch viele Männer. Über eine der letzten Bastionen im Bundeshaus.

Ehemalige Männerdomänen wie die Sicherheitspolitik seien ein heikles Terrain – vor allem für jüngere, linke Frauen, die sich dann auch noch «erfrechten», in diesen Bereichen klare Positionen einzunehmen, sagt SP-Nationalrätin Min Li Marti.

Ehemalige Männerdomänen wie die Sicherheitspolitik seien ein heikles Terrain – vor allem für jüngere, linke Frauen, die sich dann auch noch «erfrechten», in diesen Bereichen klare Positionen einzunehmen, sagt SP-Nationalrätin Min Li Marti.

Illustration: Schaad

Ach.

Ach! 

Flavia Wasserfallen atmet durch. «Wir fallen nicht einfach in alte Muster zurück. Wir haben die alten Muster nie überwunden.» Die SP-Nationalrätin war im Saal am Montag, als «die alten Muster» an die Oberfläche drangen. Da die Frau, jünger, links. Dort die Mannen, älter, nicht links. «Es war erschreckend, wie schnell gewisse Herren getriggert wurden und aus ihrer Rolle fielen.»

Auszug aus dem Redeprotokoll: Thomas Hurter, ehemaliger Militärpilot, SVP-Nationalrat: «Frau Schlatter, Sie sind ja Volksvertreterin, wurden vom Volk gewählt. Das Volk hat sich dreimal für die Armee und die Sicherheit ausgesprochen. Warum sind Sie in der Sicherheitspolitischen Kommission?»