Switzerland
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Klare Sache – die Schweiz kommt zum WM-Auftakt gegen Italien zum erwarteten Sieg

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WM-Auftakt gegen Italien – Zeit, für einen Blick zurück, der die fast unglaubliche Entwicklung unseres Hockeys zeigt: Noch 1981 waren wir gegen Italien chancenlos.

Die wilde, gute alte Zeit unseres Hockeys: Im März 1981 fahren die Schweizer zur WM nach Ortisei im Val Gardena. In diesen längst vergangenen Zeiten gibt es weder Hosentelefone noch Internet. Und kaum eine helvetische WM-Expedition ohne Skandal.

Herzog und Siegenthaler jubeln mit Doppeltorschütze Thürkauf (von links).

Herzog und Siegenthaler jubeln mit Doppeltorschütze Thürkauf (von links).Bild: keystone

Dem Schweizer Eishockey-Nationalteam gelingt der Auftakt in die WM in Finnland perfekt. Die Schweizer besiegen nach einem Blitzstart Italien mit 5:2.

Das Startspiel gelang den Schweizern vorzüglich. Nach nur 49 Sekunden und zwei Chancen führten die Schweizer schon 1:0. Denis Malgin eröffnete das Skore. Schon nach dem ersten Abschnitt stand es 3:0 für die Schweiz. Calvin Thürkauf und Andres Ambühl, der seine 17. Weltmeisterschaft in Angriff nahm (Weltrekord), erzielten das 2:0 und das 3:0.

Thürkauf, einer von drei WM-Debütanten, skorte später sogar noch ein zweites Tor (das 4:0). Und Jonas Siegenthaler, der an seiner letzten Weltmeisterschaft nur einen Assist beisteuerte, bereitete die ersten drei Schweizer Tore vor.

Ambühl und Thürkauf mit den Toren 2 und 3.Video: SRF

Der Start ging nicht immer so glatt

Der Schweizer Blitzstart mit 17:3 Torschüssen und gradlinigem Spiel im ersten Abschnitt führte dazu, dass die Schweizer später den Schongang einlegen konnten. Zwar bemühten sie sich um weitere Goals, das nächste Spiel – schon am Sonntagabend gegen Dänemark – schlich sich aber in den Hinterkopf.

Im Schlussabschnitt liess die Konzentration bei den Schweizern merklich nach. Immerhin gelangen 100 Sekunden vor Schluss Captain Nico Hischier (Torschütze) und Timo Meier (Assist) zwei Schweizer Schlüsselfiguren in der Offensive ein erster Skorerpunkt.

Italien ein vorzügliches Ergebnis. Startspiele an Weltmeisterschaften waren für die Eisgenossen in der Vergangenheit kein Zuckerschlecken. 2019 in Bratislava gab es zwar sogar ein 9:0 gegen Italien, aber in den Jahren zuvor wurden Siege nach Penaltyschiessen oder Verlängerung gegen Österreich (2018) und Slowenien (2017) erknorzt – oder es setzte sogar Niederlagen gegen Österreich (2016) oder Kasachstan (2015) ab.

Berra verpasst den Shutout

Andererseits dürfen Startspiele nicht überbewertet werden. 2019 nach dem 9:0 gegen die Italiener verpassten die Schweizer die Qualifikation für die Viertelfinals. Und 2018 nach dem glückhaften 3:2-Erfolg über Österreich nach Verlängerung marschierten die Schweizer in den Final durch.

Ärgerlich war aus Schweizer Optik nur, dass Reto Berra, der im ersten WM-Spiel vor dem Schweizer Gehäuse stand, im Schlussabschnitt der Shutout vermiest wurde. Daniel Glira gelang für die Italiener in der 49. Minute das Ehrentor, später gelang den Italienern noch ein zweiter Treffer. Berra musste abgesehen von den Gegentoren bloss zwölf Schüsse parieren. Seit den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin – damals trennten sich die beiden Teams 3:3 – erzielte Italien gegen die Schweiz erstmals wieder mehr als ein Tor.


Helsinki. - 3641 Zuschauer. - SR Hansen/Stano (NOR/SVK), Seewald/Spur (AUT/CZE).
Tore: 1. (0:49) Malgin (Simion, Siegenthaler) 1:0. 18. Thürkauf (Corvi, Siegenthaler) 2:0. 20. Ambühl (Siegenthaler, Scherwey) 3:0. 27. Thürkauf (Kuraschew, Scherwey) 4:0. 49. Glira (Hannoun, McNally) 4:1. 59. Hischier (Meier, Bertschy) 5:1. 59. Hannoun (Simon Kostner, Petan/Ausschluss Malgin) 5:2.
Strafen: je 2mal 2 Minuten.
Schweiz: Berra; Kukan, Siegenthaler; Fora, Janis Moser; Glauser, Geisser; Egli, Marti; Bertschy, Hischier, Meier; Simion, Malgin, Suter; Ambühl, Corvi, Herzog; Thürkauf, Kuraschew, Scherwey.
Italien: Bernard; Pietroniro, Miglioranzi; Di Perna, Spornberger; Gios, Glira; Casetti; Petan, Simon Kostner, Sanna; Frigo, Hannoun, McNally; Insam, Mantenuto, Frank; Traversa, Diego Kostner, Deluca; Mantinger.
Bemerkungen: Schweiz ohne Riat, Miranda (beide noch nicht gemeldet), Aeschlimann (überzähliger Torhüter) und Genoni (Ersatzgoalie). - 9. Pfostenschuss Pietroniro. - Schüsse: Schweiz 47 (17-12-18); Italien 14 (3-5-6). - Powerplay-Ausbeute: Schweiz 0/2; Italien 1/2. (ram/sda)