Am Wochenende eskalierte die Situation im Norden von Kosovo. Kurz davor besuchte Albin Kurti einen Wahlkampfanlass der SP und den Bundespräsidenten Alain Berset. Gespräch mit einem Mann, der in diesen Tagen gefordert ist.

«Die Schweiz hat einen diskreten Dialog organisiert»: der kosovarische Ministerpräsident Albin Kurti in einem Hotel in Bern.
Peter Klaunzer / Keystone
Albin Kurti, der kosovarische Ministerpräsident, steht in diesen Tagen im Sturm der Geopolitik. Am Wochenende eskalierte die Lage im mehrheitlich serbisch bewohnten Norden seines Landes. Eine bewaffnete Gruppe tötete einen kosovarischen Polizisten und verschanzte sich anschliessend in einem Kloster. Nach stundenlangen Gefechten wurden vier Mitglieder der Bande getötet.