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Die Uno-Abstimmungen zum Ukraine-Krieg zeigen geopolitische Muster, die es zu berücksichtigen gilt

Im Krieg gegen die Ukraine verletzt Russland die zentralen Prinzipien, die die Uno eigentlich schützen will. Das Abstimmungsverhalten zu den drei Resolutionen, welche die Uno als Reaktion darauf bisher verabschiedet hat, zeigt Interessantes.

Alles abstreiten oder ins Gegenteil verkehren: Der russische Botschafter Wassili Nebensia versucht den Einmarsch seines Landes in der Ukraine vor der Uno-Vollversammlung zu rechtfertigen.

Alles abstreiten oder ins Gegenteil verkehren: Der russische Botschafter Wassili Nebensia versucht den Einmarsch seines Landes in der Ukraine vor der Uno-Vollversammlung zu rechtfertigen.

Brendan McDermid / Reuters

Noch am Vorabend hatte der russische Botschafter Wassili Nebensia in der Uno alles verächtlich als westliche Falschinformation abgetan. Als aber in der Nacht auf den 24. Februar klarwurde, dass das russische Militär auf breiter Front in die Ukraine einmarschierte, wandte sich ein sichtlich erschütterter Uno-Generalsekretär in einem öffentlichen Appell an den Kremlchef: «President Putin, in the name of humanity, bring your troops back to Russia», rief António Guterres ins Mikrofon. Vergeblich. Die Uno, die eigentlich nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde, um genau solches zu verhindern, hat der dreiste Überfall der Russen auf einen Drittstaat, welcher der Uno seit deren Gründung 1945 angehört, dennoch erschüttert.