Ob beim Einkaufen, Heiraten oder beim Sprachkurs der Kinder: Gegner und Anhänger des eritreischen Regimes leben streng separiert, wie Recherchen der «NZZ am Sonntag» zeigen. Einblick in eine Parallelwelt mitten in der Schweiz.

Turbulente Zeiten: Eine Woche nach der Eskalation in Opfikon traf sich am Samstag die eritreische Opposition.
Bilder: Mischa Christen
Gedruckte Flyer gab es keine, der Veranstaltungsort wurde bis zuletzt geheim gehalten: Am Samstagnachmittag haben sich rund 400 Eritreerinnen und Eritreer in der Innerschweiz versammelt. Es sind Oppositionelle aus dem ganzen Land, die sich in der schmucklosen und brütend heissen Mehrzweckhalle versammelt haben. Die «NZZ am Sonntag» hat exklusiv Zugang zu dem Treffen.