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Switzerland

Zwei Jahre auf Bewährung: Allegro wegen sexueller Nötigung verurteilt!

Das Urteil gegen Yves Allegro (41) ist da. Der Ex-Tennis-Star und heutige Trainer bei Swiss Tennis wird vom Strafgericht in Siders VS zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Die Strafe wird auf Bewährung ausgesetzt, das berichtet «Le Matin».

Allegro wird vom Gericht zwar vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Aber es befindet ihn der sexuellen Nötigung schuldig. Allegro wird beim Kantongericht Berufung einlegen.

Was war passiert? Der Walliser musste sich für Geschehnisse verantworten, die sich im Oktober 2014 in Tallinn in Estland zugetragen haben sollen.

Allegro nahm dort an einer Zusammenkunft von europäischen Tennistrainern statt. Gemäss der Anklageschrift soll er sich dabei gegenüber einer Trainerin der österreichischen Delegation nach einem Abend mit reichlich Alkoholkonsum unsittlich benommen haben.

Die beiden Trainer-Delegationen aus Österreich und der Schweiz haben laut der Anklageschrift gemeinsam eine ausgiebige «Beizentour» unternommen. Allegro landete schliesslich zusammen mit der Österreicherin in seinem Hotelzimmer. Dort soll es zu den sexuellen Übergriffen gekommen sein.

Allegro sagte aus, dass er am besagten Abend das Zeitgefühl verloren habe und sich an die Geschehnisse im Hotelzimmer nicht erinnern könne. Der Ex-Tennisprofi versicherte, niemals gewalttätig gewesen sei und dass er unschuldig sei.

Das Gericht ins Siders hat den Fall nun anders gesehen und Allegro in erster Instanz verurteilt.

Der Schweizer Tennis-Verband, bei dem Allegro als Trainer noch immer angestellt ist, reagiert mit einer Stellungnahme. «Wir haben das erstinstanzliche Urteil zur Kenntnis genommen und warten nun einerseits die detaillierte Urteilsbegründung ab und andererseits wird das Urteil von Herrn Allegro an die nächste Instanz weitergezogen», schreibt «Swiss Tennis». «Es handelt sich also weiterhin um ein laufendes Verfahren, wir können und werden deshalb zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben machen. Solange keine rechtskräftige Verurteilung vorliegt, wird das Arbeitsverhältnis mit Yves Allegro weitergeführt.» (md/sda)

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