Switzerland

Zürcher Kreis 4: «Blaulicht»-Drohne und Kettensägen bei einem Dachstockbrand eingesetzt

Seit einigen Wochen arbeitet Schutz und Rettung Zürich mit einer Drohne. Bei einem Wohnungsbrand hat sie dazu beigetragen, dass sich die Rettungskräfte rascher einen Überblick über die Lage verschafften.

Die Feuerwehr vom Schutz & Rettung Zürich ist in der Nacht auf Freitag in Zürich 4 im Einsatz gestanden, weil ein Dachstock gebrannt hat.

Die Feuerwehr vom Schutz & Rettung Zürich ist in der Nacht auf Freitag in Zürich 4 im Einsatz gestanden, weil ein Dachstock gebrannt hat.

SRZ

jow.

In Zürich 4 haben 32 Anwohner einer Liegenschaft eine unruhige Nacht verbracht. Kurz nach Mitternacht war im Dachstock des Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen, wie Schutz & Rettung Zürich (SRZ) in einer Medienmitteilung vom Freitag schreibt. Die Einsatzkräfte hätten den Brand rasch unter Kontrolle gehabt. Die Liegenschaft habe aber evakuiert werden müssen. Weil es regnete und stürmte, wurden die Bewohnerinnen und Bewohner vorübergehend in einem Grossraumrettungswagen untergebracht. Nach vier Stunden war der Einsatz abgeschlossen. Die meisten konnten nach kurzer Zeit wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die zwei obersten Wohnungen bleiben vorläufig gesperrt.

Die Feuerwehrleute setzten laut SRZ Kettensägen ein, um den Dachstock aufzuschneiden und zum Brandherd vorzustossen. Mit einer Drohne wurde der Einsatz aus der Luft überwacht und gefilmt, damit die Einsatzkräfte einen besseren Überblick der Lage erhielten. Die Drohne hat Schutz und Rettung seit wenigen Monaten. Sie ist schon mehrmals eingesetzt worden, zum Beispiel bei einem Brand in der Sihlpost Ende November. Zur Ausstattung gehört noch eine zweite Drohne. Für die Geräte inklusive Reservemaschinen und Ladeinfrastruktur hat SRZ rund 25 000 Franken bezahlt. Auch Stadt- und Kantonspolizei Zürich sind im Besitz von Multikoptern.