Switzerland

Zug verklopft den SCB, Servette überzeugt in Lugano – und die SCL Tigers siegen!

Sinnbildlich: Zug obenauf, der SCB am Boden. Bild: keystone

Zug verklopft den SCB, Servette überzeugt in Lugano – und die SCL Tigers siegen!

Der EV Zug hat den Vorsprung auf den ersten Verfolger ZSC Lions auf 15 Punkte ausgebaut. Die Zentralschweizer fertigten den SC Bern 7:1 ab. Auch Servette feierte in Lugano einen Kantersieg – und die SCL Tigers kehrten nach neun Niederlagen in Folge zum Siegen zurück.

Nachdem der kriselnde SC Bern erstmals in der laufenden Meisterschaft drei Partien in Folge gewonnen hatte, zeigte ihm der souveräne Leader Zug die Grenzen auf. Die Zentralschweizer feierten mit dem 7:1 den sechsten Sieg in Serie.

Dario Simion mit einem haltbaren Schuss (7.) und Sven Senteler im Powerplay (8.) brachten die Zuger mit zwei Treffern innert 52 Sekunden 2:0 in Führung. Waren die Berner im ersten Drittel nicht unbedingt das schlechtere Team, dominierten die Gastgeber den Beginn des Mittelabschnitts quasi nach Belieben. Der SCB wusste kaum, wie ihm geschah. Die Folge waren Fehler, die der EVZ eiskalt ausnutzte. Der immer besser in Fahrt kommende Lino Martschini (29.) und Nick Shore (30.) erhöhten mit einem weiteren Doppelschlag (51 Sekunden) auf 4:0.

Geisser (links) und Shore (rechts) feiern mit Martschini. Bild: keystone

Zwar schalteten die Zuger in der Folge einen Gang zurück, nach dem 1:4 von Dustin Jeffrey (32.) stellte Santeri Alatalo nach genau 38 Minuten den Viertore-Vorsprung aber wieder her. Damit war die Partie gelaufen. Alatalo zeichnete mit dem in Überzahl erzielten 7:1 (53.) auch für den Schlusspunkt verantwortlich.

In den ersten beiden Heimspielen in dieser Saison gegen den SCB, die 2:1 und 1:2 nach Verlängerung endeten, hatte der EVZ bloss drei Tore zu Stande gebracht. Diesmal funktionierte die Offensive wie eine gut geölte Maschine. Bereits am Freitag treffen die beiden Mannschaften in Bern erneut aufeinander.

Wie bereits vor fünf Wochen bei der 1:5-Niederlage gegen Zug geriet Lugano auch im Heimspiel gegen Genève-Servette im ersten Drittel 0:4 in Rückstand. Hatte es damals bis zu den vier Gegentoren knapp 18 Minuten gedauert, benötigte Servette für die vier Treffer bloss 6:52 Minuten.

In den letzten zehn Saisons in der National League hatte es nur einmal weniger lang gedauert, bis es 4:0 hiess, nämlich fünfeinhalb Minuten am 17. Januar 2020 beim 7:2-Heimsieg von Davos gegen Fribourg-Gottéron.

Lugano-Goalie Zurkirchen kam nach drei frühen Gegentreffern ins Spiel – besser wurde es für Lugano dadurch nicht. Bild: keystone

Die ersten zwei Genfer Tore erzielten Marco Miranda (2.) und Deniss Smirnovs (3.) innert 33 Sekunden. Nach dem 3:0 durch Noah Rod (6.) musste Luganos Keeper Niklas Schlegel seinen Platz für Sandro Zurkirchen räumen. Auch dieser blieb aber nicht lange ungeschlagen. Vier der ersten fünf Schüsse der Genfer fanden den Weg ins Tor. So setzte sich im vierten Saisonduell dieser beiden Teams erstmals der Gast durch.

* Matchbericht folgt in Kürze *

Ein Gelber gegen viele Rote: Berger schiesst die Tigers zum Sieg. Bild: keystone

Die Tabelle

Die «wahre» Tabelle

Sortiert nach Punkten pro Spiel:

DANKE FÜR DIE ♥

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren

(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

5 CHF

15 CHF

25 CHF

Anderer

Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003

Das Büro steht Kopf, wir sind im Playoff-Fieber

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweizer Hockey-Fanszenen fordern Financial Fairplay – und drohen mit Konsequenzen

Bereits zum zweiten Mal äussern sich mehrere Fanszenen von Schweizer Eishockey-Klubs gemeinsam zu den geplanten Reformen in der National League. 15 Kurven – darunter jene von Bern, Biel, Davos, Fribourg, Rapperswil-Jona, Zug und den ZSC Lions – reagieren auf die überhastet wirkende Bestätigung der neuen Ausländerregelung. Ab 2022/23 sind in der National League sieben Ausländer auf dem Matchblatt erlaubt, dafür wird der Status des Lizenzschweizers für Spieler über 22 Jahren aufgehoben.

Mit dieser …

Link zum Artikel

Football news:

Courtois über das 2:1 gegen Barça: Real zeigte, dass er kämpfen kann
Messi hat Real seit Mai 2018 nicht mehr getroffen
Zinedine Zidane: Real besiegt Barça verdient. Man kann nicht alles auf den Richter abschreiben
Ronald Koeman: Der Schiedsrichter hätte einen klaren Elfmeter setzen müssen. Aber Barça muss sich wieder abfinden Ich denke, wenn du das Spiel gesehen hast und du aus Barcelona kommst, bist du jetzt am Zug und unzufrieden mit den beiden Entscheidungen des Schiedsrichters
Sergi Roberto über den Fall Braithwaite: Überrascht, dass der Schiedsrichter sofort sagte, es sei nichts passiert. Wir haben bis zum Ende gekämpft. Real spielte sehr geschlossen, vor allem in der ersten Halbzeit. Am Ende hatten wir Pech, wir haben die Latte getroffen. Es ist sehr schade, ein Unentschieden wäre nicht das schlechteste Ergebnis für uns
Ex-Schiedsrichter Iturralde Gonzalez glaubt, dass es einen Elfmeter für Braithwaite gab. Anduhar Oliver glaubt, dass es keine Zwei Ex-Schiedsrichter gibt, die die Episode mit dem Sturz von Barcelona-Stürmer Martin Braithwaite nach einem Kontakt mit Real-Verteidiger Ferlan Mehndi bewertet haben. Nach Ansicht von Andujar Oliver gab es keinen Elfmeter. Iturralde Gonzalez glaubt, dass sich der 11-Meter-Schuss gelohnt hätte: Elfmeter. Der Spieler wird aus dem Gleichgewicht gebracht, wenn er läuft. In dieser Episode wird er aus dem Gleichgewicht gebracht, er bewegt sich in eine Richtung und er wird von der Hand gepackt
Casemiro bekam 2 gelb in einer Minute und verpasst Real Madrid Spiel mit Getafe