Switzerland

Zakaria trifft erstmals seit seiner Verletzungspause +++ Entscheid über Rennen in Kitzbühel am Sonntag – und weitere Sportmeldungen

Der Ski-Freestyler Noé Roth erreicht einen Podestplatz. Aleksander Kilde erleidet einen Kreuzbandriss. Die Schweizer Bobfahrer bleiben in St. Moritz ohne Podestplatz. Und Belinda Bencic muss in Melbourne in Quarantäne. Die wichtigsten Sportmeldungen im Überblick.

Denis Zakaria trifft gegen seinen Nati-Kollegen Gregor Kobel.

Denis Zakaria trifft gegen seinen Nati-Kollegen Gregor Kobel.

Ronald Wittek / EPA

(sda) Denis Zakaria trifft zum ersten Mal seit seiner langen Verletzungspause. Sein Treffer reicht Gladbach nur zum 2:2, weil Stuttgart in extremis ausgleicht.

Monatelang war Denis Zakaria mit einer Knieverletzung ausgefallen. Von März bis November des letzten Jahres blieb er ohne Einsatz. Nun hat sich der defensive Mittelfeldspieler mit zumeist Teileinsätzen wieder an sein bestes Niveau herangetastet. Wie weit er bereits knapp acht Wochen nach seiner Rückkehr aufs Spielfeld ist, bewies er in Stuttgart nach einer Stunde. Von Lars Stindl auf der rechten Flanke lanciert, liess er seine Gegenspieler stehen und schob den Ball an Landsmann Gregor Kobel vorbei zum 2:1 ein.

Dass auch die zweite Gladbacher Führung nicht zum Sieg reichte, lag an einem späten Penalty. Die Stuttgarter glichen in der 96. Minute durch Silas Wamangituka aus. Dem Pfiff war ein Halten von Ramy Bensebaini vorangegangen. Mönchengladbach, das auch mit Yann Sommer, Nico Elvedi und Breel Embolo in die Partie gestartet war, verpasste damit den dritten Sieg in Folge und die Möglichkeit, sich den vordersten Tabellenrängen weiter anzunähern.

Leipzig führte in Wolfsburg zwar früh, ging aber mit einem 1:2-Rückstand in die Pause. Den zweiten Wolfsburger Treffer erzielte Renato Steffen mit einem vom Leipziger Willi Orban abgefälschten Schuss. Für den Aargauer war es der dritte Saisontreffer. Orban bewerkstelligte den Ausgleich in der 54. Minute nach einem von Kevin Mbabu verursachten Freistoss und einem darauf folgenden Durcheinander in der Wolfsburger Abwehr.

Die Punkteverluste von Dortmund, Leipzig und Leverkusen (beim 0:1 gegen Union Berlin am Freitag) spielen Bayern München in die Karten. Der Titelverteidiger hat trotz der derzeitigen spielerischen Probleme die Möglichkeit, seinen Vorsprung am Sonntag mit einem Sieg im Heimspiel gegen Freiburg auszubauen.

Tore: 35. Stindl (Foulpenalty) 0:1. 58. Gonzalez 1:1. 61. Zakaria 1:2. 96. Wamangituka (Foulpenalty) 2:2. — Stuttgart mit Kobel. Mönchengladbach mit Sommer, Elvedi, Embolo (bis 61.) und Zakaria (bis 89.), ohne Lang (nicht im Aufgebot). — Tore: 58. Öztunali 0:1. 73. Meunier 1:1. – Dortmund mit Bürki, Akanji (ab 45.), ohne Hitz (Ersatz). Mainz ohne Fernandes (krank). 76. Reus (Dortmund) verschiesst Penalty.

Tore:

Tore: 5. Mukiele 0:1. 22. Weghorst 1:1. 35. Steffen 2:1. 54. Orban 2:2. – Wolfsburg mit Mbabu und Steffen (bis 85.), ohne Mehmedi.

Die weiteren Spiele der 16. Runde. Freitag: Union Berlin - Bayer Leverkusen 1:0. - Samstag: VfB Stuttgart - Borussia Mönchengladbach 18.30. - Sonntag: Bayern München - SC Freiburg 15.30. Eintracht Frankfurt - Schalke 04 18.00.

Rangliste: 1. Bayern München 15/33 (46:24). 2. RB Leipzig 16/32 (28:14). 3. Bayer Leverkusen 16/29 (30:16). 4. Borussia Dortmund 16/29 (32:20). 5. Union Berlin 16/28 (32:20). 6. Wolfsburg 16/26 (24:19). 7. Borussia Mönchengladbach 16/25 (30:26). 8. SC Freiburg 15/23 (28:24). 9. Eintracht Frankfurt 15/23 (25:23). 10. VfB Stuttgart 16/22 (32:24). 11. Augsburg 16/19 (17:25). 12. Werder Bremen 16/18 (19:24). 13. Hertha Berlin 16/17 (23:25). 14. Hoffenheim 16/16 (22:30). 15. Arminia Bielefeld 16/14 (10:24). 16. 1. FC Köln 16/12 (13:27). 17. Schalke 04 15/7 (12:39). 18. Mainz 05 16/7 (15:34).


(sda) Der Entscheid über eine Durchführung der Weltcup-Rennen der Männer von kommender Woche in Kitzbühel wird am Sonntag nach dem Slalom in Flachau fallen. Dies sagte der FIS-Rennchef Markus Waldner am Samstag in einem ORF-Interview. Die Tendenz gehe in Richtung Durchführung.

Im Bezirk Kitzbühel finden nach Bekanntwerden der 18 Verdachtsfälle auf die britische Coronavirus-Mutation in Jochberg derzeit gross angelegte PCR-Tests statt. Damit will man einen Überblick über das Infektionsgeschehen im Hinblick auf die geplanten 81. Hahnenkammrennen erlangen. Das erste Abfahrtstraining in Kitzbühel ist am Dienstag oder Mittwoch geplant.

Noé Roth erreicht den ersten Podest-Platz seiner Weltcup-Saison.

Noé Roth erreicht den ersten Podest-Platz seiner Weltcup-Saison.

Jeff Swinger / Keystone

(sda) Noé Roth springt im zweiten Weltcup-Wettkampf der Saison erstmals auf das Podest. Der Leader des Schweizer Aerials-Teams belegt im russischen Jaroslawl den 3. Rang.

Im zweiten Versuch der Top 6 – das Skore war wieder auf Null gestellt worden – klappte die Flugphase und die Landung gut. Aber wie schon beim Auftakt in Kuusamo zeigte der Russe Maxim Burow, was Perfektion ist. Erneut siegte er vor dem Landsmann Pawel Krotow.

Der 20-jährige Roth verzichtete auch in Russland auf den Hurricane. Der Sprung mit drei Salti und fünf Schrauben ist seit diesem Sommer in seinem Repertoire. Mit der Ausführung im Wettkampf will der WM-Dritte von 2019 noch bis zur Olympia-Saison zuwarten.

Roth stiess als einziger des Schweizer Teams in die Top 6 vor. Die Chinesen, die wohl stärkste Nation im Aerials, waren wegen der strikten Corona-Richtlinien im eigenen Land erneut nicht am Start.

(sda) Für Aleksander Kilde ist der Ski-Winter gelaufen. Der norwegische Gesamtweltcupsieger der letzten Saison zog sich im Super-G-Training auf der Reiteralm einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu. Dies ergab am Samstagabend eine Untersuchung in Innsbruck.

Kilde liegt im Gesamtweltcup bei Saisonhälfte auf dem 2. Platz hinter Alexis Pinturault. Der Norweger ist Führender in der Abfahrts- und Zweiter in der Super-G-Wertung.

Vor Kurzem haben sich in Adelboden schon Kildes Teamkollegen Lucas Braathen und Atle Lie McGrath Knieverletzungen zugezogen. Auch Braathen wird in dieser Saison keine Rennen mehr bestreiten.

Michael Vogt (l.) und Sandro Michel werden am Heim-Weltcup in St. Moritz Fünfte.

Michael Vogt (l.) und Sandro Michel werden am Heim-Weltcup in St. Moritz Fünfte.

Gian Ehrenzeller / EPA

(sda) Die Schweizer Bobfahrer enttäuschen beim Heim-Weltcup in St. Moritz nicht, doch die deutsche Übermacht ist für Michael Vogt (5.) und Simon Friedli (8.) erwartungsgemäss zu gross.

Den Schweizern gelang auf dem Olympia-Bobrun kein absolutes Spitzenresultat, zufrieden zeigten sich mit ihrer Leistung aber beide Piloten. «Der 5. Platz ist sicher ein starkes Ergebnis», hielt Michael Vogt fest. Vor einem Jahr war der kurz nach Weihnachten 23-jährig gewordene Schwyzer als 18. regelrecht abgestürzt. Nun fehlten am Ende 23 Hundertstel zum Podest.

Dieses vergab Vogt vor allem im ersten Durchgang. «Wir haben etwas gepokert und vielleicht zu breite Kufen montiert», erklärte er. «Wir spekulierten darauf, dass es für den zweiten Lauf noch etwas wärmer wird.» Das ging im Grundsatz auch auf, doch verloren die Schweizer am Morgen im Schatten zu viel Zeit. Mit der drittbesten Laufzeit gelang lediglich noch die Verbesserung vom 6. in den 5. Rang.

Simon Friedli startete erstmals überhaupt in St. Moritz im Weltcup als Pilot und zeigte sich mit dem 8. Platz «definitiv zufrieden». Auf der Heimbahn wolle man, auch wenn die Zuschauer fehlten, natürlich schon etwas zeigen. «Wir haben Vollgas gegeben.»

Vollgas reicht aus Schweizer Sicht aber derzeit nicht, um an den überragenden Deutschen vorbeizukommen, die in dieser Saison bisher jedes Rennen gewonnen haben. Der Weltcup-Rekordsieger Francesco Friedrich triumphierte mit fast einer halben Sekunde Vorsprung auf den Vorjahresgewinner in St. Moritz, Johannes Lochner. Dahinter verhinderte der Kanadier Justin Kripps, in Pyeongchang 2018 ex-aequo mit Friedrich Olympiasieger, den dreifachen deutschen Triumph.

Die Überlegenheit der Deutschen hat im Bobsport Tradition, doch aktuell ist sie noch frappanter als auch schon. «Vor allem die Abstände sind extrem», stellt Michael Vogt mit einem leichten Kopfschütteln fest. Er verlor in zwei Läufen 1,15 Sekunden auf Friedrich und sieben Zehntel auf Lochner. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen sind die Deutschen am Start klar die schnellsten. Vogt/Michel sowie Friedli und Andreas Haas durchmassen die ersten 50 Meter je zweimal in 5,14 Sekunden. Das war die fünft- respektive sechstbeste Zeit, also beileibe nicht schlecht. Doch zum Vergleich: Friedrich startete in 5,04 und 5,02; eine kleine Weltreise, die sich auf die gesamte Fahrt auswirkt.

Zudem scheinen die Deutschen auch beim Material deutliche Vorteile zu haben. «Da haben sie einen rechten Vorsprung», sagt Simon Friedli. Da wirke sich halt der ungleich grössere finanzielle und wissenschaftliche Aufwand, der in der Bobnation Nummer 1 betrieben werde, schon aus. Während die Schweizer athletisch noch Verbesserungspotenzial sehen, dürfte der Nachteil beim Material bis Olympia 2022 nicht mehr wettzumachen sein.


Belinda Bencic muss sich im Hotelzimmer auf das Australian Open vorbereiten.

Belinda Bencic muss sich im Hotelzimmer auf das Australian Open vorbereiten.

David W Cerny / Reuters

(sda) Belinda Bencics Vorbereitung auf das Australian Open wird gestört. Die Schweizerin muss sich in Melbourne in eine 14-tägige Quarantäne ohne Ausgangsmöglichkeit begeben. 47 Profis sind betroffen.

Grund für die strenge Anordnung der örtlichen Gesundheitsbehörden waren drei positive Corona-Tests von Passagieren auf Bencics Flug aus Abu Dhabi sowie einem Charterflug aus New York. An Bord der beiden Flieger befanden sich nebst Bencic 46 weitere Spielerinnen und Spieler, unter ihnen mit Viktoria Asarenka, Sloane Stephens, Bianca Andreescu und Angelique Kerber grosse Namen. Unter den männlichen Passagieren befanden sich Pablo Cuevas, Santiago Gonzalez und Tennys Sandgren. Letzterer durfte trotz eines positiven Tests vor dem Abflug dank einer Ausnahmegenehmigung anreisen, weil er schon im November mit dem Virus infiziert war.

Nach ihrer Ankunft hatte sich Bencic auf Twitter angetan gezeigt von der perfekten Organisation und den reibungslosen Abläufen. In der australischen Tennis-Bubble wäre eine zweiwöchige lockere Quarantäne vorgesehen gewesen, die es ihr erlaubt hätte, täglich während maximal fünf Stunden draussen zu trainieren. Nun müssen sich die betroffenen Spielerinnen und Spieler zwei Wochen lang in ihrem Hotelzimmer fit halten. Danach bleibt nur noch eine Woche bis zum ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres. Das Australian Open soll am 8. Februar beginnen – drei Wochen später als sonst.

Der Turnierdirektor Craig Tiley erklärte nach den Vorfällen bei der Anreise: «Wir sind mit jedem auf diesem Flug in Kontakt, insbesondere mit den Spielern. Ihre Bedingungen haben sich geändert, und wir sind bemüht, ihre Bedürfnisse so gut wie möglich zu berücksichtigen. Den beiden Personen, die positiv getestet wurden, wünschen wir eine gute Genesung.»

Gegen Tampa Bay kommt Philipp Kuraschew zu seinem Debüt in der NHL

Gegen Tampa Bay kommt Philipp Kuraschew zu seinem Debüt in der NHL

Douglas Defelice / Reuters

(sda) Zwei Tage nach Pius Suter kommt bei den Chicago Blackhawks auch Philipp Kuraschew zum NHL-Debüt. Der 20-jährige Stürmer aus Münsingen rückt bei der 2:5-Niederlage in Tampa kurzfristig ins Team.

Kuraschew kam beim Gastspiel bei den Tampa Bay Lightning gut 14 Minuten zum Einsatz und verliess das Eis mit einer Minus-1-Bilanz. Er spielte im zweiten Block an der Seite von Suter. Kurz vor Ablauf des ersten Drittels hatte er nach einem Abpraller die Chance auf das 1:0, doch Tampa-Bay-Goalie Andrej Wassilewski reagierte blitzschnell.

Für die Blackhawks war es im zweiten Spiel gegen Tampa Bay die zweite Niederlage mit fünf Gegentoren. Derweil feierte der Stanley-Cup-Favorit Colorado Avalanche einen Kantersieg. Das Team von Trainer Jared Bednar revanchierte sich gegen die St. Louis Blues mit einem 8:0 für die 1:4-Auftaktniederlage vor zwei Tagen.

(sda) Die Atlanta Hawks tun sich in der NBA weiter schwer. Das Team mit dem Schweizer Clint Capela bezieht beim 92:116 bei den Utah Jazz die fünfte Niederlage aus den letzten sechs Spielen.

Zum Verhängnis wurde den Hawks unter anderem eine Serie von 0:21 Punkten in der zweiten Spielhälfte. Schon zur Pause lagen die Gäste mit 15 Punkten zurück. Bester Werfer der Partie war Utahs Donovan Mitchell mit 26 Punkten. Capela kam auf 16 Punkte und 11 Rebounds.

Wegen Corona-Fällen wurden in der Nacht auf Samstag drei Partien abgesagt.


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