Switzerland

Yannick Buttet kandidiert nicht auf der CVP-Liste

Der als Stalker verurteilte Walliser Politiker Yannick Buttet steht nach erneuten Belästigungsvorwürfen nicht auf der CVP-Liste für die Gemeindewahlen in Collombey-Muraz.

Rückzugs-Entscheidung: Yannick Buttet kandidiert nicht auf der CVP-Liste. (Archivbild)

Rückzugs-Entscheidung: Yannick Buttet kandidiert nicht auf der CVP-Liste. (Archivbild)

Keystone/Laurent Gillieron

 «Yannick Buttet vergriff sich mir gegenüber in der Wortwahl. Mehrmals und trotz meiner Zurechtweisungen hat er mit seinen Händen über meinen Rücken, meinen Hals und meine Beine gestrichen», sagt Laude-Camille Chanton.

«Yannick Buttet vergriff sich mir gegenüber in der Wortwahl. Mehrmals und trotz meiner Zurechtweisungen hat er mit seinen Händen über meinen Rücken, meinen Hals und meine Beine gestrichen», sagt Laude-Camille Chanton.

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Sein Hauptgegner, Alexis Truin (FDP), sei der Onkel von Xavier Mottet, sagt Buttet. «Er strebt das Gemeindepräsidium von Collombey-Muraz an. Es ist also kein Zufall, dass diese Geschichte publik wird.»

Sein Hauptgegner, Alexis Truin (FDP), sei der Onkel von Xavier Mottet, sagt Buttet. «Er strebt das Gemeindepräsidium von Collombey-Muraz an. Es ist also kein Zufall, dass diese Geschichte publik wird.»

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Yannick Buttet, Präsident der Walliser Gemeinde Collombey-Muraz, kandidiert nicht auf der CVP-Liste bei den Gemeindewahlen vom kommenden Herbst. Der als Stalker verurteilte Buttet soll vergangene Woche eine FDP-Politikerin belästigt haben.

Diese Rückzugs-Entscheidung, wie sie die CVP Collombey-Muraz am Montagabend mitteilte, folgt Medienberichten, wonach Buttet die Gemeinderatspräsidentin von Monthey VS, Laude-Camille Chanton, auf der Terrasse einer Bar verbal und körperlich belästigt hat.

Einschlägig aufgefallen

Bereits am Montagvormittag hatten die CVP Unterwallis wie auch die Ortspartei von Collombey-Muraz jede Form von Belästigung und von ungebührlichem oder strafbarem Verhalten verurteilt.

Auch die FDP Collombey-Muraz verurteilte das Verhalten Buttets gegenüber ihrem Parteimitglied Chanton scharf. Die Juso und die Grünen Unterwallis forderten den unverzüglichen Rücktritt Buttets als Gemeindepräsident.

Buttet war schon früher mehrmals einschlägig aufgefallen und im August 2018 im Wallis wegen Nötigung seiner früheren Geliebten verurteilt worden. Er hatte dieser wochenlang täglich bis zu 50 Textnachrichten geschickt, hatte also Stalking betrieben.

Als Nationalrat zurückgetreten

Ende November 2017 war bekannt geworden, dass die Polizei in Siders VS wegen Buttet ausrücken musste. Er soll bei seiner EX-Geliebten so lange geklingelt haben, bis die Frau die Polizei rief.

Buttet trat nach Bekanntwerden des Vorfalls zuerst als Nationalrat und dann als Vizepräsident der CVP Schweiz zurück. Ausserdem verzichtete er auch auf das Vizepräsidium der Schweizerischen Offiziersgesellschaft.

SDA/chk

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