Switzerland

«Wurden von Linken benutzt und belogen»: Klimabewegung ruft zu zivilem Ungehorsam auf

Die Klimabewegung ruft zu zivilem Ungehorsam auf: Im Januar schütteten Aktivisten vor einer UBS-Filiale in Lausanne Kohle aus. Bild: KEYSTONE

«Wurden von Linken benutzt und belogen»: Klimabewegung ruft zu zivilem Ungehorsam auf

Die Corona-Krise hat Greta & Co. praktisch verstummen lassen. Nun geht die Schweizer Klimabewegung wieder auf die Strasse. Das ist ihr aber nicht mehr genug. Die Klimastreikenden kritisieren selbst linke Parteien scharf.

Die Corona-Krise hat Greta & Co. praktisch zum Verstummen gebracht. Jetzt rufen die Schweizer Klimastreikenden unter dem Motto «Rise up for change» den grossen Restart aus.

«Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen. Demonstrationen reichen nicht mehr aus», heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Denn es herrsche in der Allgemeinheit ein fundamental falsches Verständnis, wie der Klimawandel funktioniere.

«Man hat uns das Blaue vom Himmel versprochen und nichts geliefert»: Vertreterinnen der Klimabewegung kritiseren die Politik scharf.

Die Klimabewegung attackiert selbst linke Parteien scharf: «Wir wurden von rechts beschimpft und belächelt, von den linken Parteien benutzt und belogen. Man hat uns das Blaue vom Himmel besprochen und nichts davon geliefert», sagt Meret Schefer vom Klimastreik. Man habe alle Instanzen des Systems um Hilfe gerufen. Heute müsse man feststellen: «Wir wurden im Stich gelassen», so Schefer weiter.

Weiter kündigen Extinction Rebellion, die Klimastreik-Bewegung und weitere Gruppen einen grossen Schulterschluss an.

Die wichtigsten Punkte des Comeback-Plans:

«Massenhafter» ziviler Ungehorsam

Klimaaktivisten besetzten 2019 in Basel eine Filiale der UBS. Bild: KEYSTONE

Werden bald wieder Banken ins Visier genommen? Mit Aktionen des «friedlichen, massenhaften Ungehorsams» will sich die Klimabewegung «den Mächtigen unserer Gesellschaft, in der institutionellen Politik, am Finanzplatz und in der Wirtschaft entgegenstellen». Man habe ein berechtigtes Interesse daran, auf einem bewohnbaren Planeten eine Zukunft zu haben. «Wir wurden bisher nicht gehört. Das lässt uns zu Mitteln greifen, von denen wir hoffen, endlich ernst genommen zu werden», heisst es in der Mitteilung weiter.

Dezentrale Demonstrationen

Bild: KEYSTONE

Nach einer monatelangen Pause gehen die Klimademos wieder los. So sind am Freitag, 4. September in der ganzen Schweiz dezentrale Kundbegungen geplant. «We are back, der Klimastreik ist zurück auf der Strasse», kündigen die Aktivisten an.

Aktionswoche

Vom 20. bis zum 25. September 2020 trefft sich die Klimabewegung in Bern in einer Aktionswoche zum «Rise up for Change» und will zeigen, wie echte Veränderung aussehen muss. Dazu sind verschiedene Aktionen und Workshops geplant.

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(amü)

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