Switzerland

Wölfli und Nsame die hauptsächlich Gefeierten

Die knapp tausend Berner Zuschauer, die zuerst die Exhibition mit der besten und der zweitbesten Mannschaft der Saison geniessen und danach der schlichten Meisterfeier mit Pokalübergabe beiwohnen konnten, hätten sich zum Saisonschluss keinen schöneren Abend wünschen können.

Marco Wölfli absolvierte mit knapp 38 Jahren sein 371. und letztes Meisterschaftsspiel für YB. Er wurde bejubelt, und sein Name wurde skandiert, wann immer er etwas zu tun hatte. Gegen den platzierten Schlenzer von Jérémy Guillemenot nach 39 Minuten hätte wohl auch David von Ballmoos nicht viel ausrichten können.

Der zweite speziell bejubelte Gelbschwarze war Jean-Pierre Nsame. Für seine Saisontore Nummern 31 und 32 in der Meisterschaft benötigte er nur 22 Minuten. Zuerst liess er St. Gallens Goalie Lawrence Ati Zigi mit einer Täuschung ins Leere laufen, worauf er nur noch einschieben musste, und wenig später verwertete er eine Flanke von Saidy Janko mit einem prächtigen Dropkick aus etwa zwölf Metern. Mit den 32 Toren verbesserte den Rekord in der 2003 begonnenen Ära der Super League. Die alte Marke von 30 Toren hatten ebenfalls für YB Seydou Doumbia vor zehn Jahren aufgestellt.

Auch für den zweifachen Meistertrainer Gerardo Seoane ging die Rechnung bestens aus. Er gab zuletzt stark forcierten Spielern wie Michel Aebischer und Christian Fassnacht vor dem Cupspiel vom nächsten Donnerstag eine Pause. Andere Stammkräfte wie Nicolas Moumi Ngamaleu, Miralem Sulejmani und Ali Camara liess er auf der Ersatzbank Platz nehmen. Auch die ungewohnte Startelf bot ein Spektakel. So traf Vincent Sierro zwischen Nsames Toren mit einem wuchtigen Schuss die Latte, und in der YB-Viertelstunde traf der eingewechselte Nicolas Moumi Ngamaleu mit einem Heber.

Auch Seoanes St. Galler Kollege Peter Zeidler konnte durchaus erfreut sein. Für die jungen Ostschweizer Herausforderer war der Match wohl die grössere Prestigesache als für YB. Cedric Itten war nicht aufgeboten, aber die übrigen Spieler waren die der Standardformation. Die St. Galler waren YB im Anzug 1B zwar die meiste Zeit unterlegen, aber sie trugen ihrerseits viel zum gefälligen Match bei.

Telegramm

1000 Zuschauer. - SR Schärer. - Tore: 14. Nsame (Gaudino) 1:0. 23. Nsame (Janko) 2:0. 39. Guillemenot (Muheim) 2:1. 86. Moumi Ngamaleu (Mambimbi) 3:1.

Young Boys: Wölfli (78. Marzino); Bürgy, Lustenberger (63. Sörensen), Zesiger; Janko (63. Schüpbach), Sierro, Martins, Gaudino, Garcia; Spielmann (76. Mambimbi), Nsame (64. Moumi Ngamaleu).

St. Gallen: Zigi; Hefti (85. Campos), Stergiou, Fazliji, Muheim (85. Rüfli); Quintilla; Görtler, Ruiz (60. Bakayoko); Ribeiro (74. Staubli); Demirovic, Guillemenot (85. Kräuchi).

Bemerkungen: Young Boys ohne Elia, Hoarau, Lauper, Petignat (alle verletzt), Aebischer, Fassnacht, Lefort und Von Ballmoos (alle geschont). St. Gallen ohne Babic, Gonzalez, Nuhu, Costanzo, Lüchinger (alle verletzt) und Itten (geschont). Letztes Meisterschaftsspiel von Wölfli für die Young Boys. Super-League-Debüt des 20-jährigen U20-Internationalen Pascal Schüpbach. 18. Lattenschuss Sierro. Verwarnungen: 21. Sierro (Foul), 27. Zesiger (Unsportlichkeit), 27. Görtler (Unsportlichkeit), 41. Martins (Foul), 46. Fazliji (Foul), 84. Demirovic (Foul, 93. Rüfli (Foul).

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