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«Wo ich sterbe, ist meine Fremde» – der Lyriker Said ist tot

Die Dichtung war das Haus, in dem er lebte, aber zum Elfenbeinturm wurde es dem iranisch-deutschen Autor nicht. Im Exil zeigte Said sich auch als wacher und kritischer Beobachter der Gegenwart. Am 15. Mai ist er in München gestorben.

Deutschland war Said Lebensort, aber und immer auch Exil. (Bad Oeynhausen-Löhne, 2010)

Deutschland war Said Lebensort, aber und immer auch Exil. (Bad Oeynhausen-Löhne, 2010)

Imago

Das Verhältnis eines Dichters zur Sprache kann nie ein selbstverständliches sein. Aber nicht jeder blickte so tief ins Bodenlose wie der iranisch-deutsche Lyriker Said: «ich habe nie verstanden – und werde wohl immer weniger verstehen – was die muttersprache bedeutet», notierte er 1999 in einem für die NZZ verfassten Essay.

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