Switzerland

Winterferien auf Französisch: Sieben Ski-Geheimtipps in der Romandie

In der Deutschschweiz kennt man sie kaum. Aber bald eröffnen auch viele kleine Wintersportgebiete in der Romandie die Skisaison. Sieben Vorschläge vom Berner Jura bis ins Unterwallis.

Auf und neben der Piste schön: Viele der kleinen Wintersportorte in der Romandie (Foto: die Kapelle von La Monse bei Charmey) haben ihren altmodischen Charme wenigstens teilweise bewahren können.

Auf und neben der Piste schön: Viele der kleinen Wintersportorte in der Romandie (Foto: die Kapelle von La Monse bei Charmey) haben ihren altmodischen Charme wenigstens teilweise bewahren können.

Foto: Schweiz Tourismus

Im Sommer und Herbst waren Ferien in der Schweiz angesagt. Dabei kam es laut Touristikern zu einem regen Austausch zwischen den Sprachregionen. Im Engadin habe man kaum je so viele Gäste aus dem Welschland gesehen wie dieses Jahr, heisst es bei Engadin St. Moritz Tourismus. Und umgekehrt reisten viele Deutschschweizer, die in anderen Jahren Ferien am Mittelmeer oder in Skandinavien verbracht hätten, gen Westen.

Interessant zu sehen, ob bald auch Wintersportler über die Sprachgrenze in die frankofone Schweiz drängen. Es müssen ja nicht die grossen und berühmten Destinationen wie Crans-Montana, Verbier oder Portes de Soleil sein. Gerade in einem Corona-Winter drängt sich der Schneeplausch in einem unaufgeregten und überschaubaren kleinen Wintersportgebiet auf. Wir verraten sieben Geheimtipps im Welschland.

Vallée de Joux VD: Slalom zwischen Tannen

Skifahren mit Blick auf den Lac de Joux.

Skifahren mit Blick auf den Lac de Joux.

Foto: PD

Mehrere kleine Stationen im Vallée de Joux im Waadtländer Jura bilden zusammen ein kleines, abgeschlossenes Wintersportparadies. Vier Skigebiete zwischen 1010 und 1480 Metern über Meer, neun Skilifte und 42 Kilometer meist einfache Pisten von Vaulion bis Le Brassus über L’Abbaye und L’Orient, dazu günstige Preise machen das Tal vor allem für Familienferien attraktiv. Bekannt sind das Nachtskifahren in L’Orient und der Slalom zwischen den Tannenbäumen in Le Brassus. Für Langläufer gibt es im Tal mehrere Loipen. Die Wintersaison startet, sofern die Schneeverhältnisse dies erlauben, offiziell am 14. Dezember.

www.myvalleedejoux.ch

Vercorin VS: Schneegarten und eine Natureisbahn

Vercorin bietet sieben Skilifte und 35 Kilometer Pisten.

Vercorin bietet sieben Skilifte und 35 Kilometer Pisten.

Foto: wikimedia.org/Palivanna

Ein attraktives, authentisches Walliser Bergdorf, zwölf Kilometer oberhalb von Siders auf 1330 Metern über Meer im Val d’Anniviers. Tourismus kam hier erst in den 60er-Jahren auf. Alte Chalets, renovierte Ställe und Speicher der ehemaligen Maiensässsiedlung schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Vercorin bietet sieben Skilifte, 35 Kilometer Pisten bis auf 2336 Metern über Meer, einen Schneegarten, zwei kleine Lifte für Anfänger und eine Natureisbahn. Mehrere Rodelpisten – darunter zwei den Kindern vorbehaltene – laden zum Schlitteln. Die Wintersaison beginnt am 19. Dezember. Bei genügend Schnee sind die Anlagen schon vorher an Wochenenden offen.

www.televercorin.ch

Ovronnaz VS: Lange touristische Tradition

Klein, aber fein: Das Skigebiet von Ovronnaz mit Blick ins Rhonetal.

Klein, aber fein: Das Skigebiet von Ovronnaz mit Blick ins Rhonetal.

Foto: PD

Ein kleiner Ferienort auf 1330 Metern über Meer in der Unterwalliser Gemeinde Leytron in der Nähe von Martigny. Ovronnaz hat eine über hundertjährige Tradition als Touristendestination und ein eigenes Skigebiet mit 30 Kilometern Pisten, erschlossen von drei Sesselliften und fünf Skiliften zwischen 1400 und 2500 Metern über Meer. Langläufer geniessen 22 Kilometer Loipen. Skilifte und Pisten sind, falls genug Schnee liegt, am Wochenende des 12./13. Dezember geöffnet. Die eigentliche Saison beginnt am 19. Dezember und dauert bis Ostern 2021. In Ovronnaz stehen neben dem Wintersport auch Baden und Wellness im modernen, weitverzweigten Thermalbad hoch im Kurs, zumindest ausserhalb von Corona-Wellen.

www.ovronnaz.ch

Château-d’Oex VD: Mehr als nur heisse Luft

Château d’Oex hat auch neben dem Heissluftballonfestival, das erst 2022 wieder stattfindet, einiges zu bieten.

Château d’Oex hat auch neben dem Heissluftballonfestival, das erst 2022 wieder stattfindet, einiges zu bieten.

Foto: Schweiz Tourismus

Das grosse, rustikale Dorf im Waadtländer Pays d’Enhaut ist unter anderem für sein Heissluftballonfestival bekannt, das erst im Januar 2022 wieder stattfinden soll. Eine Seilbahn mitten im Dorf führt ins Skigebiet von Braye mit 30 Kilometern Piste. Die Infrastruktur ist hochwertig, die Atmosphäre wird bewusst familiär gehalten. Eine Schlittelbahn, eine Kunsteisbahn und Langlaufloipen gehören zum Angebot für Wintergäste. Zudem kann man einen Flug im Heissluftballon buchen. Die Skisaison beginnt am 19. Dezember. Wer es zu beschaulich findet in Château d’Oex, oder wer wieder einmal Schweizerdeutsch reden möchte, ist in wenigen Minuten jenseits der Sprachgrenze im Saanenland im mondänen Gstaad. Dort warten 62 Bergbahnen und insgesamt 250 Pistenkilometer.

www.chateau-doex.ch

Charmey FR: Altmodischer Charme im Greyerzerland

Tolle Aussicht vom Skigebiet Les Dents Vertes hoch über Charmey.

Tolle Aussicht vom Skigebiet Les Dents Vertes hoch über Charmey.

Foto: Schweiz Tourismus

Das am Jaunpass gelegene Dorf hat den altmodischen Charme wenigstens teilweise bewahren können. Seit den 60er-Jahren ist in Charmey neben der vorherrschenden Landwirtschaft und Käseherstellung inmitten unberührter Natur und einem reizvollen Bergpanorama eine komplette touristische Infrastruktur aufgebaut worden: Skifahrer finden zwölf Pisten von total 30 Kilometern Länge. Ein Snowpark, beleuchtete Langlaufloipen und ein Hallenbad ergänzen das Angebot. Charmey im Greyerzerland liegt auf 890 Metern über Meer; das Skigebiet geht bis 1800 Metern über Meer (Mont Vounetz). Der Auftakt zur Wintersaison ist für den 14. Dezember geplant.

www.charmey.ch

Champex-Lac VS: Eispyramide am Grossen Sankt Bernhard

Eiskletterspektakel in Champex.

Eiskletterspektakel in Champex.

Foto: PD

Der malerische, relaxte Walliser Ort mit seinem gigantischen Bergpanorama liegt auf einem Plateau hoch über der Passstrasse zum Grossen Sankt Bernhard auf 1470 Metern über Meer an einem See, der im Winter gefriert. Die touristische Tradition von Champex geht ins 19. Jahrhundert zurück. Der Wintertourismus entwickelte sich ab den 50er-Jahren. Unterkunftsmöglichkeiten gibt es vor allem im Drei- und Viersternsegment, aber auch in B&B. Auf Skifahrer warten vier Liftanlagen und 15 Kilometer Pisten aller Schwierigkeitsgrade. Sie reichen von 1486 bis 2194 Metern über Meer. Eine Eisbahn, die Eispyramide, beschilderte Schneeschuhwanderwege, Loipen für Langläufer und eine Skischule ergänzen das Angebot. Die Saison startet voraussichtlich am 19. Dezember und dauert bis Anfang April.

www.champex.ch

Bugnenets-Savagnières NE/BE: Didier Cuches Heimpisten

An den Hängen von Bugnenets-Savagnières hat einst Didier Cuche Skifahren gelernt.

An den Hängen von Bugnenets-Savagnières hat einst Didier Cuche Skifahren gelernt.

Foto: Bugnenets-Savagnières SA

Die Bugnenets liegen zum Teil auf dem Gebiet der Gemeinde Saint-Imier im Berner Jura, zum Teil im Kanton Neuenburg. Das Skigebiet zwischen 1091 und 1440 Metern über Meer hat einen der erfolgreichsten Skirennfahrer der vergangenen Jahrzehnte hervorgebracht: Didier Cuche. Bugnenets-Savagnières verfügt über 7 Skilifte und 14 Pisten mit einer Gesamtlänge von 30 Kilometern, darunter auch zwei schwarze. Der Saisonstart ist für den 21. Dezember vorgesehen. Die Unterkunftsmöglichkeiten in Bugnenets sind begrenzt. Aber man kann im nahe gelegenen, malerischen Städtchen Saint-Imier nächtigen. Von dort aus erreicht man auch bequem das Skigebiet Mont Soleil.

www.chasseral-snow.ch

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