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William und Kate erfüllen todkranker Moderatorin einen letzten Wunsch

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Der erfolgreiche US-Rapper Young Thug ist Medienberichten zufolge in seiner Heimatstadt Atlanta festgenommen worden. Ihm und 27 weiteren Personen werde die Beteiligung an Bandenkriminalität vorgeworfen, berichtete etwa die «New York Times» am Montagabend unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft des Fulton County. Laut der Zeitung bestätigte ein Sprecher des Büros der Staatsanwältin Fani Willis die Festnahme des Rappers und weiterer Beschuldigter. Staatsanwältin Willis hatte angekündigt, gegen die grassierende Gang-Kriminalität in der Hauptstadt des Bundesstaats Georgia durchzugreifen.

People-News

Bild: keystone

Seit über fünf Jahren leidet die BBC-Moderatorin Deborah James an Darmkrebs. Vor zwei Jahren besiegte sie ihn, doch die Krankheit kam zurück. Jetzt sind alle Therapiemassnahmen ausgeschöpft und sie wandte sich ein letztes Mal an die Öffentlichkeit. Dabei verabschiedete sich die Moderatorin nicht nur, sondern äusserte auch ihre letzte Bitte, der jetzt sogar Prinz William und Herzogin Kate nachkamen.

«Die Nachricht, die ich nie schreiben wollte»

In ihrem letzten Posting auf Instagram erklärt die 40-jährige Moderatorin, Autorin und Mutter, dass sie den Kampf gegen den Krebs nun verloren habe. Es sei die Nachricht, die sie «nie schreiben wollte». Da ihr Körper nicht mehr mitmache, wäre sie inzwischen zu Hause in Palliativpflege, umgeben von ihrer Familie.

«In über 5 Jahren, in denen ich darüber geschrieben habe, wie ich dachte, dass es mein letztes Weihnachten sein würde, wie ich meinen 40. Geburtstag nicht erleben und meine Kinder nicht auf die weiterführende Schule gehen sehen würde, habe ich mir nie vorgestellt, die zu schreiben, in der ich mich tatsächlich verabschieden würde.»

Deborah glaubt, das sei die «rebellische Hoffnung» in ihr gewesen. Doch jetzt könne sie nicht mehr laufen, schlafe die meiste Zeit und der Fokus läge darauf, keine Schmerzen zu haben.

Deborahs letzter Wunsch

Auf ihrem Instagramaccount und auch in ihrem letzten Interview mit «The Times» bittet die Moderatorin all diejenigen, die sie über die Jahre kennengelernt oder verfolgt haben, noch eines zu tun:

«Ich möchte, dass die Leute mir metaphorisch einen Drink ausgeben, um mich zu verabschieden.»

Damit meint sie ihre Spendenaktion für die Krebsforschung durch ihren «Bowelbabe Fund». Sie habe schon immer Bewusstsein für Darmkrebs und Geld für die Forschung sammeln wollen.

William und Kate ehren Deborah und spenden für ihre Organisation

Prinz William und Herzogin Kate kamen dieser Bitte direkt nach und verkündeten ihre Spende auf Twitter: «Von Zeit zu Zeit gibt es jemanden, der das Herz der Nation mit seiner Lebensfreude und seinem hartnäckigen Wunsch, der Gesellschaft etwas zurückzugeben, erobert. Deborah James ist einer dieser besonderen Menschen. Ihre unermüdlichen Bemühungen, das Bewusstsein für Darmkrebs zu schärfen und die Stigmatisierung der Behandlung zu beenden, sind inspirierend.»

Every now and then, someone captures the heart of the nation with their zest for life & tenacious desire to give back to society. @bowelbabe is one of those special people. Her tireless efforts to raise awareness of bowel cancer & end the stigma of treatment are inspiring. (1/2)

— The Duke and Duchess of Cambridge (@KensingtonRoyal) May 11, 2022

Anschliessend bedankten sich William und Kate bei ihr, dass sie so vielen krebskranken Menschen Hoffnung gegeben hat. Am Ende des zweiten Tweets befinden sich die Initialen «W & C» der beiden, wodurch sie kennzeichnen, dass sie diese Worte persönlich verfasst haben.

Deborahs emotionaler Abschied

In den letzten Zeilen ihres Textes schreibt die Journalistin, dass sie für jeden weiteren Sonnenaufgang dankbar sein werde. Sie habe noch vor, gemeinsam mit ihrer Familie zu lachen, zu tanzen und sich zu sonnen. Dann verabschiedet sie sich von den über 570'000 Menschen, die ihre Reise auf Instagram verfolgt haben:

«Ihr seid alle unglaublich, danke, dass ihr eure Rolle auf meiner Reise gespielt habt. Ich bereue nichts.
Geniesst das Leben
X
Deborah»

Mittlerweile gingen über 3.6 Millionen US-Dollar an Spendengeldern ein, umgerechnet also über 450'000 metaphorische Drinks auf Deborah James.

(crl)