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Wieder Tausende in der Schweiz für besseren Klimaschutz auf der Strasse

Klima-Camp: Polizei räumt Bundesplatz

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Klima-Camp: Polizei räumt Bundesplatz

Das sind die 7 wichtigsten Punkte aus dem Klimabericht

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In Uri dürfen 16- und 17-Jährige auch künftig nicht an die Urne. Das Stimmvolk hat sich am Sonntag überraschend deutlich gegen die Senkung des Stimmrechtsalters ausgesprochen – zum zweiten Mal seit 2009. Glarus bleibt damit der einzige Kanton mit Stimmrechtsalter 16.

Die nötige Verfassungsänderung für das Stimmrechtsalter 16 lehnten die Urnerinnen und Urner mit einem Nein-Stimmenanteil von 68,4 Prozent (8753 Nein zu 4040 Ja) ab. Die Stimmbeteiligung lag bei 48,9 Prozent, wie die Standeskanzlei …

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Klima-Demonstration in Bern.

Klima-Demonstration in Bern.

Bild: keystone

Rund eine Woche vor Beginn der Weltklimakonferenz in Glasgow ist die Klimastreikbewegung am Freitag in der Schweiz auf die Strasse gegangen. In Bern versammelten sich am Nachmittag mehrere tausend Personen auf dem Bundesplatz.

Mit den Demonstrationen will die internationale Bewegung den Druck auf die Regierungen erhöhen, «endlich zu handeln» und die notwendigen Massnahmen zur Einhaltung der Klimaziele zu ergreifen. Diesen Sommer seien die weltweiten Auswirkungen der Klimakrise mit Überflutungen und Waldbränden deutlich spürbarer geworden.

In Bern versammelten sich anfangs Nachmittag mehrere Tausend Demonstrierende auf dem Bundesplatz. Verschiedene Lokalgruppen waren zuvor in einer Sternfahrt aus umliegenden Gemeinden nach Bern gefahren. An der Kundgebung und in Reden wurden soziale und ökologische Klimaschutzmassnahmen eingefordert.

Weitere Demonstrationen und Aktionen waren am Nachmittag und frühen Abend unter anderem in Basel, Bellinzona, Biel und Genf geplant.

Die 26. Uno-Klimakonferenz startet am 31. Oktober im schottischen Glasgow. Die Weltgemeinschaft steht in der Kritik, weil viele Staaten ihre Hausaufgaben zum Klimaschutz nicht gemacht haben. Deshalb bleibt gemäss Experten das 2015 gemeinsam gesteckte Ziel in weiter Ferne, die Erderwärmung auf 1.5 Grad zu begrenzen.

Von der Schweiz erwartet die Klimastreikbewegung, dass sich der Bundesrat für ambitionierte internationale Massnahmen einsetzt und die Emissionen im Inland rapide reduziert. (aeg/sda)