Switzerland

Wie geht die Nati damit um?: Bei unserem EM-Gastgeber Aserbaidschan herrscht Krieg

Die eine Gefahr ist Corona. Wegen COVID-19 musste die EM 2020 bereits um ein Jahr verschoben werden. Was macht die Uefa, wenn die Pandemie im nächsten Sommer noch nicht vorbei ist und noch kein Impfstoss gegen das Virus entwickelt wurde? Ist unter solchen Voraussetzungen eine EM in elf europäischen und einer asiatischen Stadt (Baku) überhaupt zu verantworten?

Noch bedrohlicher ist seit Sonntag die Lage in Aserbaidschan. In der Region Berg-Karabach, die seit 1992 vom Nachbarstaat Armenien besetzt ist, herrscht wieder Krieg. Die Türkei, übrigens ein Gruppengegner der Schweiz an der EM, unterstützt Aserbaidschan im Kampf gegen die armenischen Besetzer militärisch.

Verband bleibt ruhig

BLICK fragt beim Schweizerischen Fussballverband (SFV) nach. Wie beunruhigt ist der SFV wegen den aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen in Berg-Karabach?

Adrian Arnold, Leiter der Abteilung Kommunikation beim SFV, sagt: «Wir verfolgen die Berichterstattung. Wir wünschen uns für alle betroffenen Menschen in der Region eine schnellstmögliche und friedliche Lösung des Konflikts.»

Wie würde der SFV handeln, falls die kriegerischen Auseinandersetzungen in Aserbaidschan beim Start der EM im nächsten Sommer noch nicht beendet wären?

Arnold: «Es dauert noch neun Monate bis zum Beginn der EM. Deshalb haben wir uns mit einem solchen Szenario noch nicht befasst. Wir beobachten die Situation und werden uns je nach weiterer Entwicklung der Lage mit der Uefa und mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA austauschen.»

SFV geht von einer EM 2021 aus

Glaubt man beim SFV überhaupt daran, dass im Sommer 2021 trotz Corona eine EM über die Bühne gehen wird? «Davon gehen wir heute aus und dies wünschen wir uns auch.»

Übrigens: Der Klub Qarabag Agdam aus der mittlerweile verwaisten Stadt Agdam in Karabach spielt seit 1993 im Exil in der Hauptstadt Baku. Der ehemalige Schweizer Nati-Stürmer Innocent Emeghara feierte letztes Jahr mit Qarabag den Meistertitel.

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